Veranstaltungen

In Tulln gibt’s rund ums Jahr viele interessante Veranstaltungen! Wozu also in die Ferne schweifen?

Da ich ziemlich neugierig bin und meinen Horizont immer erweitern möchte, besuche ich natürlich so einige. Um euch danach davon zu berichten. Und euch zu zeigen, dass wir in Tulln ein riesiges Angebot haben. Für Jung und Alt, Groß und Klein.

 

Der Tullner Gladiator

Der Tullner Gladiator

Zugegeben, die Veranstaltung war nicht extrem stark beworben und viele, die ich drauf ansprach, sahen mich leicht verständnislos an. Völlig ahnungslos, von welchem Event ich sprach. Aber ich bedaure jeden, der sich diesen Spaß am Nationalfeiertag nicht gönnte. Ich kann nur sagen, ihr habt was verpasst. Übrigens der Gewinner hat sich den Titel “Tullner Gladiator” redlich verdient.

Aber nicht traurig sein, wenn ihr diese Action verpasst habt, denn hier gibt’s die ersten Bilder und somit seid ihr quasi eh fast live dabei 🙂 .

Tullner Gladiator? Noch nie gehört …

Nun, das ist an sich kein Wunder, denn die Veranstaltung fand heuer erstmalig statt. Und zwar bei Wahnsinns-Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein (zumindest ab der Mittagszeit) und milden Temperaturen. Ins Leben gerufen wurde sie von Hannes Blauensteiner (Sportunion Tulln). Die Idee dazu entstand zwar schon vor gut einem Jahr, seinem Team vorgestellt hat sie Hannes allerdings erst vor etwa 6 Wochen.

Danach waren wirklich alle mit Feuereifer dabei. Es wurden Sponsoren gesucht, Hindernisse ausgedacht, ein Moderator gesucht (und die perfekte Besetzung mit Markus Floth gefunden), der DJ gebucht, ein Festzelt organisiert und für Speis und Trank gesorgt. Aber natürlich das Wichtigste: die Hindernisse aufgebaut!

The Bridge
The Bridge

Es ist soweit …

Am Start standen 80 Teilnehmer, die die 800 m lange Strecke mit 8 Hindernissen mehrmals passieren mussten. Der Hauptdarsteller war mit Sicherheit der Rodelberg, den es bei jeder Runde zweimal zu bezwingen galt. Einerseits bergab, verschärft durch eine Plastikplane (netterweise mit Aquaplaning ausgestattet), die in einem Wassergraben endete. Bevor es dann weiter über Brücke und Strohballen ging. Durch den Sand robben hieß es dann beim 3. Hindernis, bevor es wieder zurück zur Brücke (4. Hindernis) und weiter zu den Autoreifen ging, die den einen oder anderen schon ein wenig in die Knie gehen ließen.

hier geht's lang
hier geht’s lang
Stolperfalle Reifendschungel
Stolperfalle Reifendschungel
Rohrbezwinger
Rohrbezwinger

Das 6. Hindernis war leicht zu schaffen. Jedenfalls für Kinder und Zwerge, die über weniger als 1 Meter Körpergröße verfügen. Andernfalls hieß es: auf die Knie und ab durch die Röhre. Danach waren die Strohballen von “The Mountain” ein durchaus gnädiges Hindernis, bevor es mit zwei Sandsäcken bepackt den Rodelberg bergauf ging. Hier zeigte sich, dass der Parcours kein Kindergeburtstag war. Tja – und danach alles wieder von vorn.

The Mountain
The Mountain

Die Stimmung war jedenfalls einfach großartig. Sowohl beim Publikum als auch beim Veranstalter und dem Moderator. Bei den Athleten war ich streckenweise nicht so sicher, ob der eine oder andere nicht bereute, mit Sandsäcken “bewaffnet” den Rodelberg hinauf zu schnaufen. 😉

Unfassbar: Der Sieger Philipp Knopf, der – fast wie eine Maschine – lief und lief und lief … So nebenbei machte er in seiner letzten Runde am Hindernis The Mountain noch einen Purzelbaum, bevor er beim allerletzten Aufstieg auf den Rodelberg nicht nur den Sandsack hievte, sondern völlig tiefenentspannt auch noch seinen Sprössling mit hochtrug. Unglaublich. Das Publikum dankte es mit Gejohle und Applaus …

