Freizeit-Tipps

Wir lieben Freizeit, wir lieben Spaß. Dazu zählen vielerlei Dinge. Das kann für den einen der Yogakurs oder ein Beauty-Tag sein, für den nächsten ein Workshop und für den anderen eine Juxveranstaltung. Ich kann euch natürlich nur einen kleinen Überblick über alle Möglichkeiten in Tulln und Umgebung bieten. Aber zumindest den einen oder anderen Tipp geben, wo ihr eure Freizeit gut verbringen könnt.

Vier Minuten vor Tulln …

Vier Minuten vor Tulln …

In Tulln gibt’s bekanntlich ja so einige schöne Platzerl. Aber kennt ihr auch den Starkl-Park in Frauenhofen? Wenn ja, dann lest einfach nicht weiter. Aber wenn ihr unsere schöne Gegend noch nicht so gut kennt, weil ihr Neo-Tullner seid, dann könnt euch das schon interessieren. Das ist ein echter Insider-Tipp und nur etwa 4 bis 5 Minuten von Tulln entfernt….

bunter Sommer
bunter Sommer

Es war einmal …

Oma und Opa sind schuld. Denn manchmal durfte ich sie begleiten. Das war für mich jedes Mal ein Mega-Highlight. Der noch tief in mir schlummernde zukünftige Garten-Freak befand nämlich bereits damals den Starkl-Park als wunderwunderschön. Sowas wollt ich auch haben, wenn ich mal groß wär.

Zum Park hab ich es nicht gebracht, aber einen Garten hab ich mittlerweile.

Zeitsprung: Viele Jahre später! Romantische Bilder am Hochzeitstag im traumhaften Prinzessinenkleid mit meinem Schatz. Ist auch schon wieder ein paar Jährchen her.

Der Park ist übrigens auch heut noch gern besucht als romantische Location für Fotostrecken. Solltet ihr ihn dafür in Erwägung ziehen, bitte bitte zieht nichts Grünes an! Eine liebe Freundin trug ein traumhaftes aber eben grünes Kleid. Wir wollten tolle Hochzeitsbilder schießen. Naja, was soll ich sagen, ihr grünes Kleid fügte sich nahtlos in die Landschaft ein 🙂

Pavillon
Pavillon
Verweilen im Pavillon
Verweilen im Pavillon

Für alle die an historischen Fakten Interesse haben: Der Park – ursprünglich ein Schlosspark – entstand vor über 100 Jahren (Google hat’s verraten). Dass hier einmal Prunkvolles erbaut wurde, sieht man aber eh schon bei der Zufahrt zur Gärtnerei. Für alle, die sich ein bisschen für die Geschichte der ehrwürdigen Gebäude interessieren, gibt’s hier Infos.

herrlicher Altbaumbestand
herrlicher Altbaumbestand

Als ORF-Garten (in den 80er Jahren) schaffte er es als Hauptdarsteller sogar ins Fernsehen. Der ehemalige Schlosspark ist aber einfach auch ein herrlicher Schaugarten, der für alle frei zugänglich ist. Viele meiner Gartenideen sind hier entstanden. Ein Ort der Inspiration. Zu jeder Jahreszeit!

Starkl-Park_Kids
Starkl-Park_Kids

Falls die lieben Kleinen eure Pflanz- und Gartenlust nicht ganz so enthusiastisch teilen, so kann man sie schon am Beginn der Runde mit einer kleinen Pause am Mini-Spielplatz “bestechen”. Oder nach dem kleinen Spaziergang einen Abstecher zum Imbiss beim Parkplatz des Gartencenters machen.

Relaxing
Relaxing

Ich mag den Park noch immer gern. Weil er nicht überlaufen ist. Weil ich mich im Pavillon wie eine Prinzessin fühl und nostalgischen Gedanken nach hänge. Und weil ich immer lachen muss, wenn ich an das grüne Kleid beim Hochzeits-Shooting meiner Freundin denk. Werd ihm also weiterhin die Treue halten, denn er begleitet mich schon fast mein ganzes Leben …

Sonnige Grüße

die Tullnerin

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Sommer, Sonne, Kroatien …

Sommer, Sonne, Kroatien …

Transparenzhinweis: Die Reise, der Aufenthalt und die Verköstigung wurden von mir selbst bezahlt. Dieser Artikel entstand ohne Vergütung oder Beeinflussung seitens der genannten Hotels/Lokale.

