Zur Werkzeugleiste springen

Auszeit

Wir lieben Freizeit, wir lieben Spaß. Dazu zählen vielerlei Dinge. Das kann für den einen der Yogakurs oder ein Beauty-Tag sein, für den nächsten ein Workshop und für den anderen eine Juxveranstaltung. Ich kann euch natürlich nur einen kleinen Überblick über alle Möglichkeiten in Tulln und Umgebung bieten. Aber zumindest den einen oder anderen Tipp geben, wo ihr eure Freizeit gut verbringen könnt.

Der schönste Spazierweg in Tulln

die Große Tulln

In Tulln gibt’s echt viele schöne Eckerl zum Spazieren gehen, Natur genießen, sporteln und relaxen. Eines dieser schönen Platzerl befindet sich zwischen Seerosen-Brücke und Garten Tulln. Waldbaden vom Feinsten …

Postadresse Schritteweg? Fehlanzeige …

Schon seit Jahren gibt es den “Schritteweg” in Tulln. Nein, das ist keine Adresse im Stadtgebiet. Sondern eine Einladung für alle. Eine Einladung, sich zu bewegen und dabei den Stresslevel völlig runter zu fahren. Da gibt’s zum einen die ärztliche Empfehlung, täglich 10.000 Schritte zu gehen. Zum anderen freut sich jede Zelle meines Körpers über frischen Sauerstoff. Direkt in der Sauerstofffabrik der Gebrüder Baum & Co KG. 😉 In einer Zeit, wo man immer unter Zeitdruck steht und deshalb viele Strecken per Auto oder Fahrrad zurück legt, kein leichtes Vorhaben. Aber es lohnt sich – versprochen …

Tut gut Schritteweg
Tut gut Schritteweg

Entspannung pur: Wenn man den Duft des Waldes wahrnimmt, den Specht klopfen hört, das Eichkätzchen springen sieht und – mit ein bisschen Glück – auch Rehe beobachten kann. Momentan gibt’s gratis den Bärlauch als Draufgabe. Bald wird er vom feinen Geruch des Holunders abgelöst. Da kann sogar das Beobachten einer Schnecke pure Stressbekämpfung sein. Gratis noch dazu! Wer hier nicht zur Ruhe kommt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Weinbergschnecke in Action
Weinbergschnecke in Action

WERBUNG | Kräuterwanderung
WERBUNG | Kräuterwanderung

Leider kennen viele (Neo)-Tullner den Schritteweg (noch) nicht. Also hab ich die Ehre, euch ein bisschen Lust und Appetit auf “Waldbaden” machen 😉 (wenn bei der Einleitung der Funke noch nicht übergesprungen ist).

Hier geht's lang ...
Hier geht’s lang …

Hier geht’s lang …

Gestartet wird bei der Seerosen-Brücke. Genauer gesagt bei der Tafel, die in der Nähe des Kinderspielplatzes an der Donaulände steht (Richtung Seerosenbrücke). Flott geht es über die Brücke weiter Richtung Garten Tulln. Es sei denn, ihr wollt nach Fischen Ausschau halten oder Familie Schwan gewinnt eure volle Aufmerksamkeit. – Weiter geht’s!

Die Stadtgemeinde hat erst 2019 sämtliche gelbe Wegweiser erneuert, damit sie nun auch gut erkennbar sind und man nicht vom Weg abkommt. Abkürzungen nehmen und schummeln ist nämlich nicht sinnvoll. Schließlich soll und will man ja die etwa 5.000 Schritte schaffen. Ist ohnehin nur die halbe Miete (würd der Arzt sagen). Aber besser wie nix, sag ich 🙂

Thementafel 1
Thementafel 1
Hängematte zum Wald genießen
Hängematte zum Wald genießen

‘rum hängen erlaubt …

An verschiedenen Stellen wurden Themenschilder aufgestellt. Wie zum Beispiel gleich am Beginn des Waldbereichs. Dort findet man über die Sommermonate auch Hängematten, um sich und seine Seele baumeln zu lassen. Ich sag’s euch. Das ist absolut genial. Wie Urlaub! Dolce far niente!!! Das süße Nichtstun!!!

