auf Reisen

Natürlich verreise ich auch gern. Wie so viele andere auch. Am liebsten habe ich Kurztrips über ein verlängertes Wochenende. Oder auch mal ein paar Tage länger. Da mir Österreich gefällt, bleib ich oft im eigenen Land. Und ich reise gern mit der Bahn. Weil ich statt Lärmschutzwänden entlang der Autobahn gern ein bisschen was von der Landschaft seh …

Moin(e) Auszeit im Norden

Moin(e) Auszeit im Norden

Herrlich so eine kleine Auszeit im Norden. Man gönnt sich ja sonst nix. Warum gerade Hamburg und nicht der sonnige Süden wie Mallorca & Co.? Naja – schuld dran sind meine Kinder. Und ihr Vorliebe für Disney-Musicals. Genau genommen ist aber Simba schuld. Schließlich könnt der kleine König der Löwen ja auch auf Ibiza auftreten. Aber er hat sich nun mal Hamburg als Residenz ausgewählt.

Hamburg, die Musical-Stadt, Stadt an der Elbe und Alster. Stadt der Mega-Schiffe und Container. Nicht vergleichbar mit Rom oder Paris. Die sind weiterhin meine Favoriten. Aber trotzdem eine Stadt, die es absolut lohnt zu besuchen. Auch abseits von Musicals. Falls ihr nun auch Lust auf einen schnellen Trip zu den Hanseaten habt, hier einige Tipps, die euch mitunter viel Zeit sparen können.

Außenansicht Ruby | Lotti
Außenansicht Ruby | Lotti

Kommt ihr am Flughafen an, so könnt ihr von dort aus direkt mit der Schnellbahn ins Zentrum kommen. Ohne Verkehrsstau, dafür sehr entspannt. Tickets kann man beim Info-Schalter kaufen. Hier gibts auch gleich Gruppen-Karten, die empfehlenswert sind, wenn man die Öffis in Hamburg täglich mehrmals nutzen möchte und mit Familie oder Freunden reist. Egal ob Bus, Bahn oder Fähre.

Mein Hoteltipp …

Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten ins Zentrum Hamburgs. Je nachdem wo ihr euch einquartiert habt. Solltet ihr ein Hotel in der Innenstadt in Erwägung ziehen, kann ich euch das Hotel Ruby | Lotti wärmstens empfehlen. Erfrischend anders und originell.

Eingangsbereich Hotel
Eingangsbereich Hotel

Das Hotel ist total trendig im Retro Style (oder ist das doch Hipster-Style? –Kenn den Unterschied noch immer nicht). Der Eingang so schmal und unspektakulär, dass ich anfangs dachte, ich sei falsch. Im Inneren verstärkte sich der Eindruck nochmals kurz, weil ich mich auf einem Flohmarkt oder Second Hand Shop wähnte. Oder in einem Hutladen. Weit und breit keine Rezeption, sondern nur eine Bar. Bis sich herausstellte: DIE BAR IST DIE REZEPTION!

Frühstückszimmer / Bar / Hotellobby
Frühstückszimmer / Bar / Hotellobby
Einrichtung im Flohmarkt-Style
Einrichtung im Flohmarkt-Style

Einchecken übernimmt man gleich mal selbst am Tablet. Die Zimmerkarte wird daraufhin vollautomatisch “ausgespuckt”. Die Zimmer minimalistisch aber top eingerichtet. Gewöhnungsbedürftig ist die Walk-in-Dusche ohne Sichtschutz. Kein Problem wenn man mit seinem Schatz anreist. Oder mit der besten Freundin. Weniger geeignet, wenn man schüchtern ist oder sich mit einer Kollegin das Zimmer teilen möchte. Da fehlt dann eindeutig Intimsphäre. Für diesen Fall sollte man sich vielleicht von Haus aus nach einem anderen Quartier umsehen.