Seit über 30 Jahren zieht’s mich immer wieder nach Kroatien. Von Mali Losinj bis hin nach Brela an der Makarskaküste oder nach Pakoštane bei Biograd. Wobei die beiden letzteren mit unglaublich schöner Landschaft samt türkisem Meer punkten. Mein klarer Favorit ist und bleibt aber bis auf weiteres Opatija. Und da nehm ich euch jetzt mit auf eine kleine Reise …

Opatija – mein liebstes Stück Kroatien …

Opatija oder auch Abbazia genannt (die italienische Bezeichnung und vielen älteren Semestern unter diesem Namen bekannt) war bereits in der Donaumonarchie ein bekannter Winterkurort und Seebad. Davon zeugen zahlreiche Gebäude, die an die Ringstraße in Wien erinnern. Oder auch die Kaiser-Franz-Joseph-Promenade entlang des Meeres, an der man abends so wunderbar flanieren kann.

Franz-Joseph-Promenade
Franz-Joseph-Promenade

Einige Hotels hab ich hier schon ausprobiert. Das Remisens Ambasador z.B. wirkt zwar von außen wie ein uncharmanter Würfel. Allerdings ist es ein Top-Hotel mit wunderschönen Zimmern, herrlichem Ausblick vom Balkon und sehr gutem und umfangreichem Frühstücksbuffet. Da gab es absolut nichts zu meckern. Modernes Top-Hotel!!! Nur hab ich eine kleine Schwäche für die K&K-Zeit, darum bin ich dann doch woanders picken geblieben. Und zwar nur einen Steinwurf entfernt …

Angekommen …

Miramar mit Villa Neptun
Miramar mit Villa Neptun

Mein persönlicher Favorit ist nämlich das Hotel Miramar. Etwas abseits vom Trubel und dem pulsierenden Leben liegt es direkt an der Franz-Joseph-Promenade, auch Lungomare genannt. Geführt von einer österreichischen Direktrice und auch im Besitz einer österreichischen Hoteliersfamilie, fühl ich mich hier angekommen und fast ein bisschen daheim.

Bereits wenn man die Hotelhalle betritt, weht einem K&K-Luft um die Ohren. Überall Bilder von den Habsburgern, von Kurgästen aus längst vergangenen Tagen und elegantes Ambiente.

Hier ist der Kunde König (passend zum K&K-Stil 😉 ). Allein beim Servicepersonal bin ich immer wieder erstaunt, dass man 4-sprachig mit den Gästen parliert. Und viele der Angestellten sind im Lauf der Jahre bekannte Gesichter geworden. Offensichtlich fühlen sich hier nicht nur die Gäste wohl, was ja auch für das Hotel spricht …

Über die Jahre kamen zusätzlich zur ursprünglichen Villa Neptun neue Gebäude mit schönen hellen Zimmern hinzu. Ich denke, ich hab wohl schon in jedem Trakt einmal gewohnt. Hier sind dann etwa das Hallenbad und die Sauna untergebracht, der Fitness- und der Yogaraum oder auch die Bücherei. Somit ist selbst bei Schlechtwetter ein perfekter Urlaubstag garantiert.

Das Essen: ein Traum …

dreierlei Variationen vom Fisch
dreierlei Variationen vom Fisch
Mangoldrisotto mit gebackenem Spargel
Mangoldrisotto mit gebackenem Spargel

Das Essen ist immer wieder ein Gedicht. Es steht ein großes Salatbuffet zur Verfügung, als Vorspeise gibt es Suppen, Smoothies oder kleine Köstlichkeiten. Sowohl Fleisch- als auch Fischesser und Vegetarier kommen auf ihre Kosten, für Kinder gibt es eigene Speisen (wir Mütter wissen, sie wollen immer Schnitzel, Pommes und Spaghetti 🙂 ). Tja und dann noch das Sahnehäubchen am Eiskaffe: DER AUSBLICK von der Terrasse, wo Frühstück als auch Abendessen serviert werden. Fantastisch!!!

