Workshops

Wer rastet, der rostet. Sagte schon mein Opa. Drum sollt man niemals aufhören zu lernen. Und wo kann man das am Besten machen? Bei Workshops natürlich. Mitunter ist es etwas schwierig herauszufinden, was wann wo angeboten wird. Neben der Volkshochschule bieten aber auch noch einige Unternehmen Kurse zu den unterschiedlichsten Themen an.

Also bleibt neugierig und wissbegierig. Denn wer rastet, der rostet …

Keramik-Workshops in Tulln

Keramik-Workshops in Tulln

unbezahlte Werbung / Verlinkung 

Kreativ arbeiten entspannt und beflügelt den Geist. Das kann jeder bestätigen, der malt, strickt oder eben mit Ton arbeitet. Wobei das Arbeiten mit Ton sicher noch ein wenig mehr erdet, schon aufgrund des verwendeten Materials. Um dieses wunderbare Hobby mehr Menschen näher zu bringen, bietet Uschi Weber nun in ihrem Atelier “Rainbowsend” in Langenlebarn Keramik-Workshops an.

Ein bisschen töpfern zum Entspannen …

Keramik Spiel tic tac toe
Keramik Spiel tic tac toe

Als Ausgleich zum stressigen Job fanden Uschi und ihr Mann Herbert Gefallen am Arbeiten mit Ton. Sie belegten gemeinsam an der künstlerischen Volkshochschule einen Kurs. Wo dann beide mal gleich ordentlich Feuer fingen. Und da die Webers gern alles ordentlich und genau wissen wollen, belegten sie – eh klar – noch weitere Kurse bei akademischen Profis. (Wusste gar nicht, dass Keramikbearbeitung ein Studium sein kann …) 😉

Weil aber das Wohnzimmer beim Ausleben der Kreativität schnell wie ein kleines Schlachtfeld ausschauen kann, suchte Uschi schon bald nach einer Alternative. Also zum Wohnzimmer, nicht zum Töpfern. Die war auch rasch gefunden. Inmitten des wunderbaren Schaugartens (zum Garten-Artikel geht’s hier) wurde anstelle des alten Holzschupfens aus den 1920er Jahren ein herrliches Atelier aufgebaut. Natürlich mit Blick in den Garten, damit die kreative Ader noch mal ordentlich angefeuert wird. Und hier werkt Uschi (mittlerweile ist auch Freundin Traude mit an Bord) seit über 8 Jahren.

Atelier
Atelier

Anfangs produzierte Uschi noch Schmuckstückerl für den eigenen Schaugarten. War ja bislang nur Hobby. Dann kamen immer mehr Gäste Schaugarten-schauen. Die dann auch von den Keramikstücken begeistert waren und diese kaufen wollten. So kam eines zum anderen. Das Keramikatelier ist nun auch gleichzeitig der Verkaufsladen. Der jedoch ziemlich leer ist, wenn die Gartenliebhaber, die mittlerweile Autobus-weise angekarrt kommen, wieder von dannen ziehen. 

Keramik -Blumenscheiben
Keramik -Blumenscheiben
Keramik - maritim Art
Keramik – maritim Art
Keramik - Schüssel
Keramik – Schüssel

Wenn das Hobby zum Beruf wird …

Wenn man mit Begeisterung bei der Sache ist, verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Hobby schnell mal. Das ist auch im Falle Uschi Weber passiert. Denn mittlerweile wird nicht mehr nur an Autobustouristen im Keramik-Atelier verkauft, sondern Uschi ist auch Fixstarter beim alljährlichen Bezaubermarkt (heuer am 7. und 8.12.2019) in Tulln. Logisch, dass sie auch bei den “NÖ Tagen der offenen Ateliers” mit dabei ist. Da öffnen Uschi und Herbert ihr Atelier “Rainbowsend” am Samstag, den 19.10.2019 von 14-18 Uhr und am Sonntag, den 20.10. von 10-18 Uhr.

