Schlemmen im s’Pfandl

Schlemmen im  s’Pfandl

Obwohl ich wirklich sehr gerne koche und mein allerbester Mann meine Kochkünste immer hoch lobt, fehlt mir streckenweise jede Lust, den Kochlöffel auch nur anzusehen.

Für euch hat das den kleinen Vorteil, dass ich quasi als Versuchskaninchen die Tullner Lokale besuche und dann entweder gar nicht schreibe (wenn´s einfach nicht gepasst hat) oder – und davon gehe ich jetzt schon aus – euch mit meinen positiven Erkenntnissen die Qual der Wahl vereinfache. Schließlich möchte ich euch nur von schönen Dingen erzählen. So ist zumindest mein Ansinnen.

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Ich werd mal schnell zur Kräuterhexe

Ich werd mal schnell zur Kräuterhexe

Gegen alles ist ein Kraut gewachsen. Sagte schon meine Oma. Und da unsere Vorfahren ja keine Dummköpfe waren, hatte sie da sicher recht. Jetzt wollte ich es auch ein bisschen genauer wissen. Und da bot sich doch ein Kräuterworkshop an. Bei der “Brennnessel-Hexe” in Graz. 

Kleiner Gartenhelfer

Der Tag begann sonnig und ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde. Schließlich fand der Kräuterworkshop im Privatgarten der “Kräuterhexe” statt. Auf den ersten Blick eine kleine Siedlung mit schmucken Einfamilienhäusern. Dann der erste Schritt auf das Grundstück. Zehn oder mehr Kursteilnehmer. Mitten drin: die Kursleiterin Gabriele. Das Grundstück verwildert, verwuchert, verwunschen. Kurz war ich mir nicht sicher, ob meine Entscheidung richtig war. Wirkte doch alles sehr unorganisiert und ein bisschen diffus.

ABER: Keine 5 Minuten nachdem Gabriele Skledar zu erklären und sprechen begann, war es klar. Es würde ein super Tag werden. Mit Tinkturen ansetzen. Mit Kräutersalben rühren und natürlich mit der genaueren Inspektion der hier so dicht miteinander verwachsenen Pflanzen. Und das alles gewürzt mit bestem steirischen Dialekt und einer Riesenportion Humor. Einfach. Umkompliziert. Echt. Genial. Die Brennnesselhexe Gabriele ein Unikum, die mein Herz im Sturm erobert hat.

Schafgarbe
Schafgarbe

Ich sah Pflanzen, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Wie den Alant. Eine Heilpflanze, die früher in jedem Bauerngarten zu finden war. Viele Wildkräuter kannte ich nur vom Sehen. Wie zB. Beinwell. Der schnell Abhilfe nach Insektenstichen schafft. Einfach das Blatt zwischen den Fingern zerreiben, damit der Pflanzensaft freigesetzt wird und damit den Stich abdecken. Nimmt sofort die Entzündung.

Die gleiche Wirkung haben auch Spitzwegerichblätter. Einfach toll. Denn wer hat nach einem Wespenstich bei einer Wanderung schon die Salbe aus der Apotheke bei der Hand. Spitzwegerich oder Beinwell sind da schneller verfügbar.

Was ich sicher daheim ausprobieren werde: Die vielen Tipps, die uns Gabriele für die Gundelrebe mitgab. Dieses Wildkraut wächst in jedem Garten (sofern man nicht Unmengen Unkrautvernichter einsetzt). Sie schmeckt leicht bitter und regt daher Galle und Leber an. Verwendbar für Salate und Smoothies. Aber auch für Tee oder Presssaft. Ja stimmt. Wenn man die kleine Gundelrebe im Entsafter auspresst, kommt tatsächlich nur ein Kaffeelöffel Saft zustande. Aber das reicht. Einige Tage hintereinander angewendet, ist man dann tatsächlich entgiftet. Denn dafür ist dieses Kraut bekannt. Für die starke Entgiftung.

Zitronenmelisse
Zitronenmelisse

Der Tag verging rasend schnell. Wir waren uns alle einig, dass wir noch stundenlang den Erklärungen und Geschichten hätten folgen können. Und bei einem weiteren Thema waren wir uns ebenfalls alle einig: Es ist tatsächlich gegen alles ein Kraut gewachsen. Ich bleib dran an diesem Thema. Scheint so als hätte ich Blut geleckt …

Liebe Grüße

Eure Tullnerin

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Endlich – die Erdbeer-Saison beginnt

Endlich – die Erdbeer-Saison beginnt

erdbeere

Da ich viel Wert auf regionale Lebensmittel lege und daher voll Sehnsucht auf die österreichische Erdbeersaison warte, freue ich mich, die frohe Botschaft verkünden zu können: Die Erdbeersaison 2015 ist im Anmarsch!

Fürs Erste steht ein Verkaufsstand der Familie Zachhalmel in der Rosenarkade (im Erdgeschoß bei Billa). Täglich! Außerdem findet ihr ein weiteres Standl in der Holzschuhpassage bei der Fleischhauerei Berger. Ebenfalls täglich, allerdings nur am Vormittag. Für diejenigen, die samstags gerne den Bauernmarkt in genau dieser Passage besuchen: Auch hier ist ein Stand vom Zachhalmel zu finden.

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Heuriger mit Aussicht

Heuriger mit Aussicht

Der Musser ist ein bisserl anders …

Derzeit hat wieder einer meiner Lieblingsheurigen geöffnet. Noch bis zum 4. Juni habt ihr die Gelegenheit, den Heurigen Musser zu besuchen. Sein Leitspruch: I(s)s anders. Und das stimmt. Der Musser ist anders. Und man isst dort anders.

Außerdem hat man von der Terrasse aus einen wunderschönen Ausblick auf das Tullnerfeld. Das ist besonders an lauen Abenden ein Erlebnis. Mir wird dann immer bewusst, wie schön doch meine Heimat ist. Die Felder wirken wie bunte Teppiche. Wenn dann grad auch noch die Sonne untergeht, ist das die perfekte Stimmung.

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Cocktails genießen in der Lime Lounge

Cocktails genießen in der Lime Lounge

DER ARTIKEL IST NICHT MEHR AKTUELL, DIE LIME-LOUNGE WURDE GESCHLOSSEN! 

Wenn ich abends ausgehe, dann treffe ich mich erstens gern mit meinen Freundinnen aus Jugendtagen und zweitens gönne ich mir dabei mitunter gern leckere Cocktails wie Pina Colada oder Tequila Sunrise . Was liegt also näher als Cocktails genießen in Tulln?

Da trifft es sich gut, dass vergangenen Herbst die Lime Lounge in einer der beiden Tullner Passagen eröffnet hat. Schade ist, dass sie ein bisschen versteckt liegt und daher viele Tullner gar nicht wissen, dass sie existiert.

Lime Lounge
Lime Lounge

Für alle, die jetzt neugierig geworden sind: Die Lime Louge liegt in der Passage zwischen Jones und Friseur Strassl-Schaider (zwischen Rathaus- und Hauptplatz). Dort – im hintersten Winkel – ist sie versteckt.

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Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at