die Tullnerin

“Die Tullnerin” ist ein Blog über meine Lieblings- und Lebensstadt. Und natürlich auch über die umliegenden Ortschaften. Hier gibt’s schließlich auch viel zu entdecken. Warum ich das mache? Nun – weil man manchmal “betriebsblind” ist und gar nicht sieht, was man quasi vor der Nase hat. Und weil die Stadt wächst und viele “Zuagroaste” schließlich auch über einen kleinen Leitfaden dankbar sind.

Der Blog lebt von meinen Erlebnissen, Entdeckungen und Erfahrungen. Gelegentlich gehe ich bezahlte Kooperationen ein. Das bedeutet, dass ich – um laufende Kosten (jawohl auch Blogger gelten als Unternehmen und haben so einiges zu berappen) – abdecken zu können, Werbung für Unternehmen oder Veranstaltungen mache. Diese werden dann von mir gleich zu Beginn des Artikels  auch als solche gekennzeichnet. Allerdings behalt ich mir vor, nur solche Kooperationen einzugehen, die zum Blog passen. So kann ich meiner Linie trotz “Werbung” treu bleiben.

Neben Infos zu Lokalen, Läden, Veranstaltungen etc. findet aber auch immer wieder Vorschläge, wie man die Umwelt – ohne gleich sein ganzes Leben umkrempeln zu müssen – ein bisschen entlasten kann.

Charity-Yoga-Veranstaltung

Charity-Yoga-Veranstaltung

Im Rahmen der Garten Festwoche Tulln jagt eine Veranstaltung die andere. Auch Yoga-Veranstaltungen sind einige dabei. Wie z. B. der Mondschein-Spaziergang am Montag, dem 17.6. auf der Donaulände ab 19.30 Uhr. Aber eine Veranstaltung ist mir besonders ins Auge gestochen. Und zwar die Yoga Challenge für den guten Zweck mit 108 Sonnengrüßen. Das gab’s meines Wissens noch nie in Tulln.

108-mal Sonnengruß! Schon allein der Gedanke daran bringt mich ins Schwitzen! Denn ich übe schon seit Jahren – mal mehr mal weniger – fleißig Yoga. Beim Sonnengruß bleib ich aber nie cool. Spätestens beim dritten Durchgang frag ich mich, warum ich mir das antue. Und dann SO eine Challenge? 108 Sonnengrüße? Wie kommt man auf so eine Idee? Also hab ich mich mit der Initiatorin Hilde Geiger getroffen und mal ein bisschen nachgefragt, warum – weshalb – wieso …

Wer steckt dahinter?

Hilde ist seit etwa 13 Jahren Yoga-Lehrerin. Genau weiß sie es eigentlich gar nicht. Aber sie war die erste Yoga-Lehrerin, die über den Verein “Gesundes Tulln” Kurse anbot. Einige ihrer ehemaligen Schüler sind mittlerweile selbst Yoga-Lehrer. Scheinbar macht sie etwas ziemlich richtig.

Die Yoga-Kurse finden in ihrem kleinen Studio im Langenlebarner-Viertel statt. Dort bietet sie übrigens auch noch unterschiedlichste Ayurveda Behandlungen und Ayurveda Kochkurse an.

Die Idee und warum 108 Sonnengrüße …

Aber zurück zum Thema: Seit 2015 finden in Tulln alljährlich Veranstaltungen rund um das Thema Garten statt. Hilde ist mit ihrem “Yoga im Garten” immer Fixstarter. Für heuer wollte sie sich jedoch etwas Besonderes einfallen lassen.