Zimmer ohne Schnörksel
Zimmer ohne Schnörksel
Nichts für Gschamige - die Dusche
Nichts für Gschamige – die Dusche

Frühstück – so lässt sich’s leben …

Das Frühstück spielt alle Stückerl. Vor allem spielt es Bio in allen Varianten. Dafür gibt’s von mir die volle Punktezahl!!! Originell die Eierbecher aus Wellpappe. Der heiße Kaffee und die Milch vom Getränkespender statt vom Vollautomaten. Da gab’s nix zu Meckern! Alles was das Herz begehrt: Frische Früchte, Joghurt, Müsli, Eier und sogar sehr guter Plunder.

Good Morning!
Good Morning!
Bio-Frühstück
Bio-Frühstück
Eierbecher der anderen Art
Eierbecher der anderen Art
Müsli & Marmelade-Bar
Müsli & Marmelade-Bar

Die Lage …

Das Hotel liegt super zentral bei der Station “Stadthausbrücke”. Zu Fuß kann man gemütlich durch das Designer-Viertel Richtung Jungfernstieg spazieren. Hier reiht sich ein Top-Laden neben den anderen. Von Chanel bis Gucci oder Bulgari …

Der Fußweg zum Jungfernstieg dauert (ohne Zwischenstopps in den Designer-Läden) etwa 15 Minuten. Dort angelangt kann man ein bisschen in den Arkaden flanieren oder sich Kaffee mit Ausblick gönnen. Der Tipp schlechthin: ALEX im Alsterpavillon! Direkt am Wasser und bei Schönwetter zum Bersten voll. Wobei das mit dem Schönwetter halt so eine Sache ist in Hamburg. Man unterscheidet hier zwischen trockenem Sonnenschein und nassem Sonnenschein. Hört sich netter an als Schmuddelwetter.

Sightseeing und Shoppen …

im Café Godiva
im Café Godiva

Falls im ALEX kein Platz zu finden ist, kann man auch sehr nett Kaffee trinken im Café Godiva in den Alster-Arkaden am Jungfernstieg. Mit Blick auf Rathaus, direkt am Wasser ist das sehr empfehlenswert. Denkt dran, es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung …

Rathaus Hamburg
Rathaus Hamburg

Wobei wir auch schon am Rathaus wären. Und hier beginnt das Einkaufsparadies! Es reiht sich eine Passage (wegen des nassen Sonnenscheins liebt man hier Indoor) an die andere. Und natürlich die Einkaufsstraßen (Gottseidank für mittlere Geldbeutel). Shopoholics sollten diese Gegend lieber meiden, wenn sie nicht Haus und Hof verlieren möchten.

Wenn der kleine Hunger kommt…

Wenn man die Passagen überstanden hat und sich nicht schon hier den Bauch voll geschlagen hat, findet man an einer der Einkaufsstraßen das Lokal von Steffen Henssler. Den Herren kennt der eine oder andere sicher von diversen TV-Sendungen. Tja, da musste ich dann wohl oder übel einen Zwischenstopp einlegen. Wenn ich doch schon mal hier bin. Die Passagen haben mich ziemlich hungrig gemacht. Passagen-(s)hopping ist schließlich auch beinahe Sport.

Ahoi
Ahoi

Im “Ahoi” von Steffen Henssler geht’s natürlich um Fisch. Als Fast Food im Straßenverkauf, wo man im Vorbeigehen z.B. Fish & Chips bestellen kann. Oder im Lokal selbst, wo es Fisch in allen Varianten gibt. In Form von Asia-Gerichten, Sushi, Burger oder klassisch. Fischverweigerer soll’s aber auch geben. Die genießen im Ahoi dann Alternativen wie Hühnerspieß.

Uns hat’s jedenfalls geschmeckt, die Bedienung war flott und freundlich. Kann man durchaus mit gutem Gewissen empfehlen. Wer schon vorweg mal gustieren möchte, der findet hier weitere Infos vom Lokal.