Kleine Zaungäste mit stolzem Papa
Kleine Zaungäste mit stolzem Papa

Unsere Tullner Gladiatoren …

Die gute Stimmung war auch bei der Siegerehrung nicht zu überhören. Bei den Herren ging der 1. Platz in der Gesamtwertung an Philipp Knopf, sowie der 2. und 3. Platz an Daniel Süß und Jakob Schmidt.

die Tullner Gladiatoren
die Tullner Gladiatoren

Natürlich gab’s auch Frauen-Power beim Kampf um den Titel. Den hat sich Kristina Zehetner hart erkämpft. Sie darf sich nun Tullner Gladiatorin nennen, die Ränge 2 und 3 gingen an Katharina Nast und Michi Dietrich.

die Tullner Gladiatorinnen
die Tullner Gladiatorinnen

Auch nicht außer Acht zu lassen …

Weil wir Tullner gern die Feste feiern wie sie fallen, gab’s im Festzelt natürlich auch was zu schmausen. Der Auftragsgriller war mit seinem Truck vor Ort und sorgte für volle Bäuche. Schließlich darf man nicht unterschätzen, dass auch Anfeuern und Applaudieren hungrig machen 😉

Auftragsgriller beim Tullner Gladiator
Auftragsgriller beim Tullner Gladiator

Vorfreude ist die schönste Freude …

Organisator Hannes Blauensteiner
Organisator Hannes Blauensteiner

Wer das Spektakel heuer verpasst hat, der muss unbedingt im nächsten Jahr mit dabei sein. Denn eines hat Hannes Blauensteiner versprochen: Der 26. Oktober wird in Zukunft der Tag des Tullner Gladiator s! Ich bin dann Fixstarter. Nicht unbedingt mit den Laufschuhen, aber zumindest als Klatscher und Johler 😉

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Meine kleine Seelenwerkstatt

Meine kleine Seelenwerkstatt

Erst kürzlich habe ich festgestellt, dass wir in Tulln jede Menge hervorragender Autoren haben, die interessante und spannende Bücher schreiben. Das beginnt bei Ratgebern wie der kleinen Seelenwerkstatt bis hin zu Krimis und Kinderbüchern.

Die Autorin …

Eine der Autorinnen ist Mag. Natalia Ölsböck. Viele werden sie vielleicht kennen. Schließlich ist sie eine gebürtige Tullnerin, auch wenn sie mittlerweile ins etwas ruhigere Umland übersiedelt ist. Aber macht nix, sie ist ja trotzdem nicht aus der Welt …

Nun gab’s neulich eine kleine Buchpräsentation im Minoritenkloster. Vorgestellt wurde das dritte Buch von Natalia: “Meine kleine Seelenwerkstatt”. Die Idee dazu kam ihr bei einem Waldspaziergang. Anmerkung der Tullnerin: Was frische Waldluft alles an Kreativität fördern kann !!! 😉

Die Umsetzung bis zur Präsentation hat dann allerdings ein wenig gedauert. Während das 1. Buch noch in zwei Monaten geschrieben und im Eigenverlag schnell heraus gebracht wurde, dauerte es beim 2. Buch immerhin schon ein Jahr. Jaja – die Verlage haben es scheinbar nicht eilig. Nun, beim neuesten Exemplar, musste man bereits fast 18 Monate warten (so ein Verlag kann einen Autor doch sehr auf die Geduldsprobe stellen …)

Natalias Bücher
Natalias Bücher

Und worum geht’s ?

Aber das Warten hat sich gelohnt. Mit praktischen Übungen, wie man sich in der lauten und stressigen Welt ein starkes “Schutzschild” bauen kann, ist das Werk so etwas wie ein Erste Hilfe-Buch für die Seele.

“Meine kleine Seelenwerkstatt” gibt 50 Tipps (eigentlich sind’s sogar 52 Tipps), um Gelassenheit und Lebensfreude (wieder)zu finden. Für das Buch gibt’s so etwas wie einen Assistenten, man könnte es auch Reiseleiter nennen. Nämlich die kleine Seelenklempnerin.

Sehr nützlich fand ich auch die Erkenntnis, dass man für ein glückliches Leben die Formel 1:3 berücksichtigen sollte. Jetzt könnt ihr natürlich nicht wissen, was damit gemeint ist. Drum hier die Aufklärung. Für jedes negative Erlebnis braucht man 3 positive Erlebnisse. Am besten täglich. Dann kann das Negative “einpacken”, weil es uns nicht aus der Bahn werfen kann.

