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Natürliche Seifen von Hand gemacht …

Seifen von Natürlich Ohnewas

{enthält Werbung} – Die gute alte Seife ist in den letzten Monaten ja fast zum Superstar geworden. Alle Politiker und Mediziner riefen permanent zum Händewaschen MIT Seife auf. Just in dieser Zeit stand das Start-up “Natürlich Ohnewas” in den Startlöchern. Mit genau dem Produkt, das plötzlich so begehrt war: handgemachte Seifen von der Seifensiederin. 🙂

Da ich ja gern Produkte ohne synthetische Inhaltsstoffe verwend, kaufe ich oft direkt bei Seifensiedern ein. Meist auf Kunsthandwerksmärkten. Aber da haben mir heuer die Umstände einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie praktisch, dass es da nun jemanden in Zeiselmauer gibt, der sich dieser alten Kunst verschrieben hat.

Wer ist “Natürlich – Ohnewas” …

Gabriele Ohnewas
Gabriele Ohnewas mit ihrem Liebling Filou

Die Rede ist von Gabriele Ohnewas, die ich mittlerweile persönlich kennenlernte. Ehrlich gesagt find ich den Firmennamen richtig genial, ein Wortspiel vom Feinsten. Denn erstens hat Gabriele ihren Nachnamen wunderbar eingebettet. Und zweitens die Botschaft hinter den Seifen auch noch gleich mit rein gepackt. Denn Natürlich-Ohnewas bezieht sich zusätzlich auf “ohne was drin” (ohne synthetische Stoffe) und auf natürliche Zutaten. 🙂 🙂 🙂

Gabriele kommt zwar ursprünglich aus einem komplett anderen Berufsfeld. Doch verschiedene Hautprobleme in der Familie ließen sie schon vor vielen Jahren Ursachenforschung betreiben und die ersten selbst gemachten Seifen produzieren. Wie es halt im Leben oft so läuft, bekommt manches eine Eigendynamik. 😉

Gute Laune mit frischem Duft
Gute Laune mit frischem Duft

Familie und Freunde fanden die milden und hochwertigen Seifen super. Da beschloss Gabriele, am Thema dran zu bleiben. Es wurde an neuen Rezepten getüftelt und alsbald keimte der Wunsch, ein kleines Unternehmen zu gründen.

Im Februar war es dann endlich soweit. Das Gewerbe wurde angemeldet, im Garten steht nun ein schmucker Container mit eigener Seifenküche und die sehr langwierigen Sicherheitsbewertungen durch eine Laboruntersuchung wurden absolviert. Das schreibt die Kosmetik-Verordnung so vor. Denn in der eigenen Küche darf gewerbsmäßig natürlich nicht produziert werden und die Prüfung durch ein Labor ist Pflicht.


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Der lange Weg in den Verkauf …

Bevor die Seifen in den Verkauf gelangen dürfen, müssen sie ein Monat reifen, die Sicherheitsbewertung dauert auch meist um die 4 Wochen und dann muss das Ganze noch in riesigem bürokratischen Aufwand von Brüssel (jaja die liebe EU) bewilligt werden. Die Seifen sind also schon mindestens 4 bis 6 Wochen alt, bis sie den Besitzer wechseln dürfen.

fertige Seifenblöcke
fertige Seifenblöcke

Derzeit ist das Sortiment noch überschaubar. Eben wegen der langwierigen und vor allem auch teuren Bürokratie bei jedem neuen Rezept oder bei jeder auch noch so kleinen Abänderung wie z. B. einem neuen Lieferanten der Zutaten. Aber natürlich plant Gabriele eine schrittweise Erweiterung des Angebotes. Derzeit tüftelt sie grad an Haarseife. 😉

jetzt wird ausgereift
jetzt wird ausgereift

Verwendet werden großteils Bio-Zutaten. Nur bestes Olivenöl, Sheabutter und Kokosfett kommen z. B. bei der “Einfach-Ohnewas”-Seife in den Rührtopf. Für fettige oder unreine Haut bietet sich die Rosmarin-Seife an. Im Sortiment findet man weiters Hanf- oder Schwarzkümmelöl-Seife. Ich persönlich mag aber den Duft der “Guten-Laune”-Seife, die mit zartem Zitrusduft mein Näschen verwöhnt. 😉 Gabriele kauft übrigens bei österreichischen Händlern ein, die ätherischen Öle kommen etwa von Feeling, das Olivenöl von einem kleinen Vorarlberger Händler.

Damit trockene Haut gepflegt wird, sind die Seifen mit 9 bis 10 % überfettet. Grad in Corona-Zeiten, wo unsere Hände durch viel Desinfektionsmittel und häufiges Händewaschen ziemlich in Mitleidenschaft gezogen werden, ist eine pflegende milde Seife kein Fehler …

Wie kommt ihr zur Seife aus dem Tullnerfeld …

Seifentrilogie und die Mini-Seife für utnerwegs
die beliebtesten Seifen samt der “Mini” für unterwegs

Wie viele andere Start-ups setzt auch Gabriele auf den Online-Handel. Diese Verkaufsform hat während des Lockdowns viele Unternehmen vor der Schließung gerettet. Auch wenn man sich das vor einigen Jahren noch kaum vorstellen konnte und nur die großen Anbieter online verkauften. Für alle, die sich jetzt ein bisschen im Shop umsehen möchten: HIER geht’s lang …

Ich wünsch euch noch wunderbare Sommertage und bis bald

die Tullnerin

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