Es “blitzt” in der Gartenstadt Tulln

Radar_Tulln

Geplant war’s ja schon länger. Bereits im Vorjahr konnte man es in der Gemeindezeitung “Tulln Info” lesen. Die Rede ist von den neu installierten Geschwindigkeitsüberwachungen in Tulln. Es geht hier aber nicht um eine Radarbox, sondern immerhin gleich um 5 Stück. Das ist nicht grad wenig. An nahezu jeder wichtigen Ein- oder Ausfahrtsstraße (wie man es halt sieht) steht dann so ein Kastl. Aber auch die Katastralgemeinden dürfen sich bald über Radar “freuen”. In Summe haben wir dann 9 neue Überwachungs-Kastl! Ein Schelm, wer hier böses denkt 😉 …

Da die Gemeindezeitung freilich nur im Tullner Stadtgebiet versendet wird, möchte ich gern auch alle anderen informieren, die sich ihre Zeit gern bei uns vertreiben. Schließlich sollt ihr doch gern weiter zu uns kommen und euch nicht schwarzärgern, nur weil ihr ein Eitzerl zu viel am Tacho hattet. 😉

Und wo wird geblitzt?

Bereits installiert: in der Langenlebarner Straße in der 30er Zone. Diese Radarbox befindet sich beim Fußgänger-Übergang zur Schule (kurz nach dem Kreisverkehr Hafenstraße/Spar Richtung Zentrum). Meines Erachtens ein bisserl unnötig auf dieser extrem kurzen Distanz der 30er Zone. Da wär ein Leuchtschild vielleicht sinnvoller gewesen. Wär halt meine Meinung.

Radarbox Tulln
Radarbox Tulln Langenlebarner Straße

Geplant: Auch die Frauenhofner Straße beim Pflegeheim in der 30er Zone ist betroffen. Da hat’s sogar mich schon mal erwischt. Die 30er Zone war neu und ich bin natürlich mit einem Wahnsinns-Höllen-Tempo von 43 km/h 😉 voll in die Falle getappt. Naja. War mir eine Lehre. Eine freundliche Abmahnung hätt’s zwar auch getan, grad weil der 30er frisch war, aber man weiß ja, dass der Staat Geld sehen will. 🙁

Geplant: In der 30er-Zone der Frauentorgasse sollte demnächst auch eine Radarbox ihren Dienst antreten. Zwar ist da ein Durchrasen dank Bodenschweller eh nicht möglich, aber naja. Irgendwer hat sich da hoffentlich was gedacht dabei. Ich persönlich hätt zwar blinkende Warnschilder statt einer unhübschen Radarbox eingerichtet, aber die bringen bekanntlich eher wenig Moneten …

Geplant: beim Messegelände/Sportplatz an der Josef-Reither-Straße Richtung Langenrohr. Da macht das auf alle Fälle Sinn, denn da ist so manch einer wirklich mehr als flott unterwegs.

Geplant: Staasdorfer Straße / Kreuzung Schwindgasse. Da hab ich zwar auch schon lang keine Raser mehr gesehen, weil ja der Billa-Kreisverkehr automatisch Geschwindigkeit raus nimmt. Aber gut. Man will ja schließlich keine der Hauptstraßen in Tulln benachteiligen. Also bekommt sie halt auch ihr eigenes Radar 😉

Die Katastralgemeinden dürfen sich auch freuen …

Um sich nicht ausgegrenzt vom heiteren Radar-Regen zu fühlen, dürfen sich Nitzing, Staasdorf, Langenlebarn und Neuaigen ebenfalls über so ein Kastl freuen.