Also wer jetzt Lust hat, mal im Keramik-Atelier vorbeizuschauen, der ist an diesen Tagen herzlich eingeladen. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag gibt’s Kaffee, Kuchen, Getränke und – absolut bodenständig – Schmalzbrot. Heißt im Klartext, man freut sich über Gäste, die auch ein bisschen zum Plaudern verweilen möchten.

Keramik -Schwammerlfeld
Keramik -Schwammerlfeld

die Keramik-Workshops – so läuft’s ab …

Seit kurzem werden im Keramik-Atelier auch Workshops angeboten, wo in kleinen Gruppen theoretische Kenntnisse zum Werkstoff Ton vermittelt werden, um diesen dann in ein individuelles Stück zu verwandeln.

Da die Gruppen wirklich klein gehalten werden – von 2 bis 4 Personen – ist nicht nur eine sehr individuelle Betreuung garantiert, sondern man hat wirklich die Möglichkeit, stressfrei und ohne “der-andere-ist-schneller/kanns-besser-Denken” sein persönliches Werkstück zu formen.

Der Workshop zieht sich über zwei Tage, wobei am ersten Tag etwa sieben Stunden eingeplant sind. Davon eine Stunde Info über Ton und Techniken, danach kreatives Formen.

Ein Goodie gibt’s auch noch …

Hunger leiden braucht man/frau an diesem Tag glücklicherweise auch nicht, denn eine Mittagspause steht klarer weise mit am Plan. Dazu haben sich Uschi und Herbert etwas Tolles einfallen lassen. Sie bekochen ihre Gäste mit einem 3-gängigen Menü. Kochen ist neben Garten und Keramik nämlich die 3. Leidenschaft der beiden Gastgeber. Das Mittagessen, Kaffee und Getränke sind übrigens im Workshop-Preis inkludiert.

Rohlinge
Rohlinge

Der zweite Teil …

Nach etwa drei Wochen – das Keramikteil muss ja bei 950 Grad gebrannt werden und sich dann auch ein bisserl ausruhen – treffen sich die Kursteilnehmer für den nächsten Schritt. Im zweiten Teil des Workshops (dauert einen Vormittag) wird dann nämlich glasiert. Danach muss das Teil ein weiteres Mal in den Brennofen. Diesmal wird all den Tassen, Schüsseln, Schwammerln & Co. aber so richtig eingeheizt. “Läppische 1.200 Grad” beträgt die Temperatur beim zweiten Brenndurchgang. Damit ist die Keramik dann sogar winterhart 🙂

Der Termin für die Abholung all der wunderbaren Werkstücke ist dann einige Tage später. Dann hält jeder Teilnehmer sein Unikat in Händen. Nichts mit “made in China”, sondern echte Handarbeit aus dem Tullnerfeld 😉

Also dann – lasst eurer kreativen Ader freien Lauf und spürt die Zufriedenheit, wenn ihr mit eigenen Händen etwas geschaffen habt!!! Falls ihr aber vorher ein bisschen Atelierluft schnuppern wollt, so lasst euch bei den 17. NÖ Tagen der Offenen Ateliers ein bisschen verzaubern.

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Lust auf einen Bienenstock …

Lust auf einen Bienenstock …

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Es war einmal ein kleiner Junge. Der sah eines Tages im Kino den Film “More than Honey”. Dieser Film veränderte sein Leben und das seiner Familie. Es sollte der Beginn der großen Bienenliebe und Start für HuBees Bio-Imkerei in Neuaigen direkt vor den Toren Tullns werden.

Honig by HuBee
Honig by HuBee

“Der Zufall geht Wege, da führt die Absicht gar nicht hin”. Dieser Zufall brachte mich bei der Suche nach Bio-Bienenwachs für meine selbst gerührten Salben direkt nach Neuaigen. Zu HuBees, der Bio-Imkerei. Weil’s der Zufall dann auch so wollte, kam ich mit dem Besitzer Bernhard Mayerhofer ins Plaudern. Ich fand die Geschichte so interessant, dass ich beschloss, darüber zu schreiben.

