Veilchenblau – zurück zur Natur

Veilchenblau hört sich irgendwie lieblich an. Aber aus dem Namen lässt sich nicht grad ableiten, was  Veilchenblau eigentlich ist.

Also höchste Zeit, ein bisschen Licht in die Sache zu bringen. 

Veilchenblau Logo

Wer steht hinter Veilchenblau

Veilchenblau wurde von Doro gegründet. Sie beschäftigt sich schon ziemlich lang mit Pflanzen. Vorzugsweise mit Kräutern und da dann sehr sehr gern mit Wildkräutern. Immer mehr und immer öfters auch mit den Bachblüten. Und es ist ihr ein Herzensanliegen, die Geschenke aus der Natur sinnvoll zu verwerten.

Fakt ist: Wir leben im 21. Jahrhundert und das Wissen der Großeltern ging in nur einer Generation verloren. Die Eltern wuchsen schon mit Supermärkten und Fertigprodukten auf. Praktischerweise gibt es dort ja alles, was man für den täglichen Gebrauch benötigt. Dass es auch anders geht, haben die meisten Menschen verlernt. Besonders in Stadtnähe weiß man nur eingeschränkt über Wildkräuter Bescheid.

Was gibt’s bei Veilchenblau

Dieser Umstand brachte Doro auf die Idee, den Menschen bei Kräuterwanderungen und Workshops die Wirkung und Verwendbarkeit der “Unkräuter” beizubringen.

Obwohl in Zeiten von You Tube und Internet viel im Netz nachgelesen und angeschaut werden kann, ist es doch etwas ganz anderes, die Pflanzen in der Natur zu erkennen. Hier geht’s nicht ohne die Sinne wie Riechen, Fühlen und auch Schmecken, um die Heil- und Wildkräuter zu entlarven und von Doppelgängern unterscheiden zu können.

Kirschblüten
Kirschblüten

Aber nicht nur bei den Kräuterwanderungen kann man viel lernen. Erst kürzlich fand ein Workshop statt, bei dem es um das Thema “Kastanien” ging. Die meisten von uns kennen diese wunderschöne braune und glänzende Kugel nur aus der Kindheit zum Basteln.

Rosskastanien
Rosskastanien

Wusstet ihr aber, dass die Kastanien die gleiche Funktion wie indische Waschnüsse erfüllen? Ja – man kann tatsächlich Wäsche damit waschen. Nur gibt’s die einen gratis vor unserer Haustür, während die anderen um die halbe Welt “gereist werden”. Vom Waschergebnis her schneiden beide gleich gut ab.

Stellt man ein Granulat aus den Kastanien her, kann man sich sogar einen Wintervorrat bis zur nächsten Ernte anlegen. Allerdings gibt’s hier einiges zu beachten. Tipps und Tricks für erfolgreiche Anwendung erfährt man bei den Kursen.

Kastanien-Granulat
Kastanien-Granulat

Beim Workshop selbst wurde dann auch fleißig geschnitten, gerührt und geschüttelt. Vom Kastanien-Waschpulver bis hin zur Creme wurde emsig produziert. Den Teilnehmerinnen hat’s sichtlich gefallen. Vor allem auch, weil alle Rezepte vorher auf Tauglichkeit überprüft wurden.

Die Workshops, in denen es um Naturkosmetik geht, finden ebenfalls regelmäßig statt. Da werden dann Lippenpflege und Badepralinen oder Bodylotion und Handcreme gerührt.

Lippen-Balm
Lippen-Balm

Die Kurse sollen den Teilnehmern zeigen, wie einfach man selbst Kosmetik herstellen kann. Vor allem sollen sie Anregung dafür sein, selbst ein wenig zu experimentieren und ein bisschen unabhängiger von Konzernen zu sein. Die Grundstoffe bekommt man nämlich relativ einfach und unkompliziert in Apotheken und Reformhäusern.

Über die Wintermonate finden regelmäßig Workshops zu verschiedenen Themen statt. Die nächstens Themen sind z.B. “Efeu”, “Badekosmetik” und “Räuchern in den Raunächten”.

Löwenzahn
Löwenzahn

Was ist noch geplant?

Sobald der Frühling anklopft, gibt’s dann auch wieder die einzelnen Kräuterwanderungen und den Workshop “Kräuterlehrling” über mehrere Wochen. Wer sich hier für den einen oder anderen Workshop interessiert, findet auf der Website www.veilchenblau.at eine Übersicht zu den geplanten Kursen, die aber laufend erweitert und ergänzt werden.

Mein Tipp: Öfters mal auf die Website gehen und schauen, was sich tut. Oder über die Veilchenblau-Facebook-Seite am aktuellen Stand gehalten werden.

Viel Spaß beim Kräutern und Entdecken

die Tullnerin

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