köstlicher Fisch
köstlicher Fisch

Was ich anfangs für einen schlechten Scherz hielt, hier aber tatsächlich völlig normal ist: Man bekommt Nachschlag, wenn’s doch sooooooo gut schmeckt. Was besonders die männlichen Mitglieder der Familie immer wieder gern genutzt haben …

traumhaftes Dessert
traumhaftes Dessert

Mein perfekter Tag in Opatija …

Frühstücks-Terrasse
Frühstücks-Terrasse

Als Morgenmuffel starte ich nur in mäßigem Tempo in den Tag. Hab ich mich zur morgendlichen Yogastunde mal überwunden, läuft es dann aber wie am Schnürchen. Danach schnell duschen und ab auf die Frühstücksterrasse. Mit Blick auf die unendlichen Weiten des Meeres (naja nicht ganz unendlich, schließlich sieht man auf Krk und Cres). Am Frühstücksbuffet sichere ich mir Eiergerichte, Maisbrot, Croissants und auf alle Fälle Apfel-Zimt-Joghurt. Oder ich bestell mir Palatschinken. Oder Omelette …

Danach zieht es mich zum hoteleigenen Strand, wo eine Runde im Meer planschen am Plan steht. Herrlich. Wer lieber am Pool liegt, hat auch dort eine wunderschöne Liegewiese mit tollem Ausblick. Jetzt fehlt nur noch das gute Buch und dann einfach das süße Nichts-Tun genießen.

Ausblick auf Insel Cres
Ausblick auf Insel Cres

Mittags kurz für einen Snack auf die schattige Terrasse, nachmittags auf einen Eiskaffee – wieder auf selbige Terrasse und dann ein tiefer Seufzer der Zufriedenheit. Dankbar für dieses schöne Leben, den traumhaften Ausblick, die schönen Blumen, das blaue Meer, das gute Essen …

schattiges Plätzchen
schattiges Plätzchen für Mittags-Snack

Oder darf’s der Lungomare sein?

Wenn es nicht allzu heiß ist, würde ich als Alternative zum Strandtag einen Spaziergang auf der Franz Josefs-Promenade/Lungomare Richtung “Zentrum” empfehlen. Gut – Zentrum ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Es spielt sich hier eigentlich alles entlang der Hauptstraße ab. Da reiht sich ein Laden an den anderen.

Aber am Lungomare bemerkt man davon nichts. Man spaziert gemütlich entlang des Wassers und hat immer wieder einen tollen Ausblick. Man sollte ausreichend Zeit einplanen, denn man bleibt des Öfteren stehen, um 1. diese Eindrücke aufzusaugen und 2. um Fotos zu machen.

Vielleicht liegt auch gerade wieder einmal eine riiiiiiiiiesige Jacht im Hafen? Denn die Super-Reichen liegen hier auch gern mal für 1 oder 2 Tage vor Anker . Samt Luxusjacht und inkludiertem Hubschrauber-Landeplatz. Da kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Sehenswert …

Der Lungomare ist kein langer gerader Spazierweg, sondern schlängelt sich durch die Buchten immer weiter voran. Hinter jeder neuen Biegung wartet wieder eine Überraschung. Man spaziert vorbei an wunderschönen alten Villen. An Hotels, die den Glanz vergangener Tage widerspiegeln. Am alten Hafen, an der Statue des “Mädchen mit der Möwe” und an vielen weiteren schönen Blickfängen …

Unter anderem auch am Park Angiolina. Wo ich einen kurzen Abstecher empfehle. Verschlungene Wege durch einen wunderschönen Park führen hangaufwärts zur Villa Angiolina. Sie beherbergte z. B. das österreichische Thronfolgerpaar Rudolf und Stephanie. Oder auch Peter Rosegger soll hier verweilt haben. Heut befindet sich ein Museum in der Villa.