Backfisch beim Henssler
Backfisch beim Henssler

Hafen & Landungsbrücken …

Auch für Musicalfans liegt das Hotel Ruby | Lotti übrigens sehr zentral. Mit den Öffis fährt man nur eine Station bis zur Station “Landungsbrücken”. Von hier aus gibt’s das kostenlose Shuttle-Boot über die Elbe zum “Stage Theater” im Hafen. Den König der Löwen wird vermutlich noch länger am Spielplan stehen. Andere, weniger erfolgreiche Musicals, wechseln sich jedoch ab. Von Mary Poppins bis hin zu Tina (Turner), ab Herbst 2019 z.B. auch Pretty Woman.

Außerdem starten hier auch die Hafen-Rundfahrten, die man bei einer Hamburg-Reise unbedingt mit einplanen sollte. Kosten pro Person um die 18,- Euro. Dafür gibt’s viel Hintergrundwissen, präsentiert mit norddeutschem Humor. Das Wort “großes Schiff” hat übrigens ab sofort eine neue Bedeutung für mich. So ein Teil hat niedliche 400 Meter Länge …

Containerschiff im Hafen
Containerschiff im Hafen

Wenn die Füße streiken …

Übrigens findet ihr bei Landungsbrücken auch zwei Stationen für Stadtrundfahrten mittels Bus. Für welchen Anbieter ihr euch entscheidet ist Geschmacksache. Via Hop on – hop off gelangt man dann in den wunderschöne Stadtteil an der Außenalster mit herrlichen Villen von Superdesignern wie z.B. Wolfgang Joop oder Jil Sander. Direkt am Wasser gelegen, sind viele Häuser nicht nur mit Garten sondern auch mit Anlegestelle bzw. Steg ausgestattet. Traumhaft! Wer hier wohnt spart sich den Pool …

Ideal ist diese Busfahrt, wenn die Füße schon weh tun und man trotzdem noch ein bisschen Sightseeing machen möchte. Ich war seeehr dankbar, nicht mehr laufen zu müssen. Hätte mich auf diesen Trip wohl mit Ausdauertraining vorbereiten sollen.

Zurück bei der Endstation Landungsbrücken findet ihr ein Hardrock Cafe. Nicht unbedingt mein Ding, aber wenn Nachwuchs dorthin will, drückt Mami schon mal beide Augen zu. Außerdem ermüdet auch Schiff- und Busfahren und ein neuerliches Päuschen kann nicht schaden …

Speicherstadt & Kaffee …

UNBEDINGT müsst ihr in die Speicherstadt. Und zwar nicht mittels großer Hafenrundfahrt, denn da seht ihr vom Boot aus ja nur die Hausmauern. Am besten nehmt ihr das Shuttleboot (inkludiert in der Öffi-Karte, die ich bereits am Flughafen erstand) bis zu Elbphilharmonie. Und dort dann einfach zu Fuß rein in die Speicherstadt.

Speicherstadt
Speicherstadt

Ein Fuß-Navi ist hier äußerst hilfreich, denn irgendwie schaut hier alles gleich aus. Nicht optimal für meine gering ausgeprägtes Orientierungstalent Aber alle Wege führen zum Ziel! Und dieses ist das Kaffee-Museum. Genauer gesagt, das Café oberhalb des Museums das uns eine Freundin empfohlen hat.

Kaffeemuseum Burg
Kaffeemuseum Burg

Einzigartig anders, witzig, originell, fantastischer Cappuccino, sehr gute Mehlspeise, total nettes Personal, riesige Auswahl. Wenn ihr in Hamburg seid, dann schaut dort vorbei. Eines meiner persönlichen Highlights! Man kann sich dort übrigens auch mit Kaffee eindecken, der dann gleich gemahlen und so verpackt wird, dass er das Aroma bis zur Heimreise nicht verliert.