Wie alles begann …

Alles begann 2012, als im Kino der Film “More than honey” lief. Hubertus, damals grad mal zehn Jahre alt, war vom Film und den Auswirkungen des Bienensterbens so entsetzt, dass er beschloss, er möchte aktiv etwas dagegen unternehmen. Mit Hilfe eines Lehrers baute er seinen ersten Bienenstock. Die Eltern, allen voran sein Vater Bernhard, waren ob des Engagements des jungen Mannes sehr beeindruckt und unterstützten ihn bei seinem Vorhaben. Ein Bienenvolk wurde angeschafft, bald ein zweites, dann ein drittes …

Bienenstöcke Au
Bienenstöcke Au

Die Leidenschaft des Sohnes sprang auf Papa Bernhard über. Das ehrgeizige Ziel war, innerhalb von zehn Jahren die Bienenbestände in Österreich zu verdoppeln. Da es aber irgendwann ziemlich ins Geld geht – mittlerweile waren es an die 200 Völker – musste ein Plan gefasst werde. Der da lautete: “Wir bieten Bienenpatenschaften an und vermieten die Bienen”. Das ursprüngliche Projekt von Hubertus nahm immer größere Formen an, der Vater zog mit und so wurde das Unternehmen HuBees gegründet.

Mittlerweile ist Hubertus ein junger Teenager, der zwar nach wie vor gern bei den Bienen hilft. Doch gibt’s mit 17 Jahren viel in der Welt zu entdecken. Das Geschäft ist also derzeit Bernhards alleinige Aufgabe. Er kümmert sich um die Völker, schleudert den Honig, füllt ab und verkauft.

at work
at work

Die kleinen Bienchen veränderten das Leben!

Aus dem Hobby und der Leidenschaft des Juniors hat sich für den Vater ein völlig neues Leben ergeben. Denn um sich der Bio-Imkerei und den tausenden Bienen widmen zu können, hat er seinen Brotberuf aufgegeben. Die bis dahin nebenbei geführte konventionelle Landwirtschaft wurde Schritt für Schritt auf Bio-Landwirtschaft umgestellt.

Honig-Variation
Honig-Variation

Aus ehemals 10 Hektar Monokultur entwickelt sich langsam ein kleines Paradies. Da schnattern nun die Weidegänse unter den Haselnusssträuchern. Demnächst gesellen sich noch Hühner dazu, um fleißig Bio-Eier zu legen. Damit die Schar nicht zu frech wird oder Fuchs und Marder zum Opfer fallen, ist bereits ein Hirtenhund auserwählt, der in Kürze bei den Mayerhofers einziehen wird.

Die ehemaligen Maisfelder sind Heimat für Aroniabeeren, Pekanuss- und Apfelbäume geworden. Die kurz geschnittenen Grünstreifen, die sich mit Hecken und Blühwiesen-Streifen abwechseln, bieten der reichen Vogelschar Futter sowie Nistplätze in den angrenzenden Sträuchern. Also Schädlingsbekämpfung der sanften Art. Sogar Lindenbäume hat Bernhard gepflanzt. Und mitten drin ruhen die Bienenstöcke …

Tja, wie eingangs erwähnt: Der Zufall geht Wege, da führt die Absicht gar nie hin. Die unabsehbaren Folgen eines Kinobesuchs …

Honig von HuBee
Honig von HuBee
Honigwein / Met
Honigwein / Met

Es summt und brummt in allen Gärten …

Die Idee, die Bienenbestände zu vervielfachen, ist nach wie vor die Triebfeder in Bernhards Arbeit. Sie war und ist DER Grundgedanke. Aber nicht nur in Neuaigen, sondern in ganz Niederösterreich und Österreich. Darum ist es ihm auch ein großes Anliegen, die Stöcke über die Sommermonate zu vermieten. Um die Menschen ein Stück zurück zur Natur zu führen. Um Kindern die Beobachtung von Bienen im eigenen Garten zu ermöglich.