Auf die Matten - fertig - los - Yoga für Körper, Geist und Seele
Auf die Matten, fertig, los …

Und das ist gelungen. Die Idee, an der Donaulände eine größere Veranstaltung mit 108 Sonnengrüßen anzubieten, war geboren. Die Zahl 108 spielt nämlich im Hinduismus eine große Rolle. Bei meinen Recherchen erklärte mir Hilde Folgendes: Die Zahl 108 ist eine kosmische Ordnungszahl. Denn 12 Monate hat das Jahr – diese 12 werden nun mit 3 multipliziert (3 steht für Körper, Geist und Seele) – das ergibt 36 und wird nun nochmal mit 3 multipliziert (nun steht die 3 für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft).

Jeder ist herzlich eingeladen mit zu machen. Egal ob Anfänger oder Profi. Egal wie viel Sonnengrüße man schafft. Egal ob man als Einzelkämpfer die 108 anpeilt, oder ob sie von einer Gruppe im Wechsel gemeinsam gemeistert werden. Es zählt das Dabeisein und der Charity-Gedanke.

Klar kommt man bei so vielen Asanas ganz schön ins Schwitzen. Und an seine Grenzen. Genau deshalb ist es eine öffentliche Veranstaltung mit hoffentlich vielen Teilnehmern. Denn durch die gemeinsame Energie trägt man sich gegenseitig weiter und schafft persönliche Bestleistungen.

Für den guten Zweck …

Diese Veranstaltung soll aber auch einem guten Zweck dienlich sein. Die Teilnehmer (und gern auch die Zuschauer) werden um eine Spende gebeten. Zugute kommt sie einerseits einem Jungen, der vom Schicksal weniger gut bedacht wurde und dringend Therapiegeräte benötigt. Andererseits wird der Weltladen unterstützt, der die Spende im Kampf gegen Kinderarbeit und für Schulbildung in Entwicklungsländern einsetzt.

Die Challenge findet am Samstag, dem 22.6.2019 von 9.30 – 11.00 Uhr an der Donaulände statt. Treffpunkt ist der Nibelungenbrunnen. Natürlich nur bei Schönwetter. Zur Stärkung gibt’s Mango Lassi und Energy-Balls. Anmeldung ist unbedingt erbeten (zwecks der Stärkung) und zwar bis spätestens 19. Juni!!!! Die Kontaktdaten für die Anmeldung findet ihr hier:

Kommt – macht mit – tut eurem Körper Gutes und unterstützt Hilde bei ihrem Charity-Projekt …

Namasté

die Tullnerin

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Rainbowsend oder wo es sich gut träumen lässt …

Rainbowsend oder wo es sich gut träumen lässt …

Ich schätze mich durchaus glücklich, hier in Tulln leben zu dürfen. Weil ich schöne Dinge liebe. Allen voran schöne Gärten. Vermutlich wurde ich bereits in Kinderjahren infiziert. Vielleicht in Omas Garten? Oder doch schon mit der Muttermilch? Jedenfalls ist der “Garten-Virus” definitiv nicht heilbar. Da muss ich wohl damit leben. Also trifft es sich hervorragend, dass sich Tulln zu Österreichs Top-Gartenstadt gemausert hat. Und mich immer wieder inspiriert …

auf Erkundungstour
auf Erkundungstour

Wir Tullner haben sowieso die allertollste Donaulände weit und breit (ein bisschen Eigenlob darf sein). Dazu noch einen wunderschönen Stadtpark, “Die Garten Tulln”, das malerische Aubad und gefühlte 1000 Gärtnereien, die mich zum Shopoholic mit Gummistiefel und Scheibtruhe werden lassen. Als Draufgabe gibt’s auch noch private Schaugärten. Die wunderbar als Ideenschmiede für den eigenen Traumgarten dienen. Einen davon hab ich kürzlich besucht. Und zwar RAINBOWSEND vonUschi und Herbert Weber in Langenlebarn. Absolut traumhaft!!!