Café im Kaffeemuseum Burg
Café im Kaffeemuseum Burg
Café Kaffeemuseum Burg
Café Kaffeemuseum Burg
Café Kaffeemuseum Burg
Café Kaffeemuseum Burg

Noch ein kleiner Tipp …

Und mein letzter Tipp für eure Hamburg-Reise: gönnt euch ein Franzbrötchen. Oder auch mehrere. Dabei handelt es sich um eine Hamburger Spezialität. Ähnlich wie die Nussschnecken in Österreich. Allerdings ist das Franzbrötchen nur mit Zucker und Zimt gefüllt. Aber äußerst lecker. So lecker, dass ich euch an dieser Stelle deshalb leider kein Bild zur Verfügung stellen kann. Denn ich hab’s schneller aufgegessen als man Fotos schießen kann.

Also dann: Moin und liebe Grüße

die Tullnerin



Teilen:

Ich bin dann mal kurz weg …

Ich bin dann mal kurz weg …

Ab und zu packt mich bei aller Heimatliebe doch ein bisschen Fernweh. Dann tut mir schon mal ein kleiner Abstecher in die Steiermark ganz gut. Das liegt vermutlich an der Hälfte Steirerblut in meinen Adern (der Rest ist aber waschechte Tullnerin). Und so überkommt mich ab und zu der starke Trieb, schnell die nötigsten Sachen zusammen zu packen und Richtung Süden zu fahren. Und neulich war’s dann wieder so weit …

Mein Ziel: Bruck/Mur

Dank meiner umtriebigen Art hab ich mittlerweile nicht nur viel Verwandtschaft, sondern auch liebe Freunde übers ganze südliche Bundesland verstreut. Diesmal verschlug es mich aber nicht nach Graz oder Zeltweg, sondern als “Basislager” wählte ich spontan Bruck/Mur. Dort war ich erstens noch nie und zweitens befand ich, dass sich diese kleine Stadt bestens als Ausgangspunkt für all meine Unternehmungen eignet.

Bruck an der Mur
Bruck an der Mur

Ein Zimmer war schnell gefunden zu einem echt günstigen Preis. Mit fantastischer Lage direkt an der Mur. Und gratis Parkgarage!!! Sowie wahnsinnig lieben Angestellten von der Rezeption bis hin zur Bar. Mit sehr gutem Frühstücksbuffet und á la carte-Essen abends (kleine aber feine Speisekarte). 

Hotel Landskron
Die Mauern des Hotels sind Integriert in die Stadtmauer

Das Hotel Landskron  liegt fast direkt im Zentrum. Aber da es unmittelbar am Ufer in die alte Stadtmauer integriert ist (schon das allein ist sehenswert) und eine nur selten befahrene Straße daran vorbei führt, hat man mitten in der Stadt himmlische Ruhe. Nur das Rauschen der Mur war nachts zu hören, in Folge schlief ich tief wie ein Baby. Herrlich!!!

Gleich nach Ankunft schnürte ich meine Turnschuhe und erkundete die Innenstadt. Vom Hotel aus sind es nur drei oder vier Minuten zu Fuß. Am Hauptplatz war Party-Stimmung. “Beach an der Mur” verwandelte für eine Woche das Zentrum von Bruck zur größten Sandkiste Österreichs. Von Beach-Volleyball bis hin zu Boccia und Handball gab’s jede Menge Bewerbe. Gut – Sport ist jetzt nicht so mein Ding, aber dank solcher Veranstaltungen gibt’s jede Menge Musik, junge Leute und gute Stimmung. Das wirkt sehr ansteckend und macht gute Laune.

In der Stadt …

In der Fußgängerzone (Mittergasse) gibt’s jede Menge kleiner Läden, ein griechisches und ein italienisches Restaurant, eine Bar – das Musetti – mit dem angeblich besten Prosecco weit und breit und ein nettes Café: Das Café Schloffer. Echt schönes Ambiente und Super-Eiskaffee sowie geniale Mehlspeisen.