Dann geht’s weiter Richtung Garten Tulln. Dort findet ihr die zweite Thementafel mit ein paar Tipps. Über den Platz drüber und Richtung Parkplätze spazieren. Nach den Parkplätzen achtet wieder auf das gelbe Taferl. Ihr müsst nun nämlich wieder in die Au rein. Zumindest in das was dank dem großen Eschen-Sterben von der Au noch da ist. Ihr kommt dann unweigerlich zur Böschung neben der Großen Tulln. Einfach weiter gehen, bis die nächste Raststelle kommt.

Pause
Zeit für das nächste Päuschen

Bei Tafel Nummer drei – finde ich – kann man getrost einen Zwischenstopp einlegen. Dann wieder weiter durch den Wald. Ihr kommt nun auf eine schmale Straße parallel zur Badehaus-Siedlung. Hier seh ich regelmäßig Rehe und Eichkätzchen. Also Augen auf!!!

Achtet aber auf die gelben Hinweisschilder, denn ihr müsst dann von der Straße bald wieder weg und links abbiegen. Richtung Kunstwerk “Affe”. Gut – verlaufen kann man sich in Tulln nicht wirklich. Aber trotzdem kommt man schnell vom ursprünglichen Weg ab, wenn man die gelben Schilder ignoriert.

Nächste Thementafel
Zeit zum Innehalten

Bei Tafel Nummer 4: Einfach noch ein kleines Päuschen gönnen und Trinkflasche oder Jause auspacken. Aber bitte Müll auch wieder mitnehmen, damit die Natur Natur bleibt. Denn Mülleimer sind hier rar, weil mühsam für die Gemeinde, diese im Wald regelmäßig zu entleeren.

Fast geschafft …

Wenn ihr euch vom Wald wieder trennen könnt, was manchmal schwerer fällt als man anfangs denkt, geht’s weiter über eine schmale Brücke Richtung Donaulände. Und hier werdet ihr mit der prächtigen Kastanienallee an der viel besungenen blauen Donau belohnt.

stattliche Kastanien an der Donau
stattliche Kastanien an der Donau

Für die ganze Runde braucht man schon eine gute Stunde. Oder auch länger, wenn ihr die Ruhe und den Wald genießt. In dieser Zeit wird eure Batterie so richtig aufgeladen. Ich liebe das “Waldbaden” – einfach FANTASTISCH!

Info, die Hoffnung macht
Info, die Hoffnung macht

Einziger Wermutstropfen ist leider die extreme Abholzung, die uns das Eschensterben (mehr dazu hier) beschert hat. Zwar wurde fleißig aufgeforstet. Aber die Bäumchen sind noch so zart, dass man zweimal schauen muss, um sie zu sehen. Aber man muss das positiv sehen. Denn zwar haben uns die Eschen verlassen, aber dafür wurde Platz für viele unterschiedliche Laubbäume geschaffen. Einem gesunden Mischwald steht somit nichts mehr im Wege. Auf das bald wieder Eichkätzchen von Baum zu Baum springen!

Jungbäumchen
Auf das sie wachsen und gedeihen

Wer übrigens reges Interesse für Wildkräuter pflegt und sich da ein wenig informieren möchte, der kann etwa eine Kräuterwanderung bei Veilchenblau besuchen. Die Au hat viel zu bieten und eines ist sicher: Gedüngt oder Genmanipuliert ist bei den Wildkräuterchen gar nix. 🙂 Ich freu mich jedenfalls schon auf meine nächste Runde am Schritteweg. Weil “Waldbaden” lädt echt meine Akkus auf 🙂 .

Also dann – liebe Grüße und probiert ihn aus, unseren Schritteweg! Würde mich sehr über eure Kommentare dazu freuen!

die Tullnerin

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Tullner Frühjahrsputz

Neue Pflanze Glasbusch?