Noch ein Stück weiter hangaufwärts kommt man zu besagter Hauptstraße mit all den Shops. Also entweder zurück zur Promenade und gemütlich weiter spazieren oder entlang der Straße weiter Richtung Hauptplatz/Zentrum. Beide Wege führen ans Ziel.

Wer in Tulln gern Kaffee bei Wagner genießt, kann seinen Cappuccino auch hier bei Wagner “schlürfen”. Denn es befindet sich tatsächlich ein wunderbares altes Café am Ende der Franz-Joseph-Promenade, welches den Namen “Caffe Wagner” trägt 🙂 🙂

Man fühlt sich wie in einem Alt-Wiener Café, hat einen wunderschönen Ausblick auf die Kvarner Bucht und kann das pulsierende Leben der Stadt beobachten.

Café_Wagner_Opatija
Café_Wagner_Opatija

Traditionell starte ich meinen ersten Urlaubstag immer hier mit Kaffee (der leider nicht immer sensationell ist) und einer riesigen super-guten Vanille-Cremeschnitte, auf die ich mich jedes Mal freu …

Hinweis für Naschkatzen: Sowohl der Lungomare als auch die Hauptstraße führen direkt zu Wagner. Kann man also nicht verfehlen. Und nebenbei gesagt: Nicht nur die Cremeschnitte ist dort suuuuper-gut.

Monarchie-Charme trifft Moderne …

Eine Besonderheit in Opatija ist auch der Croatian Walk of Fame, wo sich Berühmtheiten aus Sport, Kunst & Kultur sowie Wissenschaft verewigen.

In den letzten Jahren hat sich der Tourismus stark modernisiert. Während man in den 90er Jahren noch viele Senioren traf, ist der Ort in den letzten 10 Jahren insgesamt “jünger” geworden. Überall Musik, neue moderne Hotels, Bars, Cafés, Shops (die nichts mehr mit den alten verstauben Läden zu tun haben), viele junge Leute, Strandaktivitäten etc. Also quasi vom Kurort zur Partymeile – jedoch trotzdem noch mit Monarchie-Charme. Kurzum, der perfekte Urlaubsort für mich …

So meine Lieben, das war’s für heute wieder! Genießt den Sommer und vielleicht zieht es euch demnächst ja auch an den Lungomare …

Sommerliche Grüße

die Tullnerin

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Sommerlaune + Spaß = Salsa

Sommerlaune + Spaß = Salsa

Neulich an der Tullner Donaulände. Lauer Wind, romantischer Sonnenuntergang – und Musik, die stark an kubanische Nächte erinnert. Das Beste: Da tanzten an die 30 Leute Salsa. Einfach so. An der Donaulände. Jawohl, das Leben kann so schön sein. Was soll ich sagen. Hat nicht lang gedauert und ich war in entspannter Urlaubsstimmung. Bloß der Mojito fehlte noch. (Warum haben wir eigentlich keine Cocktail-Bar an der Donaulände?

Für alle, die nun das Tanzbein juckt, deren Hüften vollautomatisch zu schwingen beginnen und sich diesen Spaß auch einmal live anschauen möchten, gibt’s hier ein bissl was zu lesen.

Wenn einer Feuer fängt …

Die Geschichte beginnt mit Herbert aus Tulln. Vor 4 Jahren besuchte er die Tanzschule. Unter anderem gab’s da auch Salsa zum Kennenlernen. Hat ihm gefallen und wurde für sehr guuuut befunden. Und dann hörte er von einer Salsa-Bar in Wien. Also – auf ging’s zum Schauen, was denn dort so abgeht. Tja, und dann hat wohl wer Feuer gefangen. 😉

Herbert in Action
Herbert in Action

Von Mal zu Mal wurden es mehr Leute aus Herberts Bekanntenkreis, die es Richtung Wien zog, um sich lateinamerikanischem Tanz und Lebensgefühl zu widmen. (Eindeutig: In Tulln fehlt nicht nur oben erwähnte Cocktailbar, sondern auch ein Salsa-Club).

