Abendstimmung Tulln
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Was gibt’s Neues in Tulln?

Neujahrstreffen in Tulln

Mag. Eisenschenk bei seiner Rede
Unser Tullner Bürgermeister – Mag. Eisenschenk

Bereits zum 10. Mal fand das Tullner Neujahrstreffen statt. Der Bürgermeister betonte, dass in der Geschichte dieser Veranstaltung noch nie so viele Bürger teilgenommen hätten. Und tatsächlich waren doch über 800 Menschen der Einladung nachgekommen, sich die Bilanz vom Vorjahr und die Pläne fürs kommende Jahr anzuhören.

Obwohl ich kein großartig politisch engagierter Mensch bin, war es sehr interessant, die Sprecher der einzelnen Parteien anzuhören. Vor allem auch zu erfahren, welche Vorschläge und Wünsche sie 2019 umsetzen möchten. Viele Ideen finde ich wirklich gut.

Wie zum Beispiel diese, dass aufgrund des immer rarer und teurer werdenden Wohnraums in Tulln der neue Kindergarten am Zeiselweg in Tulln mit Wohnungen überbaut wird. Wie übrigens auch der Kindergarten in Neuaigen. Bravo! Eine bauliche Entwicklung, die sich schon in vielen Städten bezahlt gemacht hat.

Ich persönlich finde es ja totale Platzverschwendung, dass etwa beim Billa in der Staasdorfer Straße kein Stockwerk über dem Markt gebaut wurde (gilt übrigens für die meisten Supermärkte). Hier hätten z.B. auch Büroräume oder eben Wohnungen untergebracht werden können. Klar kann kein Konzern dazu gezwungen werden. Aber die verbaute Fläche ist doch ziemlich groß. Es war immerhin Ackerland, das auf immer und ewig verschwunden ist. Ewig schade um diese Verschwendung.

Die Bodenversiegelung wurde übrigens auch von Herbert Schmied von den Neos angesprochen. Fakt ist, dass Tulln etwa 16.000 Einwohner hat und die mögen/brauchen Infrastruktur. In die Breite kann die Stadt nicht mehr allzu lange wachsen. Bleibt nur die Höhe. Es müssen ja nicht gleich Wolkenkratzer werden. Ich glaube aber, dass man sich hierüber in der Gemeinde ohnehin bereits Gedanken macht. Die Problematik ist durchaus bekannt.

Gefallen hat mir auch der Vorschlag, in Zukunft nicht nur als die Gartenstadt Tulln, sondern auch als die Baumstadt Tulln bezeichnet zu werden. Die Idee, die Rainer Patzl vorgebracht hat, stammt von den Grünen. Aber: Der Klimawandel macht wohl allen Parteien gleich viel Sorge. Die Hitze der letzten Sommer hat ihres dazu beigetragen. Sprach man 2003 noch vom Jahrhundertsommer, wurde dieser vom 2015er Jahr eingeholt, dieses wieder vom Sommer 2016 und spätestens 2018 hätte auch ich am liebsten die Nächte im Keller verbracht.

Es kann aber nicht nachhaltig sein, wenn jeder in seinem Heim Klimageräte aufstellt. Das kostet viel zu viel Energie und genau diese gilt es, in Zukunft einzusparen. Abhilfe könnten hier tatsächlich mehr Bäume im Stadtgebiet bringen. Aber auch bepflanzte “grüne” Fassaden könnten als Bio-Klimagerät von Nutzen sein.

Mir fallen dazu sofort sehr alte Häuser ein, die von Wildem Wein und Efeu umrankt und bewachsen waren/sind. Kann es sein, dass schon unsere Altvorderen Pflanzen zum Kühlen und Wärmen eingesetzt haben? Waren sie da klüger als wir? Man merkt jedenfalls einen deutlichen Temperaturanstieg, wenn man von den umliegenden Ortschaften nach Tulln fährt. Da sind mir bis zu 3 Grad aufgefallen. Mag sich nicht viel anhören. Aber es macht einen Unterschied, ob es 33 oder 36 Grad hat …

Mir ist bei der Veranstaltung heute erst richtig bewusst geworden, wie viel Projekte umgesetzt wurden, die positive Auswirkungen auf die Stadt und ihre Bürger hatten. Wie unsere Stadt vom einst verschlafenen langweiligen Tulln zu einem lebendigen und absolut lebenswerten Ort geworden ist.