Es begann vor 20 Jahren …

Schon beim Betreten des Grundstückes fühlt man sich ein bisschen ins vorige Jahrhundert versetzt. Kein Wunder. Das adrette Häuschen stammt aus der Gründerzeit und wurde 1910 erbaut. Im Jahr 1999 fanden die heutigen Besitzer Herbert und Uschi sowie das Haus zusammen. Quasi Liebe auf den ersten Blick. Die beiden waren sich sofort einig, dass nur diese Immobilie für sie infrage kommen würde und so wurde baldigst von Wien nach Langenlebarn übersiedelt.

Uschi selbst besitzt mittlerweile über 300 Gartenbücher und gestaltet für ihr Leben gern. Genauso wie ihr angetrauter Herbert. Sie unternahmen sogar Garten-Reisen nach England, um sich danach sofort mit Feuereifer ans Umsetzen zu machen. Angesichts der Unmengen an größeren Steinen im Asiagarten sicher Schwerstarbeit. Aber ist erst mal das Gartenfieber ausgebrochen … Wie eingangs erwähnt – dieses Virus ist nicht heilbar 😉

Innerhalb von 5 Jahren entstanden dann Zug um Zug die verschiedenen Gartenräume. Als Natur-im-Garten-Mitglied wird natürlich sehr auf ökologische Schädlingsbekämpfung geachtet. Neben Nützlingshotels findet sich hier deshalb auch Vogelfutterplätze, wo ganzjährig zugefüttert wird. So lockt man fleißige Helfer wie z. B. Meisen im Kampf gegen Zünsler und Läuse auf das Grundstück.

Man geht nie zweimal in den gleichen Garten …

Rose
Rose

Gärten sind lebende Elemente, zu jeder Stunde sind sie irgendwie und irgendwo ein bisschen anders. Mal blüht hier etwas auf, mal kommt dort ein Dekostück dazu. So zogen im Lauf der Zeit zahlreiche Keramikfiguren aus der eigenen Keramikwerkstatt ein, die Eibenhecke wurde durch eine nostalgische Ziegelstein-Mauer ersetzt (wie praktisch – nun entfällt das mühsame Heckenschneiden) und der Brotbackofen fand 2018 im Englischen Garten seinen Platz.

die Garten(t)räume

Das Grundstück ist zwar nur 13 Meter breit, aber beachtliche 85 Meter lang. Also ein Schlauch, der gestalterisch eine große Herausforderung ist. Jedoch konnten auf diese Art und Weise verschiedene Gartenräume entstehen. Und die möchte ich euch jetzt ein bisschen zeigen …

Willkommen bei Rainbows End
Willkommen bei Rainbows End

Im Vorgarten befinden sich herrliche Rosensträucher und eine Holzbank. Die zwar nicht zum Sitzen dient, aber als Bühne für unterschiedliche sommerliche Blumenarrangements in Töpfen. Der Weg führt entlang eines Holzzaunes, der mit allerlei Deko geschmückt ist. Einfach dem Weg Richtung Keramikatelier folgen. Dort befindet sich der erste größere Gartenteil mit einem überdachten Sitzplatz und Brunnen samt Wasserbecken. Hier hatte ich mein erstes Wow!

Charmanter Landhausstil
Charmanter Landhausstil
fröhliche Deko Rainbows End
fröhliche Deko Rainbows End

Alles, wirklich alles, ist so liebevoll gestaltet. Hier kann man es echt aushalten. Das beruhigende Plätschern des Wasser. Der überdachte Sitzplatz, das einladende helle Atelier. Und überall Deko-Objekte, die das Tüpfelchen am i sind. Ich konnte kaum erwarten, was mich im nächsten Gartenraum erwarten würde.

Mein persönlicher Favorit …

Brotbackofen
Brotbackofen im englischen Garten

Hier hüpfte mein Gärtner-Herz höher. DER PERFEKTE Garten für mich. Wie aus einer Zeitschrift gesprungen. Als Kreis angelegt, in der Mitte üppig blühende Rosen, rundum Funkien, Blattstauden und Bäumchen wie z. B. Mispel und Kriacherl. Und dann als absolutes Highlight: der Brotbackofen! Hier wird nicht nur Brot, sondern auch Pizza gebacken. Spätestens jetzt spürte ich kurz den Wunsch, mich entweder von Uschi adoptieren zu lassen oder zumindest als Gartengehilfe anzuheuern.