Solltet ihr dort landen und man fragt euch, ob ihr einen normalen oder einen gerührten Eiskaffee wollt, entscheidet euch für Zweiteren. So cremig und mollig, das war echt ein Hochgenuss. Tja, man muss nur die Einheimischen beobachten, denn die bestellten ALLE den “gerührten”. Was soll ich sagen, ich bin halt auch ein Rudeltier!

Weinerei in Bruck/Mur
Gastgarten der Weinerei

Was ich mir oft für Tulln wünschte aber scheinbar in unserer schönen Stadt nicht zu machen ist: Ein nettes Restaurant mit Terrasse direkt am Wasser, wo man abends romantisch dinieren kann. Hier in Bruck/Mur hab ich es gefunden. Das Restaurant “die Weinerei” liegt im alten Baderhaus und ist nur durch eine wenig befahrene Straße vom Murufer getrennt.

Dieses ist das absolut älteste Gebäude in der Stadt. Es wurde etwa 600 n.Chr. erbaut und hält und hält und hält. Könnte es Geschichten erzählen, wären die ziemlich interessant. Vom Handel mit Eisen & Salz, von Kelten und Römern, von Erzeugung von Eisenlupen, von Gästen in der Herberge und im Baderhaus bis hin zu Ringel- und Kettenschmiede (was immer das auch war), sogar ein  Freudenhaus war mal darin untergebracht.

Die Zeiten ändern sich und nun gibt’s an dieser Stelle ein Restaurant. Eben die Weinerei im Baderhaus mit wildromantisch verwachsener Terrasse und Kulinarik vom Feinsten (tolle Bewertung Falstaff 2018).

Mur-Terrasse in Bruck/Mur
Mur-Terrasse in Bruck/Mur

Nur durch die schmale Straße getrennt liegt gleich gegenüber die “Mur-Terrasse”. Obwohl zum Restaurant gehörig, gibt’s hier eine separate Speisekarte. Denn gekocht wird in der Schauküche, wo Fisch & Fleisch gegrillt werden. Alternativ werden saftige Steaks am Vulkanstein serviert.

Am Berg …

Brucker Uhrturm
Brucker Uhrturm

Zu meiner Überraschung wähnte ich mich dann kurz in Graz, denn da erblickte ich hoch über der Stadt doch tatsächlich den Uhrturm. Witziges Detail: Auch der Hügel, wo dieser kleine Bruder des Grazer Uhrturms thront heißt so wie der Grazer Berg – nämlich Schlossberg.

Bruck a.d. Mur
Blick vom Schlossberg auf Bruck

So beschloss ich, den zweiten Tag mit einer kleinen Tour zu starten und kam über eine lange Treppe auch schnell ans Ziel. Der Ausblick auf die Stadt und die sanfte Hügellandschaft war fantastisch. Zumindest auf einer Seite, denn man darf nicht vergessen, dass Bruck auch eine Industriestadt ist und dieser Anblick ist weniger prickelnd und romantisch (liegt aber auf der anderen Seite des Schlossberges und man muss es nicht sehen, wenn man nicht will).

Am Schlossberg
Ruhe am Schlossberg

Der Brucker Uhrturm liegt am Fuße der ehemaligen Burg. Zwar sind nur noch die Grundmauern vorhanden, doch kann ich Ruhesuchenden empfehlen, sich dorthin zu begeben. Denn innerhalb der Mauern oberhalb des Turms befindet sich ein kleiner Park mit schattigen Bäumen und Bänken, wo man sehr gut seine “Batterien” aufladen kann.

