Veilchenblau | Kräuterführungen in Tulln …

Kräuterführung Tulln

Aktualisiert Juni 2021 – Das Interesse an Wildkräutern nimmt in den letzten Jahren kontinuierlich zu. Ja gut, dass man Bärlauch & 🍃Brennnessel essen kann, ist ja ein alter Hut 👒. Aber dann ist es bei vielen Leuten mit den Kenntnissen um Wildkräuter auch schon wieder vorbei. Dabei haben ein bis zwei Generationen vor uns Wildkräuter noch regelmäßig in ihren Speiseplan eingebaut. Wie wär es also mit einer Kräuterführung durch die Tullner Au, um die Kenntnisse ein bisserl aufzufrischen?  Kann man ganz einfach über “Veilchenblau” checken. 😉 

Die Welt der wilden Kräuter

Ich bin ja schon lang fasziniert von dem, was uns die Natur schenkt und man dann einfach in den Speiseplan einbauen kann. Begonnen hat das in meinen 20-ern, als ich ganz wild drauf war, Holundersaft selbst herzustellen. Heut muss ich über die Unmengen an Sirup, mit dem ich meine nähere und weitere Familie beglückt hab, direkt lachen. Weniger ist ja oft mehr. Und es gibt doch noch sooooo viele andere Pflanzen und Blüten, die man zu kleinen Küchenschätzen verwandeln kann, wie etwa die Lindenblüten oder die Brennnesselsamen …

Leider ist das Wissen von Oma & Opa bei den meisten Familien in einer einzigen Generation verloren gegangen 😬. Auch in meiner Familie. Also beschloss ich, mir das Alles einfach wieder anzueignen. Leider nicht in Omas Küche, aber dafür bei einigen Ausbildungen und der einen oder anderen Kräuterführung. Dabei hab ich sehr schnell festgestellt, dass die Wildkräuter einen gewissen Suchtfaktor enthalten. Fängt man da einmal damit an, erkennt man alsbald, dass die Natur vieles für uns bereit hält, was man fürs Leben so braucht. Ich weiß wovon ich spreche, ich bin mittlerweile ein Herb-oholic und die Nachbarn lachen, wenn ich mit einem gut gefüllten Einkaufskorb aus der Au zurück komm. Oder wenn ich das “Unkraut” aus meinem Garten einfach in den Salat mische. 🤣🤣🤣

Kastanienblüte
Altbekanntes bei der Kräuterführung – oder doch nicht ?

Was gibt’s bei Veilchenblau

Nachdem ich also einige Aus- und Fortbildungen hinter mich gebracht hatte, beschloss ich ein kleines one-woman-Unternehmen zu gründen, das sich auf das Vermitteln von Wissen rund um Wildkräutern spezialisiert. Das war die Geburtsstunde von Veilchenblau. 😀

Obwohl in Zeiten von You Tube und Internet viel im Netz nachgelesen und angeschaut werden kann, ist es doch etwas ganz anderes, die Pflanzen in “freier Wildbahn” zu erkennen. Hier geht’s nicht ohne die Sinne wie Riechen, Fühlen und auch Schmecken, um die Heil- und Wildkräuter zu entlarven und von Doppelgängern unterscheiden zu können. “Im Zweifelsfall immer stehen lassen”, sag ich den Teilnehmern bei meinen Kräuterführungen. Wenn man Hopfen- von Himbeerblättern nicht unterscheiden kann (nicht lachen – da haben viele Laien ein Problem damit), ist es nicht so tragisch. Wenn aber die Zaunrübe ins Spiel kommt, ist es weniger lustig. 🤢

Ich geb mein Wissen aber nicht nur bei den Kräuterwanderungen weiter. In meinen Workshops gehts von der Theorie direkt in die Praxis😀. Da wird dann fleißig geschnitten, gerührt und gemixt, bis man schlussendlich Waschmittel aus Kastanien 🌰 oder Deo aus Rosenblüten 🌹 fertig in Händen hält. Ohne Chemie oder sonstige synthetische Schwergewichte. 😀 Einfach Natur pur. Gut fürs Börserl und sehr schmeichelnd fürs ökologisch lupenreine Gewissen. 😉

Waschmittel aus Kastanien
Waschmittel aus Kastanien
Rosenblüten-Deo
Rosenblüten-Deo

DIY macht Sinn …

Neben den regelmäßigen Kräuterwanderungen und Workshops auf Basis von Naturkosmetik gibt’s aber auch Kurse, in denen man mehr über Grüne Kosmetik, die man sogar essen kann, erfährt. In Zeiten, wo Lebensmittel leider auch immer wieder in den Müll wandern, könnte man einiges davon als nährendes “Futter” für die Haut verwenden und so vor der Biotonne retten.

Mit den Kursen möchte ich die Teilnehmer dazu motivieren, DIY-Kosmetik einfach selbst zu mischen. Teilweise sind sie überrascht, wie simpel manche Dinge hergestellt werden können. Man braucht nur ein paar Basic-Infos und schon kann man los rühren. Einziger Wermutstropfen – so ehrlich muss ich sein – mangels Konservierungsmittel halten die DIY-Produkte nicht monatelang. Aber da sie schnell gemacht sind, rate ich immer zu kleinen Mengen und erst dann wieder Nachschub produzieren. Ein 🌹-Deodorant herzustellen, dauert z.B. nicht länger als einen Kaffee runter zu lassen. ☺️

Wer jetzt neugierig geworden ist und sich für den einen oder anderen Workshop interessiert oder bei einer Kräuterführung dabei sein möchte, findet auf der Website www.veilchenblau.at eine Übersicht zu den geplanten Kursen, die nun nach der Corona-Ausgangsbeschränkung schön langsam wieder abgehalten werden dürfen.

Mein Tipp: Öfters mal auf die Website gehen und schauen, was sich tut. Oder über die Veilchenblau-Facebook-Seite erfahren, welche Veranstaltungen geplant sind.

Liebe Grüße und genießt den Sommer!

die Tullnerin

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