Nun muss ich zugeben, der erste (bildliche) Gedanke war: Ok – ein Strafzettel, also 3 Punschkrapferl und die Welt ist wieder in Ordnung. Diese Ansicht hat herzliches Lachen bei meiner Sitznachbarin ausgelöst. Aber so verkehrt ist die Idee nicht. Nur die Blutfettwerte könnten wenig Freude damit haben. Und täglich ist wahrscheinlich jetzt auch nicht so mega-optimal. Aber sonst seh ich keine Fehler drin 😉

Einige der Übungen wurden auch gleich von gesamter versammelter Zuhörerschaft (und das waren nicht wenige) durchgeführt. Ein bisschen “Activity” und Spaß, charmante Anekdoten der Gastgeberin und ein Mit-mach-Quiz mit kleinen Gewinnen ließen die Buchpräsentation zu einem kurzweiligen Erlebnis werden.

Signierstunde
beim Signieren der kleinen Seelenwerkstatt

Nach der Präsentation gab’s für die Gäste natürlich noch die Möglichkeit, das Buch gleich zu erwerben und von Natalia signieren zu lassen. Für alle anderen sei gesagt, das Buch kann man in jeder Buchhandlung erwerben und klarerweise auch im kleinen Buchladen am Tullner Hauptplatz.

Also dann – denkt stets an die Glücks-Formel 1:3 – und wenn ihr keine Punschkrapferl mögt, tun’s “Mauserl” auch 😉 Weil das Glücklichsein kann man sich schon ein bisserl selber richten …

Eure Tullnerin

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Sommerlaune + Spaß = Salsa

Sommerlaune + Spaß = Salsa

Neulich an der Tullner Donaulände. Lauer Wind, romantischer Sonnenuntergang – und Musik, die stark an kubanische Nächte erinnert. Das Beste: Da tanzten an die 30 Leute Salsa. Einfach so. An der Donaulände. Jawohl, das Leben kann so schön sein. Was soll ich sagen. Hat nicht lang gedauert und ich war in entspannter Urlaubsstimmung. Bloß der Mojito fehlte noch. (Warum haben wir eigentlich keine Cocktail-Bar an der Donaulände?

Für alle, die nun das Tanzbein juckt, deren Hüften vollautomatisch zu schwingen beginnen und sich diesen Spaß auch einmal live anschauen möchten, gibt’s hier ein bissl was zu lesen.

Wenn einer Feuer fängt …

Die Geschichte beginnt mit Herbert aus Tulln. Vor 4 Jahren besuchte er die Tanzschule. Unter anderem gab’s da auch Salsa zum Kennenlernen. Hat ihm gefallen und wurde für sehr guuuut befunden. Und dann hörte er von einer Salsa-Bar in Wien. Also – auf ging’s zum Schauen, was denn dort so abgeht. Tja, und dann hat wohl wer Feuer gefangen. 😉

Herbert in Action
Herbert in Action

Von Mal zu Mal wurden es mehr Leute aus Herberts Bekanntenkreis, die es Richtung Wien zog, um sich lateinamerikanischem Tanz und Lebensgefühl zu widmen. (Eindeutig: In Tulln fehlt nicht nur oben erwähnte Cocktailbar, sondern auch ein Salsa-Club).

Immer Wien-Fahren geht aber auch nicht. Darum mussten schon bald die heimischen Wohnzimmer für Übungseinheiten herhalten. Da die Gruppe der Salsa-Infizierten aber immer größer wurde, war die Unversehrtheit der Wohnräume nicht mehr garantiert. Man stelle sich mal z. B. 15 Paare tanzend im Wohnzimmer vor. Nein. Das geht ja wirklich nicht.

Jetzt war guter Rat teuer. Wie der Zufall so will – kam man nach Langenlebarn. Und zwar zur Sportunion. Und nun hat das Ganze seit Dezember 2018 ein “Gesicht” und so nebenbei auch geeignete Trainingsräume. Und der Sportverein ist um die Sektion “Salsa” reicher …

Tanzen ist Lachen mit den Füßen …

Dieser Spruch ist nicht von mir, sondern den hab ich von Herbert. Und ehrlich gesagt, finde ich ihn ziemlich zutreffend. Schon während seiner enthusiastischen Schilderung steckt er mich mit seiner Begeisterung an. Kein Wunder, dass die Salsa-Gruppe in Tulln immer mehr Anhänger findet. Die Gruppe besteht mittlerweile immerhin aus etwa 50 Tänzern, die sich regelmäßig treffen.

