Frühstück im Diamond Hotel

Frühstück im Diamond Hotel

Wo gibt’s gutes Frühstück?

Immer wieder ein großes Thema im Freundeskreis und in der Familie ist GUT Essen in Tulln. Das ist leider wirklich nicht leicht. Wir haben zwar viele Lokale, aber das Angebot ist oft nur mittelmäßig. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, nichtsdestotrotz zieht sich das Bedauern bezüglich fehlender Highlights in Tulln durch alle Generationen und Schichten. Ist es also wirklich so schlecht bestellt um unsere Gastro?

Neugierig wie immer werde ich daher in nächster Zeit des Öfteren mal als “Test-Esser” durch die Gegend ziehen und euch danach berichten.

Womit starte ich am Besten? Natürlich mit Frühstück. Es trifft sich gut, dass im Diamond Hotel grad die “Frühstücks-Aktion” läuft. Um 14,- Euro kann man am Buffet essen, soviel man kann und möchte. Der übliche Preis beträgt 18,- Euro und das ist für Leute, die nur ein Frühstücks-Semmerl mit Marmelade schaffen natürlich überbezahlt. Allerdings ist das Angebot dermaßen groß, dass man sich wirklich ausgiebig Zeit nehmen und genüsslich schnabulieren sollte. Dann wird es bei einem einzigen Semmerl nicht bleiben.

So mag ich es …

In gemütlichem Freundeskreis startete ich also am vergangenen Wochenende meine Testaktion. Ich war schon des Öfteren hier und freue mich immer wieder auf den wirklich guten Kaffee. Mein Standardfrühstück besteht dann aus frischer Eierspeis (die im Diamond Hotel herrlich cremig ist) mit Vollkornbrot. Danach darf’s gern was Süßes sein. Das obligatorische Marmeladesemmerl geht immer!!!

Wenn ich noch irgendwo Platz im Bäuchlein finde (und irgendwo finde ich immer ein Plätzchen) gesellt sich Müsli oder Joghurt mit frischen Früchten dazu. Oder noch eine andere Leckerei, die mir ins Auge springt. Das Angebot ist wirklich riesig. Da findet sich Melone mit Rohschneider, gefüllte Eier, viele Marmeladensorten, Honig, Nutella, Birchermüsli. Ich kann kaum alles aufzählen. Mitunter ziehe ich zwei oder drei Runden um das Buffet, weil ich mich kaum entscheiden kann.

Was mir total gut gefällt ist, dass die Klassiker wie Wurst, Schinken, Käse, Eier und Marmelade immer zu finden sind. Aber jedes Mal gibt’s auch Überraschungen. Diesmal etwa Nudelsalat und gebratenen Leberkäse für die Herrschaften, die es etwas deftiger mögen. Butterstriezel und mürbe Kipferl sah ich zum 1. Mal, dafür waren diesmal weder Kaiserschmarren noch Croissants zu finden. Mal gibt’s Schokocreme, mal Tiramisu, dann wieder Smoothie aus Beeren – Orangen – Ananas. Es lebe die Abwechslung!

Frühstück im Diamond Hotel
frisches Obst

Da ich nun bereits einige Male zum Frühstück im Diamond war und es immer gleichbleibend gut ist, kann ich vereinzelte Kritik auf der Facebook-Seite des Hotels nicht ganz nachvollziehen. Wie erwähnt, war ich bereits mehrmals hier. Immer mit unterschiedlichen Leuten. Und wirklich alle meine Begleiter waren höchst zufrieden. Das Personal ist aufmerksam und sehr freundlich. War ich mit einem Gang fertig, wurde das Geschirr kurz danach schon abserviert. Das Buffet wird – wenn etwas zu Neige geht – immer schnellstmöglich aufgefüllt. Alles in allem super. Auch meine Begleiter waren sehr zufrieden.

Allgemeines Credo: Frühstück im Diamond werden wir uns öfters gönnen.

Hier noch ein paar Infos

Die Frühstücks-Aktion geht auf alle Fälle noch bis 31.1.2019. Und zwar täglich von 7.00 bis 10.00 Uhr. ACHTUNG: Montags gibt es kein Frühstücksbuffet!!! Der Preis während der Aktion beträgt 14,- Euro statt 18,- Euro pro Person. Kinder bis zum 6. Lebensjahr sind gratis. Kinder von 6 bis 14 Jahre bezahlen 7,- Euro.

Übrigens kann man auch Gutscheine kaufen, die sich als Geburtstagsgeschenk oder als Dankeschön eignen.