Update 16.3.2020: Aufgrund der aktuellen “Corona-Verordnungen” werden die Termine großteils verschoben

Der Winter hat Spuren hinterlassen. Also ran an die Fenster zum Frühjahrsputz. Zu meinem Erstaunen: Sichtung von Bienen an der Hausmauer. Etwas verschlafen und benommen. Knallgelber Zitronenfalter im Garten vis-à-vis. Nachbars Enkel hinterher, um ihn zu fangen. Gott sei dank erfolglos. Was zum Kuckuck tun die da? Also nicht der Enkel, sondern Bienchen und Flatterer? Es blüht noch nichts! Kein Pollen = kein Futter. Kein Futter = bald mausetot.

Laut Kalender grad mal Februar. Laut Falter & Co schon Frühling. Klar mag ich Sonne & Wärme, tut ja auf der Nasenspitze und der Seele gut. Aber Anfang Februar 18 Grad? Plus wohlgemerkt. Nicht minus. Das gab mir zu denken und den Anstoß für den Artikel.

Nix tun ist keine Lösung

Der Klimawandel geht uns alle an. Jeden trifft es mehr oder weniger. Mehr natürlich den, dem es beim nächsten Sturm das Dachl vom Haus weht. Weniger den, der sich auf tropische Temperaturen von knapp 40 Grad im Sommer freut. Den Kopf in den Sand zu stecken und nix zu tun ist aber definitiv die am wenigsten gute Idee. 😉 Wenngleich auch die am weitest verbreitete.

Ich weiß, dass wir hier in Tulln & Umgebung mit unseren Umweltschutzaktionen nicht gleich den Planeten retten werden. Wir müssen auch nicht alle schnurstracks auf hoher See anheuern, um dort Plastik aus dem Wasser zu fischen. Doch auch im Kleinen könnte man bereits einiges bewirken. Vielleicht entstehen ja auch Nachahmungstäter in Nachbarländern …

Ich glaub fest dran, dass wenn 16.000 Tullner auch einen noch so kleinen Beitrag leisten, dass das in Summe ein großer Erfolg sein kann. Möglichkeiten gibt es da so einige. Eh alles Dinge, die jeder weiß. Mehr Fahrrad, weniger Auto. Weniger Abfall, mehr Hausverstand. Ja, wir wissen’s eh. 

Aber trotzdem seh ich immer wieder so Kleinigkeiten. Ist es notwendig, den Zigarettenstummel einfach dort fallen zu lassen, wo man grad steht? Er löst sich auch sicher nicht wie durch Zauberhand in Luft auf, wenn man ihn beim geöffneten Autofenster mal eben so raus schnippt. 😉

Meiner Beobachtung nach, leider meist aus Gedankenlosigkeit. Zwar wird da gern von Umweltschutz und was man nicht alles dazu beiträgt geredet, aber dann den Zigarettenstummel zu Boden werfen und austreten. Oder in hohem Bogen in den nächsten Kanalschacht werfen. Also höchste Zeit für einen Outdoor-Frühjahrsputz.

Ein wenig fehlt mir auch das Verständnis, warum entlang eines Spazierweges mit zahlreichen Spielgeräten für Kinder (im Komponistenviertel) auf einer Länge von etwa 10 Meter gleich mal 9 Hundehaufen zu finden sind. Einer sogar direkt neben dem Behälter für die “Gassi-Sackerl” und noch dazu neben dem Mistkübel. Da fehlen mir echt die Worte. Klar, wenn da weit und breit ein einziges Häufchen liegt, wird schon keiner rein steigen. Aber wenn alle 50 cm die Hundewürstchen liegen, ist das einfach nur noch unappetitlich und ekelhaft.

Tut das Not?
Tut das Not?

Wäre echt nett, wenn einfach mehr im Mülleimer und weniger auf der Wiese landen würde. Bis aber tatsächlich irgendwann ALLE ihren Hausverstand nutzen, gibt’s jährliche Veranstaltungen, wo Freiwillige zum Frühjahrsputz in die Natur ausrücken. Diese Aktion gibt es übrigens schon seit 2006 in unserem Land. Und immer mehr Leute schließen sich an. Gemeinsam fällt Landschaft putzen halt doch leichter.