Asia-Garten
Asia-Garten

Weiter ging’s dann zum Asia-Garten. Obwohl ich kein großer Fan von Steinen im Garten bin, muss ich gestehen: Der Asia-Teil hat was. Neben Fächer-Ahorn und Rhododendren leben hier unzählige Azaleen. Leider ist die Hauptblüte vorüber, aber trotzdem besticht dieser Garten durch seine Farben und die Gestaltung. Sogar Szechuan-Pfeffer wächst hier gemütlich vor sich hin.

Seitlich des Asia-Gartens haben Uschi und Herbert noch einen weiteren Garten angelegt. Nämlich den Gemüsegarten. Mit einem entzückenden Gartenhäuschen, in dem fein säuberlich geordnet und geschlichtet alles, was der Garten-Junkie zum täglichen Garteln benötigt, zu finden ist. Fazit: Sogar Gemüsegärten können äußerst dekorativ sein …

Knusperhäuschen
Knusperhäuschen

Last but not least …

Als Highlight wurde der Garten dann auch noch um einen Schwimmteich mit Badehaus erweitert. Hm. Also wenn mich Uschi und Herbert nicht adoptieren möchten, dann könnte ich vielleicht auch als Poolboy – sorry – meinte natürlich Teichgirl anheuern.

Hier gefällt es übrigens nicht nur mir und der ganzen Weber-Family, sondern auch Fröschen und sogar einer Tante Ringelnatter. Gott sei Lob und Dank ist die aber eher scheu und so konnte ich ohne Begegnung der schreckhaften Art eine Runde um den Teich machen.

Schwimmteich
Schwimmteich

Termine für den offenen Garten …

Für alle, die sich RAINBOWSEND nun auch gern anschauen möchten: Ab 15. Juni 2019 finden in Tulln wieder die Garten Festwochen statt. Aus diesem Grund öffnen Uschi und Herbert ihren Schaugarten an folgenden Tagen: Samstag, den 15. Juni / Sonntag, den 16. Juni / Donnerstag, den 20. Juni und Sonntag, den 23. Juni von 10.00 bis 18.00 Uhr. Ihr findet den Schaugarten in 3425 Langenlebarn, Bahnstraße 19. Der Eintritt während der Garten Festwochen ist frei.

Blumenscheiben aus Keramik
Blumenscheiben aus Keramik

Übrigens hat natürlich auch die Keramikstube an diesen Tagen geöffnet. Schaut rein, da gibt’s tolle Deko für den Garten.

Keramikpilz
Schwammerl aus der Keramikwerkstatt

Also dann – liebe Grüße und ich bin dann mal in meinem Garten … 😉

die Tullnerin

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Seitling an Seitling in Wördern

Seitling an Seitling in Wördern

(Werbung, da Verlinkung) – Dort wo Seitling an Seitling gedeihen findet man die Pilzwerkstatt! Habt ihr noch nie gehört? Kennt ihr nicht? Macht nichts. Bis vor kurzem war ich auch ein Unwissender. Aber weil ich es so toll finde, was sich in Tulln & Umgebung so alles entwickelt, liebe ich es, mir Startups anzusehen. Und die Leute kennenzulernen, die dahinter stehen.

Am Dorfplatz
Am Dorfplatz

Der Name an sich verrät ja schon so einiges. Ich dachte, ich schau mir das einfach mal an und machte mich hurtig auf den Weg nach St. Andrä-Wördern. Denn dort liegt die Pilzwerkstatt. Genauer gesagt am (Projekt) Dorfplatz, wo es übrigens noch viele weitere super-nette Kleinunternehmen gibt. Von der Designerin bis zum Bogenbauer und Korbflechter. Ein wirklich interessantes Fleckerl und gar nicht weit von Tulln entfernt.