Bienenvermietung
Bienenvermietung

Vermietet werden Bienen sowohl an Privatpersonen als auch an Firmen, die Patenschaften übernehmen können. Auch Gemeinden können sich hier anschließen und Bienenstöcke im öffentlichen Bereich aufstellen.

Belohnt wird das nicht nur mit fleißigen Bienen im eigenen Garten, die für die Bestäubung sorgen, sondern auch mit mindestens 5 kg Honig-Garantie (je nachdem ob Miete oder Patenschaft), Imkerfrühstück, Schleuderfest etc. Nähere Infos dazu findet ihr unter Bienenpatenschaft. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Ausgabe der Bienenstöcke erfolgt nämlich schon ab Anfang April.

Auch Workshops sind möglich …

Auf Anfrage kann man auch Workshops besuchen bzw. buchen. Interessant natürlich für Schulen, wenn der Biologie-Unterricht mal etwas anschaulicher sein darf. Aber auch für Vereine und Gruppen sind kleine Workshops mit anschließendem Verkosten des Honigs buchbar.

Ich für meinen Teil freu mich jedenfalls, meinen Bio-Imker des Vertrauens gefunden zu haben und wer weiß, vielleicht habe auch ich demnächst einen kleinen Bienen-Flug-und-Landeplatz in meinem Garten.

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Der Mann, der in die Sterne schaut …

Der Mann, der in die Sterne schaut …

Ein utopisch anmutendes Etwas …

Bereits vor etwas mehr als drei Jahren wunderte ich mich über eine seltsame Dachkonstruktion. Eine merkwürdige weiße Kugel – platziert auf einem Dach in der Tullner Königstetter Straße. Ich konnte dieses Ding beim besten Willen nicht zuordnen. Egal, von welcher Perspektive ich es auch betrachtete.

Ich kam zum Schluss, dass es einfach ein neumodisches Zeug wäre und ich vermutlich wieder mal nicht up-to-date sei. Das ist das Ärgerliche am Älterwerden. Man verpasst immer öfter irgendwie den Anschluss in unserer schnelllebigen Zeit. Etwas beruhigt hat mich dann jedoch die Erkenntnis, dass auch meine allerliebsten Sprösslinge – mittlerweile erwachsen – in völliger Unkenntnis bezüglich dieses riesigen Dach-Golfballs waren.

Kuppe mit Teleskop
Kuppe mit Teleskop

Wie der Zufall so will, traf ich nun einen flüchtigen Bekannten aus Teenagerzeit wieder und wir kamen ins Gespräch. Und ich kann mein Glück kaum fassen. Das Rätsel um die Kugel ist gelöst.

Wenn einer in die Sterne schaut …

… dann kann das in Tulln nur Hilmar Ott sein. Der gelernte Wirtschaftsingenieur für Maschinenbau hat sein Interesse für die Milchstraße & Co. schon früh entdeckt. Bei einem gemütlichen Plausch im Café erzählte er mir dann ein bisschen mehr davon. Und was es mit der Kugel-Konstruktion auf seinem Dach auf sich hat.

Die Sterne faszinieren Hilmar bereits seit Kindheitstagen. Ausschlaggebend dürfte da vermutlich die Mondlandung gewesen sein, die er damals im Fernsehen sah. Während seine Oma noch ungläubig verlautete: “Wer weiß, ob das überhaupt wahr ist”, war für den Buben im Volksschulalter dieses Ereignis der Startschuss für sein liebstes Hobby.

Da sein Interesse auch während der Teenagerzeit den Sternen galt, durfte er zum 15. Geburtstag sein erstes größeres Teleskop sein eigen nennen.

Knapp vor der Matura baute Hilmar dann gemeinsam mit einem Freund ein weiteres Teleskop. Einige Zeit später schliff er auch seinen ersten astronomischen Spiegel selbst. Wieder mit Unterstützung des Freundes. Zusätzlich gab’s aber auch Hilfestellung von einem Bekannten, der am Astronomischen Institut tätig war, sowie vom TGM Wien und der Fachschule für Flugtechnik.