Krass …

Allein im Vorjahr sind in Niederösterreich an die 198 Tonnen Müll gesammelt worden. Im Grünland wohlgemerkt! Das muss man sich mal vorstellen. Wie zum Kuckuck kommt so viel Abfall in die Botanik? Fragt ihr euch das auch immer wieder? Wenn man das auf 5 Jahre oder noch mehr hochrechnet, kann man sich vorstellen, wie es da draußen aussehen würd, wenn die vielen Freiwilligen da nicht Abhilfe schaffen würden. 🙁 An dieser Stelle möchte ich ein großes Dankeschön aussprechen. 🙂

"Frisches Grün" im Wald
“Frisches Grün” im Wald

Bitte mit machen! Gemeinsam macht’s sogar Spaß

In Tulln findet unser Frühjahrsputz heuer am Freitag, den 3. April statt. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr beim Haupteingang des Tullner Aubades. Mitzubringen sind nur Arbeitshandschuhe und viel gute Laune. Der Rest wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Damit ausreichend Müllsäcke, Warnwesten und Greifer zur Verfügung gestellt werden können, bitten die Organisatoren um Anmeldung. (Zur Anmeldung geht’s hier). Vom Aubad ausgehend schwärmen die Gruppen dann emsig wie die Bienchen aus. Weil Arbeit hungrig macht, werden die Teilnehmer im Anschluss mit einem Grätzelfest belohnt. Ganz im Sinne der Aktion “Stadt des Miteinanders”.

Für alle Nicht-Tullner, die hier aber trotzdem mitlesen, hab ich natürlich auch noch ein paar weitere Terminchen im Gepäck. Ab 7.3. glänzt dann St. Andrä-Wördern auch pipifein und sauber am Fuße des Wiener Waldes. Treffpunkt ist dort um 09.30 Uhr bei der Kajakunion Greifenstein, Kastanienallee 1, 3422 Greifenstein. Ab 12.00 Uhr dürfen sich die Teilnehmer dann auf was Feines zu essen freuen.

Ebenfalls am 7.3. geht’s in Trübensee/Tulln zur Sache, wenn die Felder und Wiesen frühjahrsfit gesäubert werden. Da wird sich das eine oder andere Osterhäschen sicher auch “tierisch” freuen. Treffpunkt 9 Uhr im Dorfhaus Trübensee – Verpflegung durch die Dorfgemeinschaft!

Zeiselmauer und Mollersdorf schließen sich dann am 14.3. an, eine Woche später am 21.3. putzen sich Nitzing, Katzelsdorf und Baumgarten (Judenau) fein raus. Am Samstag, 4. April, von 9.00 bis 12.00 Uhr, geht’s dem Müll in der Gemeinde Muckendorf-Wipfing an den Kragen. 

Aber da gibt’s natürlich noch weit mehr Termine im Bezirk. Weitere Gemeinden, Termine und Infos findet ihr hier.

Also lasst uns gemeinsam den Frühling mit Frühjahrsputz einläuten, damit der Osterhase über saubere Felder hoppeln kann … 😉

Liebe Grüße und bis bald

die Tullnerin

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Wer wird Tullner Gladiator?

Tullner Gladiator

Zugegeben, die Veranstaltung war nicht extrem stark beworben und viele, die ich drauf ansprach, sahen mich leicht verständnislos an. Völlig ahnungslos, von welchem Event ich sprach. Aber ich bedaure jeden, der sich diesen Spaß am Nationalfeiertag nicht gönnte. Ich kann nur sagen, ihr habt was verpasst. Übrigens der Gewinner hat sich den Titel “Tullner Gladiator” redlich verdient.

Aber nicht traurig sein, wenn ihr diese Action verpasst habt, denn hier gibt’s die ersten Bilder und somit seid ihr quasi eh fast live dabei 🙂 .