In Nitzing sollte demnächst in Höhe der neuen Siedlung kurz nach dem Autohändler eine Radarbox installiert werden. In Langenlebarn folgt dann ein Radar in der Gegend rund um den Tennisplatz. In Staasdorf steht das Gerät bereits kurz nach der Brücke beim Ortsschild. Last but not least: Die Raser in Neuaigen müssen sich im Bereich Fischerzeile / Hauptstraße demnächst wohl auch mal näher mit ihrem Bremspedal auseinandersetzen. 😉

Also meine lieben Autofahrer unterwegs: Wenn ihr euer Einkommen nicht schnellstens dank Blitzlichtgewitter in Tulln und Umgebung los werden möchtet, so steigt auf die Bremse. Und denkt dran, ihr kommt ja trotzdem ans Ziel, nur halt mit ein paar Sekunden Verspätung. Lohnt sich doch gar nicht, aufs Gas zu steigen … 😉

Also dann – fahrt vorsichtig und liebe Grüße aus Tulln

die Tullnerin

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5 Kommentare

  1. Avatar
    EMIL
    8. Juli 2020 / 14:03

    Bin von Langenlebarn nach Tulln, 4x geblitzt worden, weil dieser 30km/h Schild nicht Sichtbar ist und einen halben Meter direkt beim Radar steht. das Radar ist versteckt hinter einen Busch, welcher schon entfernt wurde, man schaut auf die davor Markierten Übergang , wenn niemand rübergeht, lasst man den Pkw laufen. EINE RADARFALLE ABZOCKE

    • dietullnerin 8. Juli 2020 / 14:39

      Das Radar ist wirklich nicht erkennbar, wenn man von Langenlebarn kommt. Die 30er Zone gibt es dort aber schon seit vielen Jahren. Ich glaub, es müssen bald 10 Jahre sein. Ich hab es auch lang nicht gesehen, weil ich mich eigentlich immer auf den Fußgängerübergang konzentriert hab. Der und die Verkehrsinsel machen die Stelle heikel. Drum hab ich auch das Schild ewig lang gar nicht bemerkt. Gleiches gilt übrigens für die 30er Zone auf der Frauenhofner Straße. Da steht das Schild auch so, dass man es gar nicht sieht. Ich hätte es auch besser gefunden, einfach ein Leuchtschild mit “Achtung Schulweg” zu installieren. Oder wie in Wien einfach den Straßenbelag ganz groß mit 30er Zone zu kennzeichnen. Aber das bringt halt kein Geld ….

      • Avatar
        EMIL
        20. Juli 2020 / 13:07

        Man sollte doch mindestens einen Warnschild Achtung Radar 30Meter vor den Radarboxen aufstellen, sodass diese Abzocke ein Ende hat. Danke

  2. Avatar
    Reinhard Aufinger
    7. Mai 2023 / 12:42

    Abzogen damit Strafen bei geringer Überschreitung 3 Kmh. verjubelt werden können. Es wird nicht Veröffentlich was mit Geld bassiert.

    • dietullnerin 10. Mai 2023 / 13:24

      Hallo Reinhard, da sich die Radargeräte in erster Linie in unmittelbarer Nähe von Schulen und Kindergärten befinden, gehe ich davon aus, dass sich die Gemeinde dabei sehr wohl etwas gedacht hat. Die Geräte stehen nun schon seit langer Zeit und eigentlich sollten sie da keine große Überraschung mehr für die Autofahrer sein. Und meines Wissens ist es auch nicht üblich, dass eine Bezirkshauptmannschaft bekannt gibt, was sie mit Einnahmen aus Verkehrsstrafen macht. Da aber in vielen Städten (siehe Klosterneuburg) mittlerweile ohnehin im gesamten Stadtgebiet 30 km/h gilt und das auch bereits im Tullner Komponistenviertel umgesetzt wurde, kann ich als Tipp nur sagen: Achtgeben auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen und einfach an die Regeln halten. Dann erspart man sich nicht nur Geld, sondern auch den Ärger. Damit sich die Autofahrer ein bisschen danach richten können, hab ich damals den Beitrag ja auch geschrieben. Ich denke, dass ich dadurch so einige vor Radarstrafen bewahrt habe, doch aufpassen muss letztlich jeder Fahrer selbst.
      Liebe Grüße
      die Tullnerin

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