Teleskop
Zum Sterne schauen

Das Interesse blieb ungebremst. Nur was macht man damit? Da es eine geradezu irrwitzige Idee gewesen wäre, Astronaut zu werden und auch ein Studium für Astronomie eher brotlose Aussichten bescherte, entschied sich Hilmar für eine fundierte Ausbildung. Und zwar im technischen Bereich. Nicht unbedingt die schlechteste Wahl, zudem er nun weniger technisch begabten Menschen mit deren Smartphones, PCs und Tablets ziemlich auf die Sprünge hilft – aber das ist eine andere Geschichte …

Wie so oft im Leben muss man seine Träume dann ein bisschen zur Seite schieben. Berufsausbildung, Familiengründung, Hausbau … Die üblichen Verdächtigen halt. Hilmar blieb den Sternen aber verbunden, tauscht sich mit Gleichgesinnten aus und unternimmt auch Reisen in Gebiete, die weniger “Lichtverschmutzung” aufweisen. Denn diese ist mittlerweile auch in Tulln ein großes Problem. Man sieht die Sterne einfach nicht mehr so klar, da dafür absolute Dunkelheit notwendig wäre.

Montage Sternwarte
Montage Sternwarte

Vor fünf Jahren war es dann so weit. Alle Baugenehmigungen waren eingeholt und die passende Kuppel gefunden. Nun nennt Hilmar am Dach seines Wohnhauses eine eigene kleine Sternwarte sein Eigen. Auch hat er bereits mit den Arbeiten an einem noch größeren Teleskop begonnen. Geht’s nach den Vorstellungen des Hobbyastronom, so soll es eines der größten Fernrohre zur Sternbeobachtung Österreichs werden.

Workshop Sternbilder oder Wer findet den kleinen Wagen?

Um mehr Menschen für die faszinierende Weite des Weltalls zu begeistern und vor allem auch die oft unbekannten Sternbilder zu zeigen, bot Hilmar im vergangenen Herbstsemester einen Workshop über die Volkshochschule in St. Andrä-Wördern an. Sollten sich in Tulln und Umgebung ausreichend Interessenten melden, so ist für April ein neuerlicher Workshop geplant. Vermutlich auf der Figl-Warte am Tulbinger Kogel.

Voraussetzung ist jedoch eine gewisse Spontanität der Teilnehmer, da der Workshop natürlich sehr stark vom Wetter abhängig ist. Infos dazu kann man direkt bei Ing. Hilmar Ott erfahren. Entweder telefonisch unter: 0664/313 44 87 oder Ingenieurbuero.Tulln@gmail.com

Mondfinsternis 2018
Mondfinsternis

Für alle, die schon etwas”Vorglühen” wollen, bietet sich jetzt am 21.01.2019 eine totale Mondfinsternis an. Allerdings muss man dazu recht früh aus dem Bett. Etwa um 04.30 Uhr geht’s nämlich schon los. In Österreich ist der “Blutmond” bis zum Ende der Kernschattenphase um 06.44 Uhr zu sehen, dann wird es allmählich hell und somit sieht man die weiteren Phasen der Mondfinsternis nicht mehr so gut. Also raus aus den Federn und bewundert unseren Erdtrabanten. Bleibt nur zu hoffen, dass das Tullnerfeld nicht unter dicken Wolken eingebettet ist …

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Veilchenblau – zurück zur Natur

Veilchenblau – zurück zur Natur

(Werbung, da Verlinkung) – Veilchenblau hört sich irgendwie lieblich an. Aber aus dem Namen lässt sich nicht grad ableiten, was  Veilchenblau eigentlich ist.

Also höchste Zeit, ein bisschen Licht in die Sache zu bringen. 

Wer steht hinter Veilchenblau

Veilchenblau wurde von Doro gegründet. Sie beschäftigt sich schon ziemlich lang mit Pflanzen. Vorzugsweise mit Kräutern und da dann sehr sehr gern mit Wildkräutern. Immer mehr und immer öfters auch mit den Bachblüten. Und es ist ihr ein Herzensanliegen, die Geschenke aus der Natur sinnvoll zu verwerten.