Frühstück Diamond Hotel
Schokocreme mit Bananen

Und wie geht’s weiter?

Ein Vögelchen hat mir übrigens gezwitschert, dass in nächster Zeit noch weitere Highlights im Diamond Hotel geplant sind. Am 14. Februar habt ihr die Möglichkeit mit eurem Schatz beim Valentinstag-Frühstück in den Tag zu starten. Für Damen gibt es eine Rose und ein Gläschen Prosecco gratis.

Den Beginn der Fastenzeit läutet dann am 5. März der Heringschmaus ein, für den 14. April ist Osterbrunch geplant und am 12. Mai freut sich vielleicht eure Mama über den Muttertags-Brunch.

Die Infos dazu findet ihr entweder direkt auf der Facebook-Seite des Diamond Hotels oder unter www.diamondcityhotel.at

Lasst es euch schmecken, bis bald und liebe Grüße

die Tullnerin

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Der Mann, der in die Sterne schaut …

Der Mann, der in die Sterne schaut …

Ein utopisch anmutendes Etwas …

Bereits vor etwas mehr als drei Jahren wunderte ich mich über eine seltsame Dachkonstruktion. Eine merkwürdige weiße Kugel – platziert auf einem Dach in der Tullner Königstetter Straße. Ich konnte dieses Ding beim besten Willen nicht zuordnen. Egal, von welcher Perspektive ich es auch betrachtete.

Ich kam zum Schluss, dass es einfach ein neumodisches Zeug wäre und ich vermutlich wieder mal nicht up-to-date sei. Das ist das Ärgerliche am Älterwerden. Man verpasst immer öfter irgendwie den Anschluss in unserer schnelllebigen Zeit. Etwas beruhigt hat mich dann jedoch die Erkenntnis, dass auch meine allerliebsten Sprösslinge – mittlerweile erwachsen – in völliger Unkenntnis bezüglich dieses riesigen Dach-Golfballs waren.

Kuppe mit Teleskop
Kuppe mit Teleskop

Wie der Zufall so will, traf ich nun einen flüchtigen Bekannten aus Teenagerzeit wieder und wir kamen ins Gespräch. Und ich kann mein Glück kaum fassen. Das Rätsel um die Kugel ist gelöst.

Wenn einer in die Sterne schaut …

… dann kann das in Tulln nur Hilmar Ott sein. Der gelernte Wirtschaftsingenieur für Maschinenbau hat sein Interesse für die Milchstraße & Co. schon früh entdeckt. Bei einem gemütlichen Plausch im Café erzählte er mir dann ein bisschen mehr davon. Und was es mit der Kugel-Konstruktion auf seinem Dach auf sich hat.

Die Sterne faszinieren Hilmar bereits seit Kindheitstagen. Ausschlaggebend dürfte da vermutlich die Mondlandung gewesen sein, die er damals im Fernsehen sah. Während seine Oma noch ungläubig verlautete: “Wer weiß, ob das überhaupt wahr ist”, war für den Buben im Volksschulalter dieses Ereignis der Startschuss für sein liebstes Hobby.

Da sein Interesse auch während der Teenagerzeit den Sternen galt, durfte er zum 15. Geburtstag sein erstes größeres Teleskop sein eigen nennen.

Knapp vor der Matura baute Hilmar dann gemeinsam mit einem Freund ein weiteres Teleskop. Einige Zeit später schliff er auch seinen ersten astronomischen Spiegel selbst. Wieder mit Unterstützung des Freundes. Zusätzlich gab’s aber auch Hilfestellung von einem Bekannten, der am Astronomischen Institut tätig war, sowie vom TGM Wien und der Fachschule für Flugtechnik.

Teleskop
Zum Sterne schauen

Das Interesse blieb ungebremst. Nur was macht man damit? Da es eine geradezu irrwitzige Idee gewesen wäre, Astronaut zu werden und auch ein Studium für Astronomie eher brotlose Aussichten bescherte, entschied sich Hilmar für eine fundierte Ausbildung. Und zwar im technischen Bereich. Nicht unbedingt die schlechteste Wahl, zudem er nun weniger technisch begabten Menschen mit deren Smartphones, PCs und Tablets ziemlich auf die Sprünge hilft – aber das ist eine andere Geschichte …

Wie so oft im Leben muss man seine Träume dann ein bisschen zur Seite schieben. Berufsausbildung, Familiengründung, Hausbau … Die üblichen Verdächtigen halt. Hilmar blieb den Sternen aber verbunden, tauscht sich mit Gleichgesinnten aus und unternimmt auch Reisen in Gebiete, die weniger “Lichtverschmutzung” aufweisen. Denn diese ist mittlerweile auch in Tulln ein großes Problem. Man sieht die Sterne einfach nicht mehr so klar, da dafür absolute Dunkelheit notwendig wäre.

