Alteingesessenes Wirtshaus: das Adlerbräu

Gasthaus Adlerbräu in Tulln

Altbekannt ist das Adlerbräu ja. Auch wenn es diesen Namen erst in neuerer Zeit erhielt. Nämlich ab dem Zeitpunkt, als hier Bier gebraut wurde und auch das ist schon wieder ein paar Jährchen her.

Also nicht irritieren lassen, wenn manch einer vom Schwarzen Adler spricht. Oder „vom Kleiß“.  Oder vom „Pöck“. Wir Tullner wissen, welches Wirtshaus damit gemeint ist. Es ist immer ein und dasselbe Lokal und wurde bereits 1621 als Schildwirtshaus geführt. Also ein altehrwürdiges und geschichtsträchtiges Haus direkt am Tullner Rathausplatz.

Was gibt’s zu essen?

Für alle, die eine umfangreiche Speisekarte lieben: Hier seid ihr genau richtig. Am Programm steht bodenständige österreichische Hausmannskost in allen nur erdenklichen Varianten. Vom Schnitzerl bis zum Schweinsbratl, vom Tiroler Gröstl bis zu Eiernockerl. G’standene Wirtshauskultur eben. Wie in Österreich üblich, natürlich stark fleischlastig. ABER – auch Vegetarier finden hier auf alle Fälle eine gute Auswahl. Ohne Quinoa oder Couscous, denn vegetarisch ist ja keine Erfindung anderer Kontinente. Veggie geht auch in rot-weiß-rot-Tradition.

eckiger weißer Teller mit Eierschwammerl-Sauce und Serviettenknödel
Eierschwammerl-Sauce mit Serviettenknödel

Den Kochlöffel schwingt übrigens einer der beiden Chefs, nämlich der Johannes Kleiß. Sein Cousin Christian Pöck schupft samt der Frau Mama Traudl den Servicebereich.

Da ich punkto Mittagsmenü im Adlerbräu Wiederholungstäter bin, kann ich guten Gewissens sagen: Das Essen schmeckt und die Portionen sind auch ziemlich groß. Sogar beim Menü. Das wird schnell serviert und so geht’s sich auch zeitlich mit der Mittagspause aus.

Sowohl auf der Facebook-Seite als auch auf der Website des Adlerbräu findet ihr die aktuellen Menüs.

Party-Gag! Bier in der 2-Liter-Flasche

Wer des Österreichers liebstem Hopfengetränk frönt, sollt auch vielleicht das hauseigene Bier versuchen. Das „Adlerbräu“ wird hier frisch nach Hausrezept hergestellt, Braumeister sind die beiden Chefs höchstpersönlich. Es darf in Ruhe gären und reifen und alsdann zischend erfrischend die durstige Kehle hinunter gluckern.

Originell finde ich die Möglichkeit, dass man Bier in einer 2-Liter-Flasche kaufen kann. Als Party-Gag, als Mitbringsel für Geburtstage oder den bevorstehenden Vatertag find ich das eine witzige Idee. Mein Tipp: die Mega-Bierflasche rechtzeitig bestellen!

Also Prost und Mahlzeit!

Liebe Grüße

die Tullnerin

Teile den Beitrag mit deinen Freunden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at