Tullner Gladiator? Noch nie gehört …

Nun, das ist an sich kein Wunder, denn die Veranstaltung fand heuer erstmalig statt. Und zwar bei Wahnsinns-Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein (zumindest ab der Mittagszeit) und milden Temperaturen. Ins Leben gerufen wurde sie von Hannes Blauensteiner (Sportunion Tulln). Die Idee dazu entstand zwar schon vor gut einem Jahr, seinem Team vorgestellt hat sie Hannes allerdings erst vor etwa 6 Wochen.

Danach waren wirklich alle mit Feuereifer dabei. Es wurden Sponsoren gesucht, Hindernisse ausgedacht, ein Moderator gesucht (und die perfekte Besetzung mit Markus Floth gefunden), der DJ gebucht, ein Festzelt organisiert und für Speis und Trank gesorgt. Aber natürlich das Wichtigste: die Hindernisse aufgebaut!

The Bridge
The Bridge

Es ist soweit …

Am Start standen 80 Teilnehmer, die die 800 m lange Strecke mit 8 Hindernissen mehrmals passieren mussten. Der Hauptdarsteller war mit Sicherheit der Rodelberg, den es bei jeder Runde zweimal zu bezwingen galt. Einerseits bergab, verschärft durch eine Plastikplane (netterweise mit Aquaplaning ausgestattet), die in einem Wassergraben endete. Bevor es dann weiter über Brücke und Strohballen ging. Durch den Sand robben hieß es dann beim 3. Hindernis, bevor es wieder zurück zur Brücke (4. Hindernis) und weiter zu den Autoreifen ging, die den einen oder anderen schon ein wenig in die Knie gehen ließen.

hier geht's lang
hier geht’s lang
Stolperfalle Reifendschungel
Stolperfalle Reifendschungel
Rohrbezwinger
Rohrbezwinger

Das 6. Hindernis war leicht zu schaffen. Jedenfalls für Kinder und Zwerge, die über weniger als 1 Meter Körpergröße verfügen. Andernfalls hieß es: auf die Knie und ab durch die Röhre. Danach waren die Strohballen von “The Mountain” ein durchaus gnädiges Hindernis, bevor es mit zwei Sandsäcken bepackt den Rodelberg bergauf ging. Hier zeigte sich, dass der Parcours kein Kindergeburtstag war. Tja – und danach alles wieder von vorn.

The Mountain
The Mountain

Die Stimmung war jedenfalls einfach großartig. Sowohl beim Publikum als auch beim Veranstalter und dem Moderator. Bei den Athleten war ich streckenweise nicht so sicher, ob der eine oder andere nicht bereute, mit Sandsäcken “bewaffnet” den Rodelberg hinauf zu schnaufen. 😉

Unfassbar: Der Sieger Philipp Knopf, der – fast wie eine Maschine – lief und lief und lief … So nebenbei machte er in seiner letzten Runde am Hindernis The Mountain noch einen Purzelbaum, bevor er beim allerletzten Aufstieg auf den Rodelberg nicht nur den Sandsack hievte, sondern völlig tiefenentspannt auch noch seinen Sprössling mit hochtrug. Unglaublich. Das Publikum dankte es mit Gejohle und Applaus …

Kleine Zaungäste mit stolzem Papa
Kleine Zaungäste mit stolzem Papa

Unsere Tullner Gladiatoren …

Die gute Stimmung war auch bei der Siegerehrung nicht zu überhören. Bei den Herren ging der 1. Platz in der Gesamtwertung an Philipp Knopf, sowie der 2. und 3. Platz an Daniel Süß und Jakob Schmidt.

die Tullner Gladiatoren
die Tullner Gladiatoren

Natürlich gab’s auch Frauen-Power beim Kampf um den Titel. Den hat sich Kristina Zehetner hart erkämpft. Sie darf sich nun Tullner Gladiatorin nennen, die Ränge 2 und 3 gingen an Katharina Nast und Michi Dietrich.