Daher an dieser Stelle noch einige Infos, für alle, die an diesem Neujahrstreffen nicht teilnehmen konnten. Durch “Green Art” – DAS Großereignis im Vorjahr – kamen an die 40.000 Gäste nach Tulln, die Nächtigungsraten stiegen um 14 % und auch der eine oder andere Wirtschaftszweig hat sicher stark davon profitiert. Im Aubad kommt eine neue Rutsche, Handyparken wird es demnächst auch geben und zum neuen Kino am Ortsrand wird ein Radweg führen. Die Arbeiten am Goldmann-Gebäude laufen und “für eine Lösung mit dem Frank-Gebäude sei man auch guter Dinge”. Das löste bei allen Anwesenden herzhaftes Gelächter aus, selbst bei unseren Gemeindevertretern. Aber wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Einmal mehr bin ich stolz drauf, in dieser wunderbaren Stadt leben zu dürfen. Nach dem offiziellen Teil gab’s noch regen Austausch unter den Anwesenden. Ich traf Menschen, die ich lange nicht sah, ehemalige Nachbarn, Schulkollegen, Freunde der mittlerweile erwachsenen Kinder usw. Überall geselliges Beisammenstehen, fröhliche Gesichter, gute Laune.

Ja, die Veranstaltung ist gelungen. Bei Brötchen, Wein und Co. lässt es sich einfach gut plaudern. Und nebenbei gesagt hab ich viele, viele tolle neue Geschichten und Ideen für weitere Blogartikel mit nach Haus genommen. Ihr dürft gespannt sein, was ich euch demnächst erzählen werde …

Bis dahin – liebe Grüße

die Tullnerin

2. Biber-Schwimmen
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Bib(b)ernd im Dorfteich (Badeplatz)

Jedes Jahr packt mich ab Jänner das starke Verlangen, die nächsten beiden Monate einfach Winterschlaf zu halten. Nach dem Glanz der Adventszeit erscheint mir nämlich alles ein wenig grau und trostlos. Man wecke mich doch bitte ab März! Wenn die Tage wieder länger sind und der Frühling mit den ersten Blümchen anklopft.  Da ich dummerweise weder ein Eichkätzchen noch ein Bär bin, klappt das mit dem Winterschlaf nicht wirklich. Also versuche ich, mich selbst auszutricksen. Das ist sozusagen von größter Wichtigkeit für mein seelisches Überleben im Winter. Mit einem bunten Beschäftigungsprogramm und dem Besuch von allerlei Veranstaltungen komm ich einigermaßen unbeschadet im Frühling an. [Weiterlesen]

Willkommen beim WinterMärchen Markt
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PopUp-WinterMärchen in der Taverne …

Wir Tullner sind mit romantischen Weihnachtsmärkten ja nicht gerade gesegnet. Auf der Suche nach “Weihnachten, wie es früher mal war” springen wir gern in unsere fahrbaren Untersätze und stürmen dann Weihnachtsmärkte in Grafenegg, Atzenbrugg oder gern auch in Wien. Stets auf der Suche nach Romantik & Nostalgie, oft gepaart mit Kitsch.

Am Tullner Hauptplatz fehlt aber ein wenig die romantische Stimmung, auch wenn ein traumhaft glitzernder Baum sein Bestes gibt. Glänzende Augen bekommen hier meist nicht die Kinder, sondern allzu oft die Besucher der Hütten nach dem 3. Punsch. Das fehlende Kunsthandwerk findet man glücklicherweise beim Bezaubermarkt, der am 8. und 9. Dezember statt findet und eine absolute Bereicherung für unsere Stadt ist. Aber auch hier kommt bei mir nie so richtig Weihnachtsstimmung auf. Irgendwas fehlt  trotz des wunderschönen Ambientes im Minoritenkloster  …[Weiterlesen]

Eisdisco Retro 2017 in Tulln
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Für Kids der 80er und 90er …

Wer glaubt, im Herbst & Winter sei in Tulln nichts los, der irrt gewaltig. Es tut sich immer etwas, nur nicht so offensichtlich wie bei einem sommerlichen Zeltfest. Manchmal sind so kleine, feine Events auch nur ein Geheimtipp. Mit diesen ist es aber so eine Sache. Erzählt man davon, ist’s kein Geheimtipp mehr. Behält man es für sich, dann sterben Veranstaltungen mit der Zeit einen tragischen Tod des „Vergessenwerdens“. Und DAS ist ja wohl dann auch nicht im Sinne des Erfinders.
Darum möchte ich euch heute höchst un-geheim von einem Geheimtipp erzählen, der demnächst wieder stattfindet.[Weiterlesen]

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Adventmärkte im Tullnerfeld

Kulturtage_Baumgarten_5

Kulturtage Baumgarten

Jeder kennt die bekannten, mehr oder weniger großen Weihnachtsmärkte. Da fällt mir spontan der Christkindlmarkt am Spittelberg ein. Oder der Markt vor dem Schloss Schönbrunn. Und natürlich noch der am Rathausplatz, der am Hohen Markt und und und ….  Alle haben eines gemeinsam. Sie befinden sich in Wien. Wie schaut’s aber bei uns im Bezirk aus?[Weiterlesen]