Feiner Eierlikör-Gugelhupf

Eierlikör-Gugelhupf

(enthält Werbung) – Was ist des Österreichers liebste Mehlspeis? Keine Frage. Das kann nur ein flaumiger Gugelhupf sein 😍. War ja auch bei Kaisers schon beliebter Stammgast bei der k & k-Kaffeejause ☕. Und weil Ostern vor der Tür steht und mir Eierlikör da als perfekter Begleiter erscheint, hab ich heut eines meiner Lieblings-Rezepte mitgebracht. Lang lebe der Eierlikör-Gugelhupf. Also eigentlich nicht wirklich. Denn wo lebt ein Gugelhupf denn bitte länger als zwei Tage 😉. Dieses Rezept wird übrigens auch vom Nachwuchs gern und oft umgesetzt und im Freundeskreis hat sich die Rezeptur auch bereits auf fröhliche Wanderschaft gemacht. 😀

Nur feine Sachen kommen da rein …

Ich hab freitags am Tullner Naschmarkt wieder mal Eierlikör von der Familie Höfinger aus Ollern gekauft. Der ist zum Trinken ja schon so fein, da muss er natürlich auch in den Gugelhupf rein. Weil mit tollen Zutaten kann das Endergebnis nur fantastisch sein. 😊

Für alle, die dieses Schmankerl noch nicht kennen: Der Eierlikör wurde 2020 bei der Wieselburger Messe abermals prämiert und erreichte wieder mal den 1. Platz beim “das goldene Stamperl”. Drum hab ich mir nach erfolgtem Backen auch gleich ein winzig kleines Glaserl gegönnt. 😉


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prämierter Eierlikör
Eierlikör vom Höfinger aus Ollern

Aber jetzt spann ich euch nicht mehr länger auf die Folter und verrat euch mein Rezept:

Eierlikör-Gugelhupf

Ihr braucht folgende Zutaten:

  • 5 Eier
  • 250 g Staubzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 EL vom selbst gemachten – wie es geht verrat ich im Anschluss)
  • 1/4 Liter geschmacksneutrales Öl – ich verwende Raps- oder Sonnenblumenöl
  • 1/4 Liter Eierlikör
  • 250 g glattes Mehl
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver

Zuerst müsst ihr Dotter und Eiklar trennen und aus dem Klar festen Schnee schlagen.

Anschließend rührt ihr Dotter, Staubzucker und Vanillezucker solang, bis sich die Masse schon fast weißlich verfärbt.

Zu diesem Abtrieb rührt ihr dann zügig den Eierlikör und anschließend das Öl dazu. Aber bitte nicht alles auf einmal brutal in den Abtrieb “schütten”, sondern während ihr (oder eure Küchenmaschine) rührt, die flüssigen Zutaten sachte in den Teig gießen.

Nun wird der Schnee und anschließend das mit dem Backpulver vermengte Mehl untergehoben.

Nicht zu lange unterheben oder geschweige den rühren, denn sonst wird alles, was ihr zuvor an Luftigkeit eingearbeitet habt, derb zerschlagen.

Nun nur noch den Teig in eine gefettete und mit Mehl gestaubte Form füllen und bei 180 ° Grad (Backrohr bitte vorheizen) für gut 50 Minuten backen.

Wenn bei der Nadelprobe die Nadel sauber bleibt, dann ist euer Meisterstück fertig gebacken. 😀

Eierlikör-Gugelhupf
Eierlikör-Gugelhupf

Wie oben versprochen, hier noch kurz erklärt, wie ihr euren Vanillezucker selbst herstellt. Ich nehm immer Biozucker und Bio-Vanilleschoten dazu.

Vanillezucker selbst machen

Das ist absolut keine Hexerei. Ihr braucht dazu einfach Kristallzucker und eine Vanilleschote.

Ich füll den Zucker in ein verschließbares Glas. Das sind meist so um die 250 bis 300 Gramm. Dann schneide ich die Vanilleschote der Länge nach auf (filetiere sie quasi) und kratze das Vanillemark heraus. Dieses mische ich dann unter den Kristallzucker.

Die leeren Vanilleschotenhälften stecke ich auch noch ins Glas dazu. Wenn die Schoten schön vom Zucker bedeckt sind, sind sie luftdicht abgeschlossen und können auch nicht kaputt /schimmelig werden. Das Ganze lasse ich gut zwei bis drei Wochen durchziehen. Alsbald habt ihr aromatischen, echten Vanillezucker ohne auch nur den winzigsten synthetischen Stoff. 😀

Ich wünsch euch gutes Gelingen und vor allem lasst euch eure Oster-Kaffeejause gut schmecken.

Liebe Grüße

die Tullnerin

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