die Tullner Gladiatorinnen
die Tullner Gladiatorinnen

Auch nicht außer Acht zu lassen …

Weil wir Tullner gern die Feste feiern wie sie fallen, gab’s im Festzelt natürlich auch was zu schmausen. Der Auftragsgriller war mit seinem Truck vor Ort und sorgte für volle Bäuche. Schließlich darf man nicht unterschätzen, dass auch Anfeuern und Applaudieren hungrig machen 😉

Auftragsgriller beim Tullner Gladiator
Auftragsgriller beim Tullner Gladiator

Vorfreude ist die schönste Freude …

Organisator Hannes Blauensteiner
Organisator Hannes Blauensteiner

Wer das Spektakel heuer verpasst hat, der muss unbedingt im nächsten Jahr mit dabei sein. Denn eines hat Hannes Blauensteiner versprochen: Der 26. Oktober wird in Zukunft der Tag des Tullner Gladiator s! Ich bin dann Fixstarter. Nicht unbedingt mit den Laufschuhen, aber zumindest als Klatscher und Johler 😉

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Keramik-Workshops in Tulln

Ein Herz für Keramik

Werbung, da Verlinkung 

Kreativ arbeiten entspannt und beflügelt den Geist. Das kann jeder bestätigen, der malt, strickt oder eben mit Ton arbeitet. Wobei das Arbeiten mit Ton sicher noch ein wenig mehr erdet, schon aufgrund des verwendeten Materials. Um dieses wunderbare Hobby mehr Menschen näher zu bringen, bietet Uschi Weber nun in ihrem Atelier “Rainbowsend” in Langenlebarn Keramik-Workshops an.

Ein bisschen töpfern zum Entspannen …

Keramik Spiel tic tac toe
Keramik Spiel tic tac toe

Als Ausgleich zum stressigen Job fanden Uschi und ihr Mann Herbert Gefallen am Arbeiten mit Ton. Sie belegten gemeinsam an der künstlerischen Volkshochschule einen Kurs. Wo dann beide mal gleich ordentlich Feuer fingen. Und da die Webers gern alles ordentlich und genau wissen wollen, belegten sie – eh klar – noch weitere Kurse bei akademischen Profis. (Wusste gar nicht, dass Keramikbearbeitung ein Studium sein kann …) 😉

Weil aber das Wohnzimmer beim Ausleben der Kreativität schnell wie ein kleines Schlachtfeld ausschauen kann, suchte Uschi schon bald nach einer Alternative. Also zum Wohnzimmer, nicht zum Töpfern. Die war auch rasch gefunden. Inmitten des wunderbaren Schaugartens (zum Garten-Artikel geht’s hier) wurde anstelle des alten Holzschupfens aus den 1920er Jahren ein herrliches Atelier aufgebaut. Natürlich mit Blick in den Garten, damit die kreative Ader noch mal ordentlich angefeuert wird. Und hier werkt Uschi (mittlerweile ist auch Freundin Traude mit an Bord) seit über 8 Jahren.

Atelier
Atelier

Anfangs produzierte Uschi noch Schmuckstückerl für den eigenen Schaugarten. War ja bislang nur Hobby. Dann kamen immer mehr Gäste Schaugarten-schauen. Die dann auch von den Keramikstücken begeistert waren und diese kaufen wollten. So kam eines zum anderen. Das Keramikatelier ist nun auch gleichzeitig der Verkaufsladen. Der jedoch ziemlich leer ist, wenn die Gartenliebhaber, die mittlerweile Autobus-weise angekarrt kommen, wieder von dannen ziehen. 