Jonathan und seine Pilze …

Jonathan im Container
Jonathan im Container

Mit Pilzen hab ich nicht so viel am Hut. Ich kenn, wie die meisten Österreicher natürlich Eierschwammerl, Herrenpilz und Champignons. Ach ja und Austernseitling. Die hatte meine Mamschi ziemlich gern. Aber damit ist’s auch schon wieder vorbei mit dem großen Pilzwissen.

die Pilzwerkstatt
die Pilzwerkstatt

Also ließ ich mir von Jonathan, dem Gründer der Pilzwerkstatt, so einiges über Pilze erzählen. Ehrlich gesagt, gab es da eine Menge, was ich nicht wusste. Und obwohl im Wald alles so herrlich von allein wächst, ist es doch fast eine Wissenschaft, Pilze groß zu ziehen. Da muss wirklich alles passen.

frische Buchenpilze
frische Buchenpilze

Jonathan hegt und pflegt seine Pilze mit viel Liebe und Sorgfalt. Sie sind seit langer Zeit sein Steckenpferd und drum war der logische Schritt: Beruf & Hobby verbinden. Deshalb verschlug es ihn auch für ein Praktikum nach Tirol. Dort lernte er dann alles rund um die Edelpilze von der Pike auf.

die Pilzwerkstatt …

Im Februar 2018 war’s dann soweit, es bot sich ein Verkaufsladen im “Projekt Dorfplatz” in St. Andrä-Wördern an. Dort verkauft Jonathan nun sowohl getrocknete als auch frische Pilze. Fast alle werden in Eigenproduktion hergestellt, getrocknet und abgefüllt. Zugekauft werden nur Reishipilze. Außerdem umfasst das Angebot im Frühjahr zusätzlich Jungpflanzen von Kräuter- und Gemüseraritäten wie z. B. Hirschwegerich oder Paradeiser-Pflänzchen.

getrocknete Pilze
getrocknete Pilze

Noch ist die Pilzwerkstatt nur das zweite Standbein. Hauptberuflich ist Jonathan eigentlich Mitarbeiter im Tiergarten Schönbrunn. Die Zukunftspläne zeichnen sich aber schon deutlich ab. Sie werden zielstrebig Schritt für Schritt umgesetzt. Schließlich hat man ja keine Zeit zu verlieren. Die Freitage sind schon jetzt voll und ganz dem Laden gewidmet. Da ist für all jene geöffnet, die sich an so herrlichen Pilzen wie Rosen- oder Zitronenseitling erfreuen. Oder an ästigem Stachelbart, Buchenpilz und noch weiteren Raritäten.

Um diesen wunderschönen Pilzen, die mich schon fast ein bisschen an Korallen erinnern, die bestmöglichen Lebensbedingungen zu ermöglichen, hat sich Jonathan ziemlich ins Zeug gelegt. So hat er eigens einen alten Schiffscontainer anliefern lassen und zu einem “Pilzhaus” umgebaut. Nun wachsen dort in trauter Eintracht die herrlichsten Speisepilze von “Babyalter” bis Erntereife heran.

Eierschwammerl? Fehlanzeige!

Ich war doch etwas überrascht, dass hier (mir) völlig unbekannte Arten angeboten werden. Eierschwammerl, Herrenpilz und Champignons sucht man in der Pilzwerkstatt nämlich vergebens. Wobei wir wieder da angelangt wären, wo ich zugebe, ziemlich ahnungslos zu sein. Jonathan klärte mich nämlich auf, dass z.B. Steinpilze in Symbiose mit Bäumen leben und er ihnen dieses Umfeld hier logischerweise nicht bieten kann.

Aha. Also nix mit laaang schlafen, sondern raus aus den Federn und zum Schwammerl suchen ab in den Wald. Außer ….. außer ihr holt euch ein bisserl außergewöhnlichere Arten von Jonathan.