Montage Sternwarte
Montage Sternwarte

Vor fünf Jahren war es dann so weit. Alle Baugenehmigungen waren eingeholt und die passende Kuppel gefunden. Nun nennt Hilmar am Dach seines Wohnhauses eine eigene kleine Sternwarte sein Eigen. Auch hat er bereits mit den Arbeiten an einem noch größeren Teleskop begonnen. Geht’s nach den Vorstellungen des Hobbyastronom, so soll es eines der größten Fernrohre zur Sternbeobachtung Österreichs werden.

Workshop Sternbilder oder Wer findet den kleinen Wagen?

Um mehr Menschen für die faszinierende Weite des Weltalls zu begeistern und vor allem auch die oft unbekannten Sternbilder zu zeigen, bot Hilmar im vergangenen Herbstsemester einen Workshop über die Volkshochschule in St. Andrä-Wördern an. Sollten sich in Tulln und Umgebung ausreichend Interessenten melden, so ist für April ein neuerlicher Workshop geplant. Vermutlich auf der Figl-Warte am Tulbinger Kogel.

Voraussetzung ist jedoch eine gewisse Spontanität der Teilnehmer, da der Workshop natürlich sehr stark vom Wetter abhängig ist. Infos dazu kann man direkt bei Ing. Hilmar Ott erfahren. Entweder telefonisch unter: 0664/313 44 87 oder Ingenieurbuero.Tulln@gmail.com

Mondfinsternis 2018
Mondfinsternis

Für alle, die schon etwas”Vorglühen” wollen, bietet sich jetzt am 21.01.2019 eine totale Mondfinsternis an. Allerdings muss man dazu recht früh aus dem Bett. Etwa um 04.30 Uhr geht’s nämlich schon los. In Österreich ist der “Blutmond” bis zum Ende der Kernschattenphase um 06.44 Uhr zu sehen, dann wird es allmählich hell und somit sieht man die weiteren Phasen der Mondfinsternis nicht mehr so gut. Also raus aus den Federn und bewundert unseren Erdtrabanten. Bleibt nur zu hoffen, dass das Tullnerfeld nicht unter dicken Wolken eingebettet ist …

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Was gibt’s Neues in Tulln?

Was gibt’s Neues in Tulln?

Neujahrstreffen in Tulln

Mag. Eisenschenk bei seiner Rede
Unser Tullner Bürgermeister – Mag. Eisenschenk

Bereits zum 10. Mal fand das Tullner Neujahrstreffen statt. Der Bürgermeister betonte, dass in der Geschichte dieser Veranstaltung noch nie so viele Bürger teilgenommen hätten. Und tatsächlich waren doch über 800 Menschen der Einladung nachgekommen, sich die Bilanz vom Vorjahr und die Pläne fürs kommende Jahr anzuhören.

Obwohl ich kein großartig politisch engagierter Mensch bin, war es sehr interessant, die Sprecher der einzelnen Parteien anzuhören. Vor allem auch zu erfahren, welche Vorschläge und Wünsche sie 2019 umsetzen möchten. Viele Ideen finde ich wirklich gut.

Wie zum Beispiel diese, dass aufgrund des immer rarer und teurer werdenden Wohnraums in Tulln der neue Kindergarten am Zeiselweg in Tulln mit Wohnungen überbaut wird. Wie übrigens auch der Kindergarten in Neuaigen. Bravo! Eine bauliche Entwicklung, die sich schon in vielen Städten bezahlt gemacht hat.

Ich persönlich finde es ja totale Platzverschwendung, dass etwa beim Billa in der Staasdorfer Straße kein Stockwerk über dem Markt gebaut wurde (gilt übrigens für die meisten Supermärkte). Hier hätten z.B. auch Büroräume oder eben Wohnungen untergebracht werden können. Klar kann kein Konzern dazu gezwungen werden. Aber die verbaute Fläche ist doch ziemlich groß. Es war immerhin Ackerland, das auf immer und ewig verschwunden ist. Ewig schade um diese Verschwendung.