Salsa tanzen in Tulln
Salsa tanzen in Tulln

Jede und jeder ist herzlich eingeladen mal vorbeizuschauen. Man benötigt absolut keine Vorkenntnisse. Wer diese Musik liebt und sich gern bewegt, braucht sich nur im Rhythmus zu wiegen, ein paar wenige Grundschritte für den Anfang – und los geht’s mit dem “Rueda de Casino” …

Wer also keine Angst davorhat, sich mit einem äußerst sympathischen Tanzvirus anzustecken, der ist herzlich eingeladen. Einfach vorbei kommen und gleich mitmachen. Einfach nur zum Spaß und für unser Lebenselixier “die Lebensfreude”.

Übrigens das nächste Treffen für “Salsa bei Sonnenuntergang” ist bereits in ein paar Tagen. Nämlich am 10.7.2019 ab 18.30 Uhr. Wieder bei der Schiffsanlegestelle / Seerosenbrücke an der Tullner Donaulände.

Und wer dann gar nicht genug von Salsa, Rueda de Casino und Bachata bekommen kann, der hält sich am besten den 25. – 28.07.2019 frei. Denn da findet in Portoroz das Salsa-Festival statt.

Ab Herbst wird dann wieder an den Sonntagen im Vereinshaus der Sportunion Langenlebarn fleißig geübt und neue Figuren erlernt (derer gibt’s ja doch ein paar …), die man zwar nicht unbedingt zum Tanzen braucht, die jedoch Abwechslung und Action in das Ganze bringen.

Auf der Facebook-Seite “Salsatanzen in Tulln” könnt ihr schon mal rein schnuppern und die aktuellen Termine erfahren. Und natürlich mit Herbert Kontakt aufnehmen, falls ihr weitere Infos braucht.

An dieser Stelle möchte ich mich auch für die beigestellten Bilder bei Noel Schmied bedanken.

hasta luego und liebe Grüße

die Tullnerin

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Charity-Yoga-Veranstaltung

Charity-Yoga-Veranstaltung

Im Rahmen der Garten Festwoche Tulln jagt eine Veranstaltung die andere. Auch Yoga-Veranstaltungen sind einige dabei. Wie z. B. der Mondschein-Spaziergang am Montag, dem 17.6. auf der Donaulände ab 19.30 Uhr. Aber eine Veranstaltung ist mir besonders ins Auge gestochen. Und zwar die Yoga Challenge für den guten Zweck mit 108 Sonnengrüßen. Das gab’s meines Wissens noch nie in Tulln.

108-mal Sonnengruß! Schon allein der Gedanke daran bringt mich ins Schwitzen! Denn ich übe schon seit Jahren – mal mehr mal weniger – fleißig Yoga. Beim Sonnengruß bleib ich aber nie cool. Spätestens beim dritten Durchgang frag ich mich, warum ich mir das antue. Und dann SO eine Challenge? 108 Sonnengrüße? Wie kommt man auf so eine Idee? Also hab ich mich mit der Initiatorin Hilde Geiger getroffen und mal ein bisschen nachgefragt, warum – weshalb – wieso …

Wer steckt dahinter?

Hilde ist seit etwa 13 Jahren Yoga-Lehrerin. Genau weiß sie es eigentlich gar nicht. Aber sie war die erste Yoga-Lehrerin, die über den Verein “Gesundes Tulln” Kurse anbot. Einige ihrer ehemaligen Schüler sind mittlerweile selbst Yoga-Lehrer. Scheinbar macht sie etwas ziemlich richtig.

Die Yoga-Kurse finden in ihrem kleinen Studio im Langenlebarner-Viertel statt. Dort bietet sie übrigens auch noch unterschiedlichste Ayurveda Behandlungen und Ayurveda Kochkurse an.

Die Idee und warum 108 Sonnengrüße …

Aber zurück zum Thema: Seit 2015 finden in Tulln alljährlich Veranstaltungen rund um das Thema Garten statt. Hilde ist mit ihrem “Yoga im Garten” immer Fixstarter. Für heuer wollte sie sich jedoch etwas Besonderes einfallen lassen.