Ästiger Stachelbart & Co …

Ästiger Stachelbart
Ästiger Stachelbart

Die Pilze haben ihr eigenes Tempo, deshalb ist nicht jederzeit jede Sorte verfügbar. Infos, was gerade erntereif ist, findet ihr auf der Facebookseite der Pilzwerkstatt. Damit ihr aber mal wisst, was es so alles gibt, hab ich hier eine kleine Zusammenfassung: Also da hätten wir mal Shiitake-, Reishi- und Buchenpilz, ästiger Stachelbart und dann noch die Seitlinge. Nämlich Kastanien-, Austern-, Rosen- und Zitronenseitling.

Rosenseitling
Rosenseitling

Derzeit beliefert Jonathan einerseits die Edelgastronomie, andererseits gibt es den Ab-Hof-Verkauf am Dorfplatz. Kleiner Tipp von mir: Jonathan kann euch bezüglich Zubereitung auch Tipps bzw. Kochrezepte geben. Einfach danach fragen …

Und hier findet ihr die Pilzwerkstatt: Projekt Dorfplatz, Josef-Karner-Platz 1, 3423 St. Andrä-Wördern, derzeitige Öffnungszeiten: Freitag 10 – 18 Uhr

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Eine Runde Hop on – hop off

Eine Runde Hop on – hop off

(WERBUNG) – Geht’s euch auch so, dass ihr in euren Urlauben alles Mögliche besichtigt? Jede Kirche und jedes Museum wird gestürmt. Meilenweit läuft man durch die Städte, um jeden Winkel zu erkunden. Und weil die Füße dann gnadenlos zum Streik aufrufen, gönnt man sich ein Hop On Hop Off-Ticket. Ich geb’s zu. Ich liebe diese Art des Sightseeings. Zwar unsportlich aber äußerst bequem. Und meine Füße haben mich danach auch wieder lieb.

Worauf ich hinaus will? Tja. Hop on Hop off gibt’s nämlich auch in Tulln. Und DAS wissen die wenigsten, oder? Aber macht nichts, denn deshalb ist das heute ja mein Thema.

Tullner Bummelzug
Tullner Bummelzug

Bummelrunde durch Tulln …

Den Tulli-Express kennt bei uns jedes Kind, aber wie schaut’s mit den vielen zugezogenen Neo-Tullnern aus? Und Hand aufs Herz: Wer von uns Tullnern hat schon mal so eine kleine Sightseeing-Tour hier gemacht? Ich kann euch versprechen, dass ihr viele vertraute Dinge mit anderen Augen seht, wenn ihr mit dem Bummelzug vorüber zuckelt.

Was gibt es Schöneres, als sich durch die Gegend kutschieren zu lassen? Nebenbei einige der schönen Fleckerl von Tulln zu sehen und weder auf Autos, Radfahrer noch auf Fußgänger achten zu müssen. Einfach mal nur schauen und sonst nichts tun. Geht nicht? Doch! Im Entschleunigungsmodus bei gefühlten 5 km/h – trotz der 18 Räder. Also lange Rede, kurzer Sinn: Ich dreh eine Runde im Tullner Bummelzug. Mit Hop On Hop Off-Option noch dazu. Aussteigen, wo ich bleiben will und bei der nächsten Runde einfach wieder rein hüpfen.

Tulli-Express
Tulli-Express Haltestelle Hauptplatz

… macht gute Laune …

Vielleicht hält mich der eine oder andere für durchgeknallt. Mal einfach so eine Runde im Zug mitzufahren. Weil man Städtetrips doch in Großstädten macht. Pffff – pfeif drauf. Wer will schon normal sein. Der Bummelzug entschleunigt, macht Spaß, ist witzig, macht gute Laune. Und habt ihr das auch schon mal bemerkt? Wer drin sitzt, winkt gern und oft raus. Mit einem strahlenden Lächeln noch dazu. Ein interessantes Phänomen, dem ich auf die Spur gehen werde.