Fakt ist: Wir leben im 21. Jahrhundert und das Wissen der Großeltern ging in nur einer Generation verloren. Die Eltern wuchsen schon mit Supermärkten und Fertigprodukten auf. Praktischerweise gibt es dort ja alles, was man für den täglichen Gebrauch benötigt. Dass es auch anders geht, haben die meisten Menschen verlernt. Besonders in Stadtnähe weiß man nur eingeschränkt über Wildkräuter Bescheid.

Was gibt’s bei Veilchenblau

Dieser Umstand brachte Doro auf die Idee, den Menschen bei Kräuterwanderungen und Workshops die Wirkung und Verwendbarkeit der “Unkräuter” beizubringen.

Obwohl in Zeiten von You Tube und Internet viel im Netz nachgelesen und angeschaut werden kann, ist es doch etwas ganz anderes, die Pflanzen in der Natur zu erkennen. Hier geht’s nicht ohne die Sinne wie Riechen, Fühlen und auch Schmecken, um die Heil- und Wildkräuter zu entlarven und von Doppelgängern unterscheiden zu können.

Kirschblüten
Kirschblüten

Aber nicht nur bei den Kräuterwanderungen kann man viel lernen. Erst kürzlich fand ein Workshop statt, bei dem es um das Thema “Kastanien” ging. Die meisten von uns kennen diese wunderschöne braune und glänzende Kugel nur aus der Kindheit zum Basteln.

Rosskastanien
Rosskastanien

Wusstet ihr aber, dass die Kastanien die gleiche Funktion wie indische Waschnüsse erfüllen? Ja – man kann tatsächlich Wäsche damit waschen. Nur gibt’s die einen gratis vor unserer Haustür, während die anderen um die halbe Welt “gereist werden”. Vom Waschergebnis her schneiden beide gleich gut ab.

Stellt man ein Granulat aus den Kastanien her, kann man sich sogar einen Wintervorrat bis zur nächsten Ernte anlegen. Allerdings gibt’s hier einiges zu beachten. Tipps und Tricks für erfolgreiche Anwendung erfährt man bei den Kursen.

Kastanien-Granulat
Kastanien-Granulat

Beim Workshop selbst wurde dann auch fleißig geschnitten, gerührt und geschüttelt. Vom Kastanien-Waschpulver bis hin zur Creme wurde emsig produziert. Den Teilnehmerinnen hat’s sichtlich gefallen. Vor allem auch, weil alle Rezepte vorher auf Tauglichkeit überprüft wurden.

Die Workshops, in denen es um Naturkosmetik geht, finden ebenfalls regelmäßig statt. Da werden dann Lippenpflege und Badepralinen oder Bodylotion und Handcreme gerührt.

Lippen-Balm
Lippen-Balm

Die Kurse sollen den Teilnehmern zeigen, wie einfach man selbst Kosmetik herstellen kann. Vor allem sollen sie Anregung dafür sein, selbst ein wenig zu experimentieren und ein bisschen unabhängiger von Konzernen zu sein. Die Grundstoffe bekommt man nämlich relativ einfach und unkompliziert in Apotheken und Reformhäusern.

Über die Wintermonate finden regelmäßig Workshops zu verschiedenen Themen statt. Die nächstens Themen sind z.B. “Efeu”, “Badekosmetik” und “Räuchern in den Raunächten”.

Löwenzahn
Löwenzahn

Was ist noch geplant?

Sobald der Frühling anklopft, gibt’s dann auch wieder die einzelnen Kräuterwanderungen und den Workshop “Kräuterlehrling” über mehrere Wochen. Wer sich hier für den einen oder anderen Workshop interessiert, findet auf der Website www.veilchenblau.at eine Übersicht zu den geplanten Kursen, die aber laufend erweitert und ergänzt werden.

Mein Tipp: Öfters mal auf die Website gehen und schauen, was sich tut. Oder über die Veilchenblau-Facebook-Seite am aktuellen Stand gehalten werden.

Viel Spaß beim Kräutern und Entdecken

die Tullnerin

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Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at