Auf die Matten - fertig - los - Yoga für Körper, Geist und Seele
Auf die Matten, fertig, los …

Und das ist gelungen. Die Idee, an der Donaulände eine größere Veranstaltung mit 108 Sonnengrüßen anzubieten, war geboren. Die Zahl 108 spielt nämlich im Hinduismus eine große Rolle. Bei meinen Recherchen erklärte mir Hilde Folgendes: Die Zahl 108 ist eine kosmische Ordnungszahl. Denn 12 Monate hat das Jahr – diese 12 werden nun mit 3 multipliziert (3 steht für Körper, Geist und Seele) – das ergibt 36 und wird nun nochmal mit 3 multipliziert (nun steht die 3 für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft).

Jeder ist herzlich eingeladen mit zu machen. Egal ob Anfänger oder Profi. Egal wie viel Sonnengrüße man schafft. Egal ob man als Einzelkämpfer die 108 anpeilt, oder ob sie von einer Gruppe im Wechsel gemeinsam gemeistert werden. Es zählt das Dabeisein und der Charity-Gedanke.

Klar kommt man bei so vielen Asanas ganz schön ins Schwitzen. Und an seine Grenzen. Genau deshalb ist es eine öffentliche Veranstaltung mit hoffentlich vielen Teilnehmern. Denn durch die gemeinsame Energie trägt man sich gegenseitig weiter und schafft persönliche Bestleistungen.

Für den guten Zweck …

Diese Veranstaltung soll aber auch einem guten Zweck dienlich sein. Die Teilnehmer (und gern auch die Zuschauer) werden um eine Spende gebeten. Zugute kommt sie einerseits einem Jungen, der vom Schicksal weniger gut bedacht wurde und dringend Therapiegeräte benötigt. Andererseits wird der Weltladen unterstützt, der die Spende im Kampf gegen Kinderarbeit und für Schulbildung in Entwicklungsländern einsetzt.

Die Challenge findet am Samstag, dem 22.6.2019 von 9.30 – 11.00 Uhr an der Donaulände statt. Treffpunkt ist der Nibelungenbrunnen.

Natürlich nur bei Schönwetter. Zur Stärkung gibt’s Mango Lassi und Energy-Balls. Anmeldung ist unbedingt erbeten (zwecks der Stärkung) und zwar bis spätestens 19. Juni!!!! Die Kontaktdaten für die Anmeldung findet ihr hier:

Kommt – macht mit – tut eurem Körper Gutes und unterstützt Hilde bei ihrem Charity-Projekt …

Namasté

die Tullnerin

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Was gibt’s Neues in Tulln?

Was gibt’s Neues in Tulln?

Neujahrstreffen in Tulln

Mag. Eisenschenk bei seiner Rede
Unser Tullner Bürgermeister – Mag. Eisenschenk

Bereits zum 10. Mal fand das Tullner Neujahrstreffen statt. Der Bürgermeister betonte, dass in der Geschichte dieser Veranstaltung noch nie so viele Bürger teilgenommen hätten. Und tatsächlich waren doch über 800 Menschen der Einladung nachgekommen, sich die Bilanz vom Vorjahr und die Pläne fürs kommende Jahr anzuhören.

Obwohl ich kein großartig politisch engagierter Mensch bin, war es sehr interessant, die Sprecher der einzelnen Parteien anzuhören. Vor allem auch zu erfahren, welche Vorschläge und Wünsche sie 2019 umsetzen möchten. Viele Ideen finde ich wirklich gut.

Wie zum Beispiel diese, dass aufgrund des immer rarer und teurer werdenden Wohnraums in Tulln der neue Kindergarten am Zeiselweg in Tulln mit Wohnungen überbaut wird. Wie übrigens auch der Kindergarten in Neuaigen. Bravo! Eine bauliche Entwicklung, die sich schon in vielen Städten bezahlt gemacht hat.

Ich persönlich finde es ja totale Platzverschwendung, dass etwa beim Billa in der Staasdorfer Straße kein Stockwerk über dem Markt gebaut wurde (gilt übrigens für die meisten Supermärkte). Hier hätten z.B. auch Büroräume oder eben Wohnungen untergebracht werden können. Klar kann kein Konzern dazu gezwungen werden. Aber die verbaute Fläche ist doch ziemlich groß. Es war immerhin Ackerland, das auf immer und ewig verschwunden ist. Ewig schade um diese Verschwendung.

