enthält Werbung / Sponsored Link – Aktualisiert 16.Juli 2025 – Zwischen Hauptplatz und Donaulände liegt der Minoritenplatz. Und der wird von vielen kaum beachtet. Dabei hat er mehr zu bieten als nur Standort der Stadtgemeinde- und Tourismusbüro. In den letzten Jahren hat sich da immer wieder was getan. Drum gibt’s da jetzt einen komplett überarbeiteten Blogbeitrag dazu. Interessant für alle, die gern in Tulln auf Entdeckungstour gehen.
Nach dem Weltladen (neue Adresse Rudolfstraße), dem Naturladen (der über 30 Jahre hier für Biospeis und -trank zuständig war) und der Tauschboutique Zweitoutfit hat mit Ende 2023 auch das beliebte Gasthaus Salz & Pfeffer geschlossen. Der Minoritenplatz ist also ein gutes Beispiel für stete Veränderung.
Aus Salz & Pfeffer wurde WOMO
Leben ist bekanntlich ja von permanenter Veränderungen geprägt. Und so mussten wir uns vom Salz & Pfeffer verabschieden. Denn Ende 2023 hat sich der Inhaber in den wohlverdienten Ruhestand zurück gezogen. Ich hoffe sehr, dass dem lieben Wolfgang nicht allzu langweilig wird daheim …

Statt klassischer österreichischer Wirtshausküche mit Surschnitzerl und Backhendl-Salat dürfen wir uns aber jetzt über WOMO freuen.
Das junge Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, internationale Gerichte österreichisch zu interpretieren. Das hört sich spannend an und werd ich sicher mal testen …
Da schmückt uns aber wer gehörig …
… und zwar genau genommen eine Goldschmiede-Meisterin und Graveurin, die erst seit 2023 am Minoritenplatz ansässig ist. Die Rede ist von Daniela Schwarz.
Mit den kreativen und vor allem einzigartigen Schmuckstücken hebt sich Daniela deutlich von anderen Juwelieren bzw. Schmuckhändlern ab. Denn da wird mit viel Leidenschaft entworfen, gezeichnet, geschmiedet, gesägt und gefeilt. Bis schlussendlich wieder ein Unikat funkelt und glänzt.
Daniela möchte aber auch andere Menschen für ihr Handwerk begeistern und bietet deshalb Workshops an. Von Schnupperschmieden bis hin zu Ketten und Armbändern fädeln & knüpfen spannt sich da ein ziemlich breiter Bogen. Beliebt bei Paaren: das Schmieden der eigenen Ehe- bzw. Partnerringe. Das schweißt im wahrsten Sinn des Wortes zusammen.

Übrigens ist die Goldschmiede auch ein heißer Tipp, wenn ihr Reparaturen habt. Oder ein Erbstück, dass für euch angepasst werden soll. Seit Omas Ring einen kleinen Zwischenstopp bei Daniela einlegte, passt er endlich auch auf meine Finger. Und wird fortan mit Stolz getragen.
Ihr findet das Atelier an der Adresse Minoritenplatz 6/2 (an der Rückseite des Hauses, in dem WOMO kocht und kredenzt). Damit ihr schon mal „vorglühen“ und Gusto für so ein goldiges Unikat holen könnt, verlinke ich euch an dieser Stelle auch gleich die Website von der Goldschmiede (Sponsored Link)
Lattuga – macht euch die Haare schön

Lasst euch durch die Auslagengestaltung nicht verwirren. Es handelt sich hier trotz Flohmarkt-Style um einen Frisörsalon. Und zwar um einen, der seit vielen vielen Jahren seinen Standort am Minoritenplatz hat.
Pizzeria Borsalino
Die Pizzeria gibt’s bereits seit einer Ewigkeit und beglückt mit Pizza & Pasta.
Das Lokal wurde vor etwa einem Jahr neu übernommen und ist ziemlich urig und klein. Aber es hat im Sommer einen Schani-Garten mit viel Platz. Im Laufe der Jahre waren die Pizzen immer konstant gut, bei der Pasta gab’s mal Höhen und Tiefen – je nachdem, wer grad Küchendienst hatte. Aber das kennt man ja auch von anderen Lokalen.
Seit der Neuübernahme war ich allerdings noch nicht in der Borsalino. Als Testesser und Tippgeber kann ich also in diesem Fall nicht dienen.
Die Kirche am Platz …
… hat mir als Kind immer ein bissl Angst eingejagt. Grund dafür waren die unterirdischen Räume, die bei uns Kindern für blühende Fantasie gesorgt haben. Von Gräbern, Katakomben, Mumien und Skeletten (oder so ähnlich) war da die Rede. Keine Ahnung, ob da was dran ist. Aber ich hab die Knochen der Skelette damals bis in meine Träume klappern gehört.
Neulich bei der Stadtführung mit Austrian Guide Andrea Goldmann-Maschke hab ich dann sogar erfahren, dass es da eine zweite, nämlich unterirdische Kirche auch noch gibt. Die ist öffentlich nicht zugänglich, aber wenn ihr Interesse habt, könnt ihr auf Anfrage sogar eine spezielle Führung buchen. Und ehrlich gesagt, würd mich das mittlerweile auch sehr reizen und steht auf meiner Tulln-To-Do-Liste.
Dazu bitte direkt mit dem Tourismusbüro Kontakt aufnehmen und dort könnt ihr alles Details, Preise etc. zu dieser absolut außergewöhnlichen Tour erfahren. Einfach HIER klicken und ihr werdet weiter geleitet.

Das war’s wieder für heute, ich schick euch die allerbesten Grüße und habt noch einen schöne Tag
Eure Tullnerin
P.S. Ursprünglich entstand der Beitrag schon 2015. Aufgrund der Neuerungen in den letzten Jahren hab ich den Artikel komplett neu aufgesetzt und aktualisiert.