Keramik -Blumenscheiben
Keramik -Blumenscheiben
Keramik - maritim Art
Keramik – maritim Art
Keramik - Schüssel
Keramik – Schüssel

Wenn das Hobby zum Beruf wird …

Wenn man mit Begeisterung bei der Sache ist, verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Hobby schnell mal. Das ist auch im Falle Uschi Weber passiert. Denn mittlerweile wird nicht mehr nur an Autobustouristen im Keramik-Atelier verkauft, sondern Uschi ist auch Fixstarter beim alljährlichen Bezaubermarkt (heuer am 7. und 8.12.2019) in Tulln. Logisch, dass sie auch bei den “NÖ Tagen der offenen Ateliers” mit dabei ist. Da öffnen Uschi und Herbert ihr Atelier “Rainbowsend” am Samstag, den 19.10.2019 von 14-18 Uhr und am Sonntag, den 20.10. von 10-18 Uhr.

Also wer jetzt Lust hat, mal im Keramik-Atelier vorbeizuschauen, der ist an diesen Tagen herzlich eingeladen. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag gibt’s Kaffee, Kuchen, Getränke und – absolut bodenständig – Schmalzbrot. Heißt im Klartext, man freut sich über Gäste, die auch ein bisschen zum Plaudern verweilen möchten.

Keramik -Schwammerlfeld
Keramik -Schwammerlfeld

die Keramik-Workshops – so läuft’s ab …

Seit kurzem werden im Keramik-Atelier auch Workshops angeboten, wo in kleinen Gruppen theoretische Kenntnisse zum Werkstoff Ton vermittelt werden, um diesen dann in ein individuelles Stück zu verwandeln.

Da die Gruppen wirklich klein gehalten werden – von 2 bis 4 Personen – ist nicht nur eine sehr individuelle Betreuung garantiert, sondern man hat wirklich die Möglichkeit, stressfrei und ohne “der-andere-ist-schneller/kanns-besser-Denken” sein persönliches Werkstück zu formen.

Der Workshop zieht sich über zwei Tage, wobei am ersten Tag etwa sieben Stunden eingeplant sind. Davon eine Stunde Info über Ton und Techniken, danach kreatives Formen.

Ein Goodie gibt’s auch noch …

Hunger leiden braucht man/frau an diesem Tag glücklicherweise auch nicht, denn eine Mittagspause steht klarer weise mit am Plan. Dazu haben sich Uschi und Herbert etwas Tolles einfallen lassen. Sie bekochen ihre Gäste mit einem 3-gängigen Menü. Kochen ist neben Garten und Keramik nämlich die 3. Leidenschaft der beiden Gastgeber. Das Mittagessen, Kaffee und Getränke sind übrigens im Workshop-Preis inkludiert.

Rohlinge
Rohlinge

Der zweite Teil …

Nach etwa drei Wochen – das Keramikteil muss ja bei 950 Grad gebrannt werden und sich dann auch ein bisserl ausruhen – treffen sich die Kursteilnehmer für den nächsten Schritt. Im zweiten Teil des Workshops (dauert einen Vormittag) wird dann nämlich glasiert. Danach muss das Teil ein weiteres Mal in den Brennofen. Diesmal wird all den Tassen, Schüsseln, Schwammerln & Co. aber so richtig eingeheizt. “Läppische 1.200 Grad” beträgt die Temperatur beim zweiten Brenndurchgang. Damit ist die Keramik dann sogar winterhart 🙂

Der Termin für die Abholung all der wunderbaren Werkstücke ist dann einige Tage später. Dann hält jeder Teilnehmer sein Unikat in Händen. Nichts mit “made in China”, sondern echte Handarbeit aus dem Tullnerfeld 😉

Also dann – lasst eurer kreativen Ader freien Lauf und spürt die Zufriedenheit, wenn ihr mit eigenen Händen etwas geschaffen habt!!! Falls ihr aber vorher ein bisschen Atelierluft schnuppern wollt, so lasst euch bei den 17. NÖ Tagen der Offenen Ateliers ein bisschen verzaubern.

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Meine kleine Seelenwerkstatt

Mag. Natalia Ölsböck

Erst kürzlich habe ich festgestellt, dass wir in Tulln jede Menge hervorragender Autoren haben, die interessante und spannende Bücher schreiben. Das beginnt bei Ratgebern wie der kleinen Seelenwerkstatt bis hin zu Krimis und Kinderbüchern.