Immer Wien-Fahren geht aber auch nicht. Darum mussten schon bald die heimischen Wohnzimmer für Übungseinheiten herhalten. Da die Gruppe der Salsa-Infizierten aber immer größer wurde, war die Unversehrtheit der Wohnräume nicht mehr garantiert. Man stelle sich mal z. B. 15 Paare tanzend im Wohnzimmer vor. Nein. Das geht ja wirklich nicht.

Jetzt war guter Rat teuer. Wie der Zufall so will – kam man nach Langenlebarn. Und zwar zur Sportunion. Und nun hat das Ganze seit Dezember 2018 ein “Gesicht” und so nebenbei auch geeignete Trainingsräume. Und der Sportverein ist um die Sektion “Salsa” reicher …

Tanzen ist Lachen mit den Füßen …

Dieser Spruch ist nicht von mir, sondern den hab ich von Herbert. Und ehrlich gesagt, finde ich ihn ziemlich zutreffend. Schon während seiner enthusiastischen Schilderung steckt er mich mit seiner Begeisterung an. Kein Wunder, dass die Salsa-Gruppe in Tulln immer mehr Anhänger findet. Die Gruppe besteht mittlerweile immerhin aus etwa 50 Tänzern, die sich regelmäßig treffen.

Salsa tanzen in Tulln
Salsa tanzen in Tulln

Jede und jeder ist herzlich eingeladen mal vorbeizuschauen. Man benötigt absolut keine Vorkenntnisse. Wer diese Musik liebt und sich gern bewegt, braucht sich nur im Rhythmus zu wiegen, ein paar wenige Grundschritte für den Anfang – und los geht’s mit dem “Rueda de Casino” …

Wer also keine Angst davorhat, sich mit einem äußerst sympathischen Tanzvirus anzustecken, der ist herzlich eingeladen. Einfach vorbei kommen und gleich mitmachen. Einfach nur zum Spaß und für unser Lebenselixier “die Lebensfreude”.

Übrigens das nächste Treffen für “Salsa bei Sonnenuntergang” ist bereits in ein paar Tagen. Nämlich am 10.7.2019 ab 18.30 Uhr. Wieder bei der Schiffsanlegestelle / Seerosenbrücke an der Tullner Donaulände.

Und wer dann gar nicht genug von Salsa, Rueda de Casino und Bachata bekommen kann, der hält sich am besten den 25. – 28.07.2019 frei. Denn da findet in Portoroz das Salsa-Festival statt.

Ab Herbst wird dann wieder an den Sonntagen im Vereinshaus der Sportunion Langenlebarn fleißig geübt und neue Figuren erlernt (derer gibt’s ja doch ein paar …), die man zwar nicht unbedingt zum Tanzen braucht, die jedoch Abwechslung und Action in das Ganze bringen.

Auf der Facebook-Seite “Salsatanzen in Tulln” könnt ihr schon mal rein schnuppern und die aktuellen Termine erfahren. Und natürlich mit Herbert Kontakt aufnehmen, falls ihr weitere Infos braucht.

An dieser Stelle möchte ich mich auch für die beigestellten Bilder bei Noel Schmied bedanken.

hasta luego und liebe Grüße

die Tullnerin

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Charity-Yoga-Veranstaltung

Charity-Yoga-Veranstaltung

Im Rahmen der Garten Festwoche Tulln jagt eine Veranstaltung die andere. Auch Yoga-Veranstaltungen sind einige dabei. Wie z. B. der Mondschein-Spaziergang am Montag, dem 17.6. auf der Donaulände ab 19.30 Uhr. Aber eine Veranstaltung ist mir besonders ins Auge gestochen. Und zwar die Yoga Challenge für den guten Zweck mit 108 Sonnengrüßen. Das gab’s meines Wissens noch nie in Tulln.

108-mal Sonnengruß! Schon allein der Gedanke daran bringt mich ins Schwitzen! Denn ich übe schon seit Jahren – mal mehr mal weniger – fleißig Yoga. Beim Sonnengruß bleib ich aber nie cool. Spätestens beim dritten Durchgang frag ich mich, warum ich mir das antue. Und dann SO eine Challenge? 108 Sonnengrüße? Wie kommt man auf so eine Idee? Also hab ich mich mit der Initiatorin Hilde Geiger getroffen und mal ein bisschen nachgefragt, warum – weshalb – wieso …

Wer steckt dahinter?

Hilde ist seit etwa 13 Jahren Yoga-Lehrerin. Genau weiß sie es eigentlich gar nicht. Aber sie war die erste Yoga-Lehrerin, die über den Verein “Gesundes Tulln” Kurse anbot. Einige ihrer ehemaligen Schüler sind mittlerweile selbst Yoga-Lehrer. Scheinbar macht sie etwas ziemlich richtig.

Die Yoga-Kurse finden in ihrem kleinen Studio im Langenlebarner-Viertel statt. Dort bietet sie übrigens auch noch unterschiedlichste Ayurveda Behandlungen und Ayurveda Kochkurse an.

Die Idee und warum 108 Sonnengrüße …

Aber zurück zum Thema: Seit 2015 finden in Tulln alljährlich Veranstaltungen rund um das Thema Garten statt. Hilde ist mit ihrem “Yoga im Garten” immer Fixstarter. Für heuer wollte sie sich jedoch etwas Besonderes einfallen lassen.

Auf die Matten - fertig - los - Yoga für Körper, Geist und Seele
Auf die Matten, fertig, los …

Und das ist gelungen. Die Idee, an der Donaulände eine größere Veranstaltung mit 108 Sonnengrüßen anzubieten, war geboren. Die Zahl 108 spielt nämlich im Hinduismus eine große Rolle. Bei meinen Recherchen erklärte mir Hilde Folgendes: Die Zahl 108 ist eine kosmische Ordnungszahl. Denn 12 Monate hat das Jahr – diese 12 werden nun mit 3 multipliziert (3 steht für Körper, Geist und Seele) – das ergibt 36 und wird nun nochmal mit 3 multipliziert (nun steht die 3 für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft).

Jeder ist herzlich eingeladen mit zu machen. Egal ob Anfänger oder Profi. Egal wie viel Sonnengrüße man schafft. Egal ob man als Einzelkämpfer die 108 anpeilt, oder ob sie von einer Gruppe im Wechsel gemeinsam gemeistert werden. Es zählt das Dabeisein und der Charity-Gedanke.

Klar kommt man bei so vielen Asanas ganz schön ins Schwitzen. Und an seine Grenzen. Genau deshalb ist es eine öffentliche Veranstaltung mit hoffentlich vielen Teilnehmern. Denn durch die gemeinsame Energie trägt man sich gegenseitig weiter und schafft persönliche Bestleistungen.

Für den guten Zweck …

Diese Veranstaltung soll aber auch einem guten Zweck dienlich sein. Die Teilnehmer (und gern auch die Zuschauer) werden um eine Spende gebeten. Zugute kommt sie einerseits einem Jungen, der vom Schicksal weniger gut bedacht wurde und dringend Therapiegeräte benötigt. Andererseits wird der Weltladen unterstützt, der die Spende im Kampf gegen Kinderarbeit und für Schulbildung in Entwicklungsländern einsetzt.

Die Challenge findet am Samstag, dem 22.6.2019 von 9.30 – 11.00 Uhr an der Donaulände statt. Treffpunkt ist der Nibelungenbrunnen.

Natürlich nur bei Schönwetter. Zur Stärkung gibt’s Mango Lassi und Energy-Balls. Anmeldung ist unbedingt erbeten (zwecks der Stärkung) und zwar bis spätestens 19. Juni!!!! Die Kontaktdaten für die Anmeldung findet ihr hier:

Kommt – macht mit – tut eurem Körper Gutes und unterstützt Hilde bei ihrem Charity-Projekt …

Namasté

die Tullnerin

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Rainbowsend oder wo es sich gut träumen lässt …

Rainbowsend oder wo es sich gut träumen lässt …

Werbung, da Verlinkung

Ich schätze mich durchaus glücklich, hier in Tulln leben zu dürfen. Weil ich schöne Dinge liebe. Allen voran schöne Gärten. Vermutlich wurde ich bereits in Kinderjahren infiziert. Vielleicht in Omas Garten? Oder doch schon mit der Muttermilch? Jedenfalls ist der “Garten-Virus” definitiv nicht heilbar. Da muss ich wohl damit leben. Also trifft es sich hervorragend, dass sich Tulln zu Österreichs Top-Gartenstadt gemausert hat. Und mich immer wieder inspiriert …

auf Erkundungstour
auf Erkundungstour

Wir Tullner haben sowieso die allertollste Donaulände weit und breit (ein bisschen Eigenlob darf sein). Dazu noch einen wunderschönen Stadtpark, “Die Garten Tulln”, das malerische Aubad und gefühlte 1000 Gärtnereien, die mich zum Shopoholic mit Gummistiefel und Scheibtruhe werden lassen. Als Draufgabe gibt’s auch noch private Schaugärten. Die wunderbar als Ideenschmiede für den eigenen Traumgarten dienen. Einen davon hab ich kürzlich besucht. Und zwar RAINBOWSEND vonUschi und Herbert Weber in Langenlebarn. Absolut traumhaft!!!

Es begann vor 20 Jahren …

Schon beim Betreten des Grundstückes fühlt man sich ein bisschen ins vorige Jahrhundert versetzt. Kein Wunder. Das adrette Häuschen stammt aus der Gründerzeit und wurde 1910 erbaut. Im Jahr 1999 fanden die heutigen Besitzer Herbert und Uschi sowie das Haus zusammen. Quasi Liebe auf den ersten Blick. Die beiden waren sich sofort einig, dass nur diese Immobilie für sie infrage kommen würde und so wurde baldigst von Wien nach Langenlebarn übersiedelt.

Uschi selbst besitzt mittlerweile über 300 Gartenbücher und gestaltet für ihr Leben gern. Genauso wie ihr angetrauter Herbert. Sie unternahmen sogar Garten-Reisen nach England, um sich danach sofort mit Feuereifer ans Umsetzen zu machen. Angesichts der Unmengen an größeren Steinen im Asiagarten sicher Schwerstarbeit. Aber ist erst mal das Gartenfieber ausgebrochen … Wie eingangs erwähnt – dieses Virus ist nicht heilbar 😉

Innerhalb von 5 Jahren entstanden dann Zug um Zug die verschiedenen Gartenräume. Als Natur-im-Garten-Mitglied wird natürlich sehr auf ökologische Schädlingsbekämpfung geachtet. Neben Nützlingshotels findet sich hier deshalb auch Vogelfutterplätze, wo ganzjährig zugefüttert wird. So lockt man fleißige Helfer wie z. B. Meisen im Kampf gegen Zünsler und Läuse auf das Grundstück.

Man geht nie zweimal in den gleichen Garten …

Rose
Rose

Gärten sind lebende Elemente, zu jeder Stunde sind sie irgendwie und irgendwo ein bisschen anders. Mal blüht hier etwas auf, mal kommt dort ein Dekostück dazu. So zogen im Lauf der Zeit zahlreiche Keramikfiguren aus der eigenen Keramikwerkstatt ein, die Eibenhecke wurde durch eine nostalgische Ziegelstein-Mauer ersetzt (wie praktisch – nun entfällt das mühsame Heckenschneiden) und der Brotbackofen fand 2018 im Englischen Garten seinen Platz.

die Garten(t)räume

Das Grundstück ist zwar nur 13 Meter breit, aber beachtliche 85 Meter lang. Also ein Schlauch, der gestalterisch eine große Herausforderung ist. Jedoch konnten auf diese Art und Weise verschiedene Gartenräume entstehen. Und die möchte ich euch jetzt ein bisschen zeigen …

Willkommen bei Rainbows End
Willkommen bei Rainbows End

Im Vorgarten befinden sich herrliche Rosensträucher und eine Holzbank. Die zwar nicht zum Sitzen dient, aber als Bühne für unterschiedliche sommerliche Blumenarrangements in Töpfen. Der Weg führt entlang eines Holzzaunes, der mit allerlei Deko geschmückt ist. Einfach dem Weg Richtung Keramikatelier folgen. Dort befindet sich der erste größere Gartenteil mit einem überdachten Sitzplatz und Brunnen samt Wasserbecken. Hier hatte ich mein erstes Wow!

Charmanter Landhausstil
Charmanter Landhausstil
fröhliche Deko Rainbows End
fröhliche Deko Rainbows End

Alles, wirklich alles, ist so liebevoll gestaltet. Hier kann man es echt aushalten. Das beruhigende Plätschern des Wasser. Der überdachte Sitzplatz, das einladende helle Atelier. Und überall Deko-Objekte, die das Tüpfelchen am i sind. Ich konnte kaum erwarten, was mich im nächsten Gartenraum erwarten würde.

Mein persönlicher Favorit …

Brotbackofen
Brotbackofen im englischen Garten

Hier hüpfte mein Gärtner-Herz höher. DER PERFEKTE Garten für mich. Wie aus einer Zeitschrift gesprungen. Als Kreis angelegt, in der Mitte üppig blühende Rosen, rundum Funkien, Blattstauden und Bäumchen wie z. B. Mispel und Kriacherl. Und dann als absolutes Highlight: der Brotbackofen! Hier wird nicht nur Brot, sondern auch Pizza gebacken. Spätestens jetzt spürte ich kurz den Wunsch, mich entweder von Uschi adoptieren zu lassen oder zumindest als Gartengehilfe anzuheuern.

Asia-Garten
Asia-Garten

Weiter ging’s dann zum Asia-Garten. Obwohl ich kein großer Fan von Steinen im Garten bin, muss ich gestehen: Der Asia-Teil hat was. Neben Fächer-Ahorn und Rhododendren leben hier unzählige Azaleen. Leider ist die Hauptblüte vorüber, aber trotzdem besticht dieser Garten durch seine Farben und die Gestaltung. Sogar Szechuan-Pfeffer wächst hier gemütlich vor sich hin.

Seitlich des Asia-Gartens haben Uschi und Herbert noch einen weiteren Garten angelegt. Nämlich den Gemüsegarten. Mit einem entzückenden Gartenhäuschen, in dem fein säuberlich geordnet und geschlichtet alles, was der Garten-Junkie zum täglichen Garteln benötigt, zu finden ist. Fazit: Sogar Gemüsegärten können äußerst dekorativ sein …

Knusperhäuschen
Knusperhäuschen

Last but not least …

Als Highlight wurde der Garten dann auch noch um einen Schwimmteich mit Badehaus erweitert. Hm. Also wenn mich Uschi und Herbert nicht adoptieren möchten, dann könnte ich vielleicht auch als Poolboy – sorry – meinte natürlich Teichgirl anheuern.

Hier gefällt es übrigens nicht nur mir und der ganzen Weber-Family, sondern auch Fröschen und sogar einer Tante Ringelnatter. Gott sei Lob und Dank ist die aber eher scheu und so konnte ich ohne Begegnung der schreckhaften Art eine Runde um den Teich machen.

Schwimmteich
Schwimmteich

Termine für den offenen Garten …

Für alle, die sich RAINBOWSEND nun auch gern anschauen möchten: Ab 15. Juni 2019 finden in Tulln wieder die Garten Festwochen statt. Aus diesem Grund öffnen Uschi und Herbert ihren Schaugarten an folgenden Tagen: Samstag, den 15. Juni / Sonntag, den 16. Juni / Donnerstag, den 20. Juni und Sonntag, den 23. Juni von 10.00 bis 18.00 Uhr. Ihr findet den Schaugarten in 3425 Langenlebarn, Bahnstraße 19. Der Eintritt während der Garten Festwochen ist frei.

Blumenscheiben aus Keramik
Blumenscheiben aus Keramik

Übrigens hat natürlich auch die Keramikstube an diesen Tagen geöffnet. Schaut rein, da gibt’s tolle Deko für den Garten.

Keramikpilz
Schwammerl aus der Keramikwerkstatt

Also dann – liebe Grüße und ich bin dann mal in meinem Garten … 😉

die Tullnerin

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Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at