Die Bodenversiegelung wurde übrigens auch von Herbert Schmied von den Neos angesprochen. Fakt ist, dass Tulln etwa 16.000 Einwohner hat und die mögen/brauchen Infrastruktur. In die Breite kann die Stadt nicht mehr allzu lange wachsen. Bleibt nur die Höhe. Es müssen ja nicht gleich Wolkenkratzer werden. Ich glaube aber, dass man sich hierüber in der Gemeinde ohnehin bereits Gedanken macht. Die Problematik ist durchaus bekannt.

Gefallen hat mir auch der Vorschlag, in Zukunft nicht nur als die Gartenstadt Tulln, sondern auch als die Baumstadt Tulln bezeichnet zu werden. Die Idee, die Rainer Patzl vorgebracht hat, stammt von den Grünen. Aber: Der Klimawandel macht wohl allen Parteien gleich viel Sorge. Die Hitze der letzten Sommer hat ihres dazu beigetragen. Sprach man 2003 noch vom Jahrhundertsommer, wurde dieser vom 2015er Jahr eingeholt, dieses wieder vom Sommer 2016 und spätestens 2018 hätte auch ich am liebsten die Nächte im Keller verbracht.

Es kann aber nicht nachhaltig sein, wenn jeder in seinem Heim Klimageräte aufstellt. Das kostet viel zu viel Energie und genau diese gilt es, in Zukunft einzusparen. Abhilfe könnten hier tatsächlich mehr Bäume im Stadtgebiet bringen. Aber auch bepflanzte “grüne” Fassaden könnten als Bio-Klimagerät von Nutzen sein.

Mir fallen dazu sofort sehr alte Häuser ein, die von Wildem Wein und Efeu umrankt und bewachsen waren/sind. Kann es sein, dass schon unsere Altvorderen Pflanzen zum Kühlen und Wärmen eingesetzt haben? Waren sie da klüger als wir? Man merkt jedenfalls einen deutlichen Temperaturanstieg, wenn man von den umliegenden Ortschaften nach Tulln fährt. Da sind mir bis zu 3 Grad aufgefallen. Mag sich nicht viel anhören. Aber es macht einen Unterschied, ob es 33 oder 36 Grad hat …

Mir ist bei der Veranstaltung heute erst richtig bewusst geworden, wie viel Projekte umgesetzt wurden, die positive Auswirkungen auf die Stadt und ihre Bürger hatten. Wie unsere Stadt vom einst verschlafenen langweiligen Tulln zu einem lebendigen und absolut lebenswerten Ort geworden ist.

Daher an dieser Stelle noch einige Infos, für alle, die an diesem Neujahrstreffen nicht teilnehmen konnten. Durch “Green Art” – DAS Großereignis im Vorjahr – kamen an die 40.000 Gäste nach Tulln, die Nächtigungsraten stiegen um 14 % und auch der eine oder andere Wirtschaftszweig hat sicher stark davon profitiert. Im Aubad kommt eine neue Rutsche, Handyparken wird es demnächst auch geben und zum neuen Kino am Ortsrand wird ein Radweg führen. Die Arbeiten am Goldmann-Gebäude laufen und “für eine Lösung mit dem Frank-Gebäude sei man auch guter Dinge”. Das löste bei allen Anwesenden herzhaftes Gelächter aus, selbst bei unseren Gemeindevertretern. Aber wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Einmal mehr bin ich stolz drauf, in dieser wunderbaren Stadt leben zu dürfen. Nach dem offiziellen Teil gab’s noch regen Austausch unter den Anwesenden. Ich traf Menschen, die ich lange nicht sah, ehemalige Nachbarn, Schulkollegen, Freunde der mittlerweile erwachsenen Kinder usw. Überall geselliges Beisammenstehen, fröhliche Gesichter, gute Laune.

Ja, die Veranstaltung ist gelungen. Bei Brötchen, Wein und Co. lässt es sich einfach gut plaudern. Und nebenbei gesagt hab ich viele, viele tolle neue Geschichten und Ideen für weitere Blogartikel mit nach Haus genommen. Ihr dürft gespannt sein, was ich euch demnächst erzählen werde …

Bis dahin – liebe Grüße

die Tullnerin

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Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at