Pavillion
Pavillion im Marc Aurel Park

Die Fahrt fühlt sich an wie ein kleiner Mini-Urlaub: Tulln aus neuer Perspektive, aus Sicht eines Touristen. Einfach mal was anderes machen, raus aus dem üblichen Alltagstrott. Das ist wie Schokostreusel am Eiskaffee 🙂

Wasserkreuz
Wasserkreuz an der Donaulände

Hier geht’s lang …

Die Route verläuft über Hauptplatz – Rathausplatz – Marc Aurel-Park –Donaulände – Garten Tulln. Abschluss ist wieder der Hauptplatz. An diesen Orten gibt es Haltestellen, wo man aus- und zusteigen kann. Das Ticket kostet 1,70 Euro und erlischt beim Aussteigen. Das Hop On Hop Off-Tagesticket gilt den ganzen Nachmittag und kostet 2,80 Euro. Eine Tour dauert in etwa 25-30 Minuten.

Man kann z. B. bequem zur “Garten Tulln” fahren, den Nachmittag dort verbringen und mit dem Bummelzug dann wieder ins Zentrum zurück fahren. Oder beim Schiele-Museum raus hüpfen, die Kunstsammlung besuchen und anschließend wieder zusteigen.

Tullner Hirtenspieße
Tullner Hirtenspieße

was ich euch noch erzählen wollte …

Der Bummelzug fährt seit 4. Mai – allerdings nur bei Schönwetter (er kann die italienische Herkunft nicht abstreiten). Macht aber nix. Weil uns gefällt es bei Schönwetter auch deutlich besser. Die üblichen Fahrzeiten sind von 14 bis 18 Uhr an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Allerdings gibt’s auch immer wieder Sonderfahrten. Auskunft dazu gibt das Tourismusbüro.

Gewässer Seerosenbrücke
Gewässer Seerosenbrücke
Haltestelle Garten Tulln
Haltestelle Garten Tulln

Was ihr vielleicht auch noch nicht wisst: Man kann den Tulli-Express, der vor bald 25 Jahren aus dem sonnigen Italien zu uns wechselte, sogar mieten. Für Geburtstagsrunden, die euch zum Restaurant bringen. Für Junggesellenabschiede, Hochzeitsgesellschaften, Kindergeburtstage, Firmenfeiern und was weiß ich, was euch dazu noch so alles einfallen könnte.

Der Mini-Zug fährt dann natürlich nicht seine Sightseeing-Runde, sondern die von euch vorgegebene Route. Allerdings nur im Tullner Stadtbereich sowie in den Katastralgemeinden wie Langenlebarn, Nitzing, Staasdorf, Frauenhofen etc. Infos und Kontaktdaten für Buchungen findet ihr hier.

Ich für meinen Teil hab die kleine Tour genossen. La vita é bella im bunten Bummelzug!!!

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Verwöhn-Frühstück bei Kadlec

Verwöhn-Frühstück bei Kadlec

Immer auf der Suche nach DEM perfekten Frühstück war’s nun endlich soweit. Der gute Ruf von Kadlec aus Sieghartskirchen ist schon laaaang nach Tulln vorgedrungen. Ein Grund für uns, mal vorbeizuschauen. Wie immer mit meinen Mädels samt männlicher Verstärkung, um möglichst viel Verschiedenes durch probieren zu können. Ich liebe Frühstück mit der Family …

Garten von Kadlec
Garten von Kadlec

Das Lokal ist am Samstagmorgen ziemlich voll. Also: Platzerl im Schanigarten angesteuert. Der befindet sich zwar leider direkt neben der (an Samstagen) stark befahrenen Hauptstraße, aber hungrig und bisher ohne Kaffee noch immer im Halbschlafmodus ist mir das grad piepegal. Also wird nicht rumgezickt, sondern bestellt und beim nächsten Mal vielleicht im Innenbereich Tisch reserviert.