Ich wäre zwar gern noch länger geblieben, doch Tantchen wartete bereits auf mich und so fuhr ich Richtung Leoben und dann noch weiter Richtung Vordernberg und Präbichl (übrigens ein tolles Wandergebiet mit Reiting, Hochschwab oder Eisenerzer Reichenstein). Allerdings nicht ohne vorher nochmals im Café Schloffer vorbeizuschauen und für meine Lieblingstante köstlichen Linzer Kuchen, Esterhazyschnitte & Co zu besorgen.

Therme in Leoben

Nun – nicht jeder hat auf seiner Steiermark-To-Do-Liste eine Tante oder andere Verwandte stehen. Aber vielleicht, wollt ihr ja in Leoben einen Stopp machen und dort die AsiaTherme besuchen? Sie ist auf alle Fälle einen Aufenthalt wert. Denn die Fahrzeit von Bruck nach Leoben beträgt lediglich 15 Minuten (erwähnte ich bereits, dass Bruck ein super Ausgangspunkt ist?).

Der Badebereich ist wie bei den meisten Thermen gegliedert in Außen- und Innenbereich, wobei ich den Außenpool jetzt nicht besonders spektakulär finde. Toll ist aber auf alle Fälle der Saunabereich mit der Ruhezone. Sehr stylish und ansprechend.

Naturschutzgebiet Weitental

Tag drei meines Kurztrips war für das Treffen mit einer Freundin in den Fischbacher Alpen geplant. Auch hier geht’s von Bruck relativ schnell und ist ein Katzensprung. Vorher wollte ich jedoch ins Weitental, leider war die Zeit zu kurz, um es ausgiebig zu genießen.

Das Weitental ist ein Naturschutzgebiet in dem man wunderbar wandern kann. Für Kinder (aber auch Erwachsene) ist sicher auch die Vogelstation interessant. Hier werden kranke oder verletzte Tiere wieder aufgepäppelt und nach Möglichkeit ausgewildert. Traumhafte Umgebung für Erholung, zum Spazieren und Wandern.

Bruck/Mur ist echt eine herzige kleine Stadt, die sich toll als Ausgangspunkt für Tagesausflüge eignet. Der mittlerweile ziemlich bekannte Grüne See ist nur einen Katzensprung entfernt. Auch der Erzberg bietet sich von hier aus als Tagesausflug an. Die Therme in Leoben und Wandern rund um Bruck wie gesagt sowieso gut möglich.

Ich wünsch euch einen schönen Sommer!

Eure Tullnerin

Teilen:

Relaxen im Linsberg Asia Resort

Relaxen im Linsberg Asia Resort

Von Zeit zu Zeit muss man sich Gutes tun. Entspannen, Relaxen, Kopf ausschalten. Fast zwingend notwendig dazu ist ein Ortswechsel. Das muss nun nicht unbedingt gleich zu einer Fernreise führen (der ich grundsätzlich allerdings nicht abgeneigt wäre). Beitrag ansehen

Teilen:

Auf geht’s in den Süden …

Auf geht’s in den Süden …

In letzter Zeit hab ich mich ein wenig zurück gehalten mit der Schreiberei. Ich geb’s zu. Aber ich hatte gute Gründe dafür. Zum einen gab’s im Garten viel zu tun. Daraus ergab sich dann wieder eine Menge Arbeit in der Küche. Zum anderen stattete ich Graz und seinem Umland einen Besuch ab. Und über genau diesen möcht ich euch ein bisschen was erzählen.

Im vergangenen Jahr musste ich beruflich einige Male nach Graz. Viel Zeit für Flanieren blieb da nicht. Aber wie ein altes Sprichwort sagt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Also hab ich spontan einen Kurztrip eingeplant und Notizen gemacht, was denn so alles dabei sein soll bei meiner Reise. Allerdings habe ich die Steiermark unterschätzt. Ich hätte wohl eine ganze Woche oder mehr einplanen müssen, um alles zu sehen. Von der Schlösserstraße über die Weinstraße bis hin zum Apfelland. Das “grüne Bundesland” hat echt viel zu bieten.

Beitrag ansehen
Teilen: