Der Tullner Gladiator

Der Tullner Gladiator

Zugegeben, die Veranstaltung war nicht extrem stark beworben und viele, die ich drauf ansprach, sahen mich leicht verständnislos an. Völlig ahnungslos, von welchem Event ich sprach. Aber ich bedaure jeden, der sich diesen Spaß am Nationalfeiertag nicht gönnte. Ich kann nur sagen, ihr habt was verpasst. Übrigens der Gewinner hat sich den Titel “Tullner Gladiator” redlich verdient.

Aber nicht traurig sein, wenn ihr diese Action verpasst habt, denn hier gibt’s die ersten Bilder und somit seid ihr quasi eh fast live dabei 🙂 .

Tullner Gladiator? Noch nie gehört …

Nun, das ist an sich kein Wunder, denn die Veranstaltung fand heuer erstmalig statt. Und zwar bei Wahnsinns-Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein (zumindest ab der Mittagszeit) und milden Temperaturen. Ins Leben gerufen wurde sie von Hannes Blauensteiner (Sportunion Tulln). Die Idee dazu entstand zwar schon vor gut einem Jahr, seinem Team vorgestellt hat sie Hannes allerdings erst vor etwa 6 Wochen.

Danach waren wirklich alle mit Feuereifer dabei. Es wurden Sponsoren gesucht, Hindernisse ausgedacht, ein Moderator gesucht (und die perfekte Besetzung mit Markus Floth gefunden), der DJ gebucht, ein Festzelt organisiert und für Speis und Trank gesorgt. Aber natürlich das Wichtigste: die Hindernisse aufgebaut!

The Bridge
The Bridge

Es ist soweit …

Am Start standen 80 Teilnehmer, die die 800 m lange Strecke mit 8 Hindernissen mehrmals passieren mussten. Der Hauptdarsteller war mit Sicherheit der Rodelberg, den es bei jeder Runde zweimal zu bezwingen galt. Einerseits bergab, verschärft durch eine Plastikplane (netterweise mit Aquaplaning ausgestattet), die in einem Wassergraben endete. Bevor es dann weiter über Brücke und Strohballen ging. Durch den Sand robben hieß es dann beim 3. Hindernis, bevor es wieder zurück zur Brücke (4. Hindernis) und weiter zu den Autoreifen ging, die den einen oder anderen schon ein wenig in die Knie gehen ließen.

hier geht's lang
hier geht’s lang
Stolperfalle Reifendschungel
Stolperfalle Reifendschungel
Rohrbezwinger
Rohrbezwinger

Das 6. Hindernis war leicht zu schaffen. Jedenfalls für Kinder und Zwerge, die über weniger als 1 Meter Körpergröße verfügen. Andernfalls hieß es: auf die Knie und ab durch die Röhre. Danach waren die Strohballen von “The Mountain” ein durchaus gnädiges Hindernis, bevor es mit zwei Sandsäcken bepackt den Rodelberg bergauf ging. Hier zeigte sich, dass der Parcours kein Kindergeburtstag war. Tja – und danach alles wieder von vorn.

The Mountain
The Mountain

Die Stimmung war jedenfalls einfach großartig. Sowohl beim Publikum als auch beim Veranstalter und dem Moderator. Bei den Athleten war ich streckenweise nicht so sicher, ob der eine oder andere nicht bereute, mit Sandsäcken “bewaffnet” den Rodelberg hinauf zu schnaufen. 😉

Unfassbar: Der Sieger Philipp Knopf, der – fast wie eine Maschine – lief und lief und lief … So nebenbei machte er in seiner letzten Runde am Hindernis The Mountain noch einen Purzelbaum, bevor er beim allerletzten Aufstieg auf den Rodelberg nicht nur den Sandsack hievte, sondern völlig tiefenentspannt auch noch seinen Sprössling mit hochtrug. Unglaublich. Das Publikum dankte es mit Gejohle und Applaus …

Kleine Zaungäste mit stolzem Papa
Kleine Zaungäste mit stolzem Papa

Unsere Tullner Gladiatoren …

Die gute Stimmung war auch bei der Siegerehrung nicht zu überhören. Bei den Herren ging der 1. Platz in der Gesamtwertung an Philipp Knopf, sowie der 2. und 3. Platz an Daniel Süß und Jakob Schmidt.

die Tullner Gladiatoren
die Tullner Gladiatoren

Natürlich gab’s auch Frauen-Power beim Kampf um den Titel. Den hat sich Kristina Zehetner hart erkämpft. Sie darf sich nun Tullner Gladiatorin nennen, die Ränge 2 und 3 gingen an Katharina Nast und Michi Dietrich.

die Tullner Gladiatorinnen
die Tullner Gladiatorinnen

Auch nicht außer Acht zu lassen …

Weil wir Tullner gern die Feste feiern wie sie fallen, gab’s im Festzelt natürlich auch was zu schmausen. Der Auftragsgriller war mit seinem Truck vor Ort und sorgte für volle Bäuche. Schließlich darf man nicht unterschätzen, dass auch Anfeuern und Applaudieren hungrig machen 😉

Auftragsgriller beim Tullner Gladiator
Auftragsgriller beim Tullner Gladiator

Vorfreude ist die schönste Freude …

Organisator Hannes Blauensteiner
Organisator Hannes Blauensteiner

Wer das Spektakel heuer verpasst hat, der muss unbedingt im nächsten Jahr mit dabei sein. Denn eines hat Hannes Blauensteiner versprochen: Der 26. Oktober wird in Zukunft der Tag des Tullner Gladiator s! Ich bin dann Fixstarter. Nicht unbedingt mit den Laufschuhen, aber zumindest als Klatscher und Johler 😉

Liebe Grüße

die Tullnerin

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