Tipp: Wochentags ist es etwas ruhiger und sonntags fahren weder Busse noch LKWs. Also ist es im Garten dann wesentlich angenehmer. Außerdem ist er durch eine dichte Hecke eingerahmt, herrlich grün und mit gemütlichen Sitzgarnituren ausgestattet! Aber samstags ist es besser, drinnen Platz zu suchen.

Guten Morgen bei Kadlec
Latte Macchiato

Die Bedienung war ziemlich flott zur Stelle. Schon mal der erste Pluspunkt. Schneller als ich mich durch die echt umfangreiche Frühstückskarte durchlesen konnte, stand auch schon der Kaffee am Tisch. Meine Rettung. Zweiter Pluspunkt und einen Bonuspunkt geb ich noch dazu, weil er auch noch schmeckt (nicht so selbstverständlich). Ohne Kaffee kommt Frau schließlich nur schwer in die Gänge, oder?

Was nehm ich nur, was nehm ich nur …

Die Entscheidung fiel echt nicht leicht. Da gibt’s so klangvolle Namen wie “Verwöhn-Frühstück”, “Weil es dich gibt”, “Lebensfreude-Frühstücksteller”, “Seelensonne” oder “Fit in den Tag”. Na dann – Los geht’s! Wir bestellten quer durch und ich war baff: Portionen für den Bärenhunger!

Verwöhn-Frühstück
Verwöhn-Frühstück

Nur damit ihr mal so eine kleine Vorstellung habt, was beim “Verwöhn-Frühstück” so alles dabei ist: Butter und die beste Erdbeermarmelade, die ich je in einem Café bekam (für die würd ich glatt den goldenen Kochlöffel vergeben). Weiters Käse und Mariandl-Schinken, ein weiches Ei, frisches Gemüse und Obst. Ach ja – ein Schälchen mit Kräuteraufstrich kommt auch noch dazu.

Außerdem gibt’s dazu frisch gepressten Saft. Klassisch beim Frühstück dabei ist der Orangen-Karotten-Saft. Wahlweise könnt ihr aber auch nur Karotten- oder Bio-Orangen-Saft bestellen. Und – als Tüpfelchen am i – noch leckeres Joghurt mit frischen Beeren sowie Müsli, Honig und Erdbeersoße.

Ein wahres Festmahl und alleine kaum zu schaffen. Nicht mal für zwei ausgehungerte Frühstückerinnen. Um grad mal 15,90 Euro ist das echt ein fairer Preis. Und was euch vermutlich interessiert: Es schmeckt auch wirklich fantastisch. Der Schinken hauchdünn geschnitten, der Kräuteraufstrich geschmacklich fein abgestimmt, die Marmelade unvergleichlich fruchtig …

Frühstück Kadlec
“Dreierlei”

Was es sonst noch so gibt …

Wer Sekt, Eierspeise oder Lachs zum gelungenen Start in den Tag bevorzugt, der wird ebenfalls seine Freude haben. Gibt’s hier nämlich auch. Genauso wie Mehlspeisen, Plunder & Co. Und sogar preisgekröntes Eis. Aber das ist eine andere Geschichte …

Also wenn euch nun das Wasser im Mund zusammen läuft, dann verrate ich euch hier die Adresse. Ihr findet die Konditorei Kadlec in 3443 Sieghartskirchen, am Karl Berger-Platz 3a. Reservieren könnt ihr unter der Telefonnummer 02274/6910.

Die Öffnungszeiten: Montag wird geruht, Dienstag bis Donnerstag von 7.00 bis 19.00 Uhr, Freitag und Samstag von 7.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag von 8.00 bis 20.00 Uhr

Hoffe, ihr habt heut meinen kulinarische Ausflug nach Sieghartskirchen auch ein bisschen genossen …

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at