Cremiger Bärlauch-Aufstrich

Cremiger Bärlauch-Aufstrich

Weil grad überall satte Bärlauch-Felder zu finden sind, gibt’s bei mir mehrmals pro Woche den “Wilden Knofel” zum Essen. Das Rezept für mein Lieblingspesto und Bärlauch Butter findet ihr hier.

Weil ich nicht jeden Tag Zeit habe, frischen Bärlauch in der Au zu ernten, hab ich ihn mir mittlerweile in einem kleinen Beet im Garten angesiedelt. Da ernte ich dann die paar Blätter, die ich brauche, immer frisch und hab in weniger als einer halben Stunde etwas Leckeres auf den Tisch gezaubert.

Bärlauch im März
Bärlauch im März

Heute möcht ich euch verraten, wie ich meinen cremigen Bärlauch-Aufstrich zubereite. Das dauert weniger als fünf Minuten und schmeckt einfach nur sensationell. Wenn ich nur aufhören könnt …

Bärlauch-Aufstrich
Bärlauch-Aufstrich

Topfen-Bärlauch-Aufstrich

Ihr braucht etwa 125 g Topfen, 3 bis 4 Esslöffel Sauerrahm (oder wem das lieber ist Creme Fraiche), 1 Esslöffel Joghurt, kleinen Bund (10 bis 12 Blätter) Bärlauch, etwas Salz (ich hab Bärlauch-Salz verwendet).

Den Bärlauch in Streifen schneiden, die anderen Zutaten beifügen und alles mit dem Pürierstab schön cremig mixen. Die Konsistenz wird herrlich fluffig.

Dazu hab ich gern köstliches dunkles Bauernbrot oder Dinkel-Vollkornbrot. Ich könnt den Aufstrich jeden Tag essen. Er ist schnell, einfach und unkompliziert zusammen gemischt. Und besser als die gekauften Aufstriche vom Supermarkt, oder?

Wenn ihr den Aufstrich probiert, lasst mich wissen, ob er euch auch so gut schmeckt wie mir! Würd mich über einen Kommentar von euch freuen …

Lasst es euch schmecken

die Tullnerin

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Überrasch deine Gäste mit Fliedersirup

Überrasch deine Gäste mit Fliedersirup

Mai ist Fliederzeit! Es duftet und riecht an allen Ecken. Ich verrate euch aber etwas: Flieder ist nicht nur schön anzusehen und ein Genuss für meinen Geruchsinn. Man kann auch herrlichen Sirup daraus herstellen. Das ist zwar ein bisschen Fitzelarbeit. Aber mir war’s das wert!

Bei meinen Recherchen habe ich festgestellt, dass Flieder auch als Heilmittel eingesetzt wird. Ich dachte bislang immer, er wäre in allen Teilen giftig. Nun las ich aber, dass man Blätter und Rinde gegen verschiedene Beschwerden einsetzen kann. Das ist zwar gut zu wissen. Der Haken dabei ist: Bitterstoffe, Bitterstoffe, Bitterstoffe.  Also ich glaub, ich bleib beim lieblichen Sirup.

Ich hab mich dann auch noch ein bisserl bei anderen Bloggern umgesehen, die Rezepte sind alle ähnlich. Wenn ihr da mal experimentieren möchtet, hab ich aber doch was Spezielles bei “Ziii kocht” gefunden: Rhabarber-Fliedersirup! Hört sich super an. Das Rezept UND die Geschichte drum herum! Wenn diese gemeinen “Eismänner” dann doch noch dem Frühling weichen und ich noch irgendwo einwandfreie Fliederblüten finde, werd ich diesen Sirup mit Sicherheit ausprobieren.E

Fliedersirup

5 schöne große Fliederdolden, 1 Bio-Zitrone, 75 dag Kristallzucker, 1 Liter Wasser, 1 dag Zitronensäure

Zuerst müsst ihr die Fliederblüten aus den grünen Kelchen zupfen. Das ist deshalb wichtig, weil die grünen Teile wirklich sehr bitter sind und den Sirup verderben würden.

Dann das Wasser aufkochen und den Zucker darin auflösen. Abkühlen lassen, die Zitronensäure einrühren und alles über die Fliederblüten gießen.

Anschließend noch die in Scheiben geschnittene Zitrone dazugeben. Gut durchmischen.

Mindestens 24 Std. ziehen lassen. Ich habe auch Rezepte gefunden, in denen empfohlen wird, den Sirup 5 Tage lang durchziehen zu lassen. Der Geschmack wird dann sicher intensiver. Aber ich war ungeduldig und hab den Sirup probiert. Weil ich da aber schon total begeistert vom Geschmack war, habe ich ihn gleich in Flaschen umgefüllt.

Ein bisschen hab ich gebraucht, um den Geschmack definieren zu können. Letztendlich haben wir uns in der Familie geeinigt, dass das Aroma an Ribisel-Zitronen-Sirup erinnert. Mit der Haltbarkeit hab ich leider noch keine Erfahrung gemacht. Aber ich denke, dass der Sirup im Kühlschrank drei bis vier Wochen hält. Falls er nicht vorher schon von uns “vernichtet” wurde.

Ich wünsch euch gutes Gelingen!

Eure Tullnerin

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Pastellige Ostern – so gefällt mir das

Pastellige Ostern – so gefällt mir das

“Heuer gibt’s zu Ostern wieder naturgefärbte Eier”!

Immer wieder vorgenommen, dann doch nicht umgesetzt. Bis ich dann aber doch mal mit Naturfarben experimentierte. Das Ergebnis macht mich echt stolz.

Denn was nützt es, Bioeier zu kaufen, wenn ich diese dann mit chemischen Farben einfärbe? Auch wenn der Osterhasen-Anstrich angeblich für die Gesundheit unbedenklich ist. Man weiß ja nie. Ich bin mit zunehmendem Alter misstrauisch geworden. In allen Belangen und speziell bei Umweltlügen. Meine Urenkel werden’s hoffentlich danken.

Meine Versuche mit Bio-Farben aus dem Handel scheiterten leider immer wieder kläglich. Drum setzte ich heuer Färberpflanzen ein. Beitrag ansehen

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Der Frühling klopft mit Bärlauch an

Der Frühling klopft mit Bärlauch an

Es liegt zwar schon ein paar Jährchen zurück, aber Bärlauch war in meiner Kindheit nichts anderes als Unkraut. Keine sehr liebenswerte Bezeichnung für diese Powerpflanze. Viel richtiger müsste man sagen “Wildkraut”. Glücklicherweise entdeckte die Edelgastronomie den Waldknoblauch wieder für sich. Und in weiterer Folge Wirtshäuser und Hobbyköche.

Wir Tullner dürfen uns als Glückspilze bezeichnen, denn wir wohnen in direkter Nachbarschaft mit dem “Wilden Knofl”. Man fällt kaum zweimal um und befindet sich schon mitten in der Au. Und dort wird man dann unverzüglich in eine Wolke aus Bärlauchduft eingehüllt. ABER: Vergesst bitte nie, dass der Bärlauch auch leicht mit Giftpflanzen verwechselt werden kann!  Also für “Anfänger”: Bitte vorher gut die Merkmale einprägen, damit es zu keiner Verwechslung kommt. Beitrag ansehen

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