Die Autorin …

Eine der Autorinnen ist Mag. Natalia Ölsböck. Viele werden sie vielleicht kennen. Schließlich ist sie eine gebürtige Tullnerin, auch wenn sie mittlerweile ins etwas ruhigere Umland übersiedelt ist. Aber macht nix, sie ist ja trotzdem nicht aus der Welt …

Nun gab’s neulich eine kleine Buchpräsentation im Minoritenkloster. Vorgestellt wurde das dritte Buch von Natalia: “Meine kleine Seelenwerkstatt”. Die Idee dazu kam ihr bei einem Waldspaziergang. Anmerkung der Tullnerin: Was frische Waldluft alles an Kreativität fördern kann !!! 😉

Die Umsetzung bis zur Präsentation hat dann allerdings ein wenig gedauert. Während das 1. Buch noch in zwei Monaten geschrieben und im Eigenverlag schnell heraus gebracht wurde, dauerte es beim 2. Buch immerhin schon ein Jahr. Jaja – die Verlage haben es scheinbar nicht eilig. Nun, beim neuesten Exemplar, musste man bereits fast 18 Monate warten (so ein Verlag kann einen Autor doch sehr auf die Geduldsprobe stellen …)

Natalias Bücher
Natalias Bücher

Und worum geht’s ?

Aber das Warten hat sich gelohnt. Mit praktischen Übungen, wie man sich in der lauten und stressigen Welt ein starkes “Schutzschild” bauen kann, ist das Werk so etwas wie ein Erste Hilfe-Buch für die Seele.

“Meine kleine Seelenwerkstatt” gibt 50 Tipps (eigentlich sind’s sogar 52 Tipps), um Gelassenheit und Lebensfreude (wieder)zu finden. Für das Buch gibt’s so etwas wie einen Assistenten, man könnte es auch Reiseleiter nennen. Nämlich die kleine Seelenklempnerin.

Sehr nützlich fand ich auch die Erkenntnis, dass man für ein glückliches Leben die Formel 1:3 berücksichtigen sollte. Jetzt könnt ihr natürlich nicht wissen, was damit gemeint ist. Drum hier die Aufklärung. Für jedes negative Erlebnis braucht man 3 positive Erlebnisse. Am besten täglich. Dann kann das Negative “einpacken”, weil es uns nicht aus der Bahn werfen kann.

Nun muss ich zugeben, der erste (bildliche) Gedanke war: Ok – ein Strafzettel, also 3 Punschkrapferl und die Welt ist wieder in Ordnung. Diese Ansicht hat herzliches Lachen bei meiner Sitznachbarin ausgelöst. Aber so verkehrt ist die Idee nicht. Nur die Blutfettwerte könnten wenig Freude damit haben. Und täglich ist wahrscheinlich jetzt auch nicht so mega-optimal. Aber sonst seh ich keine Fehler drin 😉

Einige der Übungen wurden auch gleich von gesamter versammelter Zuhörerschaft (und das waren nicht wenige) durchgeführt. Ein bisschen “Activity” und Spaß, charmante Anekdoten der Gastgeberin und ein Mit-mach-Quiz mit kleinen Gewinnen ließen die Buchpräsentation zu einem kurzweiligen Erlebnis werden.

Signierstunde
beim Signieren der kleinen Seelenwerkstatt

Nach der Präsentation gab’s für die Gäste natürlich noch die Möglichkeit, das Buch gleich zu erwerben und von Natalia signieren zu lassen. Für alle anderen sei gesagt, das Buch kann man in jeder Buchhandlung erwerben und klarerweise auch im kleinen Buchladen am Tullner Hauptplatz.

Also dann – denkt stets an die Glücks-Formel 1:3 – und wenn ihr keine Punschkrapferl mögt, tun’s “Mauserl” auch 😉 Weil das Glücklichsein kann man sich schon ein bisserl selber richten …

Eure Tullnerin

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Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at