Die Bodenversiegelung wurde übrigens auch von Herbert Schmied von den Neos angesprochen. Fakt ist, dass Tulln etwa 16.000 Einwohner hat und die mögen/brauchen Infrastruktur. In die Breite kann die Stadt nicht mehr allzu lange wachsen. Bleibt nur die Höhe. Es müssen ja nicht gleich Wolkenkratzer werden. Ich glaube aber, dass man sich hierüber in der Gemeinde ohnehin bereits Gedanken macht. Die Problematik ist durchaus bekannt.

Gefallen hat mir auch der Vorschlag, in Zukunft nicht nur als die Gartenstadt Tulln, sondern auch als die Baumstadt Tulln bezeichnet zu werden. Die Idee, die Rainer Patzl vorgebracht hat, stammt von den Grünen. Aber: Der Klimawandel macht wohl allen Parteien gleich viel Sorge. Die Hitze der letzten Sommer hat ihres dazu beigetragen. Sprach man 2003 noch vom Jahrhundertsommer, wurde dieser vom 2015er Jahr eingeholt, dieses wieder vom Sommer 2016 und spätestens 2018 hätte auch ich am liebsten die Nächte im Keller verbracht.

Es kann aber nicht nachhaltig sein, wenn jeder in seinem Heim Klimageräte aufstellt. Das kostet viel zu viel Energie und genau diese gilt es, in Zukunft einzusparen. Abhilfe könnten hier tatsächlich mehr Bäume im Stadtgebiet bringen. Aber auch bepflanzte “grüne” Fassaden könnten als Bio-Klimagerät von Nutzen sein.

Mir fallen dazu sofort sehr alte Häuser ein, die von Wildem Wein und Efeu umrankt und bewachsen waren/sind. Kann es sein, dass schon unsere Altvorderen Pflanzen zum Kühlen und Wärmen eingesetzt haben? Waren sie da klüger als wir? Man merkt jedenfalls einen deutlichen Temperaturanstieg, wenn man von den umliegenden Ortschaften nach Tulln fährt. Da sind mir bis zu 3 Grad aufgefallen. Mag sich nicht viel anhören. Aber es macht einen Unterschied, ob es 33 oder 36 Grad hat …

Mir ist bei der Veranstaltung heute erst richtig bewusst geworden, wie viel Projekte umgesetzt wurden, die positive Auswirkungen auf die Stadt und ihre Bürger hatten. Wie unsere Stadt vom einst verschlafenen langweiligen Tulln zu einem lebendigen und absolut lebenswerten Ort geworden ist.

Daher an dieser Stelle noch einige Infos, für alle, die an diesem Neujahrstreffen nicht teilnehmen konnten. Durch “Green Art” – DAS Großereignis im Vorjahr – kamen an die 40.000 Gäste nach Tulln, die Nächtigungsraten stiegen um 14 % und auch der eine oder andere Wirtschaftszweig hat sicher stark davon profitiert. Im Aubad kommt eine neue Rutsche, Handyparken wird es demnächst auch geben und zum neuen Kino am Ortsrand wird ein Radweg führen. Die Arbeiten am Goldmann-Gebäude laufen und “für eine Lösung mit dem Frank-Gebäude sei man auch guter Dinge”. Das löste bei allen Anwesenden herzhaftes Gelächter aus, selbst bei unseren Gemeindevertretern. Aber wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Einmal mehr bin ich stolz drauf, in dieser wunderbaren Stadt leben zu dürfen. Nach dem offiziellen Teil gab’s noch regen Austausch unter den Anwesenden. Ich traf Menschen, die ich lange nicht sah, ehemalige Nachbarn, Schulkollegen, Freunde der mittlerweile erwachsenen Kinder usw. Überall geselliges Beisammenstehen, fröhliche Gesichter, gute Laune.

Ja, die Veranstaltung ist gelungen. Bei Brötchen, Wein und Co. lässt es sich einfach gut plaudern. Und nebenbei gesagt hab ich viele, viele tolle neue Geschichten und Ideen für weitere Blogartikel mit nach Haus genommen. Ihr dürft gespannt sein, was ich euch demnächst erzählen werde …

Bis dahin – liebe Grüße

die Tullnerin

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Bib(b)ernd im Dorfteich (Badeplatz)

Bib(b)ernd im Dorfteich (Badeplatz)

Jedes Jahr packt mich ab Jänner das starke Verlangen, die nächsten beiden Monate einfach Winterschlaf zu halten. Nach dem Glanz der Adventszeit erscheint mir nämlich alles ein wenig grau und trostlos. Man wecke mich doch bitte ab März! Wenn die Tage wieder länger sind und der Frühling mit den ersten Blümchen anklopft.  Beitrag ansehen

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Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at