Tipps für den Muttertag

Tipps für den Muttertag

(Werbung, da Verlinkung) – Alle Jahre wieder frag ich mich, warum eigentlich um diesen einen Sonntag im Mai soviel Aufhebens gemacht wird. Da wird die Mama zum Essen ausgeführt, bekommt sie Blumen und Schokolade … Sollte man das denn nicht öfters als einmal im Jahr machen? Gemeinsam essen oder sich hübsche Blumen schenken?

Zugegeben, es ist wirklich niedlich, wenn die Kleinen voll Feuereifer für ihre Mamis basteln. Entzückend! Und auch ich war immer zu Tränen gerührt. Aber ab einem gewissen Alter tun sich die Kids echt schwer, mit ihrem Taschengeld etwas Passendes zu finden. Da häufen sich dann Unmengen an Teehäferl & Kerzen in Mutterns Schrank an.

Muttertags-Herz
Selbst Gebasteltes von den Kleinen

Umso älter Mutter & Kind werden, umso größer wird das Dilemma des Schenkens. Denn irgendwann mag Mama keine Schokolade mehr. Und die Fensterbänke sind voll mit Blumentöpfen. Also geschenktechnisch eine ziemliche Herausforderung.

Ein kleiner Drahtseilakt …

Als wär da nicht ohnehin schon immense Denkarbeit gefragt, verschärft sich das noch weiter. Juhu! Es kommt noch eine Schwiegermutter dazu. Jetzt wird’s brenzlig. Wo verbringt man den Nachmittag mit Kuchen und Kaffee? Eine der beiden Mütter hat fast immer das Nachsehen. Hier ist Diplomatie in höchster Vollendung dringend angesagt. Am besten, beide Mütter zu euch einladen. Dann herrscht zwar nicht immer Harmonie aber zumindest Gleichstand. 1:1!!! Friede – Freude – Eierkuchen …

Bissl schwieriger ist es, wenn man selbst Kids hat und eigentlich mit ihnen einen schönen Tag verbringen will. Ein Drahtseilakt für viele Frauen. Und so kann ich aus leidvoller Erfahrung sagen: Ich hab mich jahrelang vor Muttertagen gefürchtet.

Ich vermute, dass genau aus diesem Grund Schokolade und Blumen so hoch im Kurs stehen. Also bei den Schenkern. Einfach schnell und ohne gröberen Zeitaufwand die Frau Mama “beglücken”. Darum werden auch heuer wieder Floristen und Chocolatiers Anlass zur Freude haben. Nur – was sagt Mami eigentlich dazu?

Zoubek_Blumen
Blumen erfreuen das Herz

Klar freu auch ich mich über wunderschöne Blumensträuße. Streit ich gar nicht ab. Aber noch viel lieber sind mir “Zeit-Geschenke”. Man kann nicht oft genug Zeit mit geliebten Menschen verbringen. Darum mein Motto: Ich will keine Schokolade, ich will keine Blumen. Ich will Zeit!!! Und das nicht nur zum Muttertag …

Idee für die Natur- und Gartenliebhaber-Mutti …

Starte doch den Tag – das muss nicht unbedingt der Muttertag selbst sein, denn der ist meist überall überlaufen – mit einem gemeinsamen Frühstück z.B. im Winzig. Anschließend Spaziergang über die Seerosen-Brücke zur Garten Tulln und dort den Tag genießen. Nachmittags Cappuccino samt Mehlspeise auf der Terrasse am Seerosenteich (noch immer am Gelände der Garten Tulln) genießen. Zeit, die euch beiden niemand mehr wegnehmen kann.

Cappuccino
Gemeinsam Cappuccino genießen …

Für die sportliche Mutti …

Wie wär es z.B. mit einer kleinen Radtour über die beiden Tullner Brücken? Mit dabei ein Picknick-Korb, den du zuvor mit lauter guten Sachen gefüllt hast? Da kann ich den kleinen Laden “Mediteran Oase” empfehlen. Sehr leckere Produkte aus Italien und Kroatien. Wirklich Delikatessen. Genüsslich verputzen könnt ihr das Ganze dann auf der wunderschönen Picknick-Wiese direkt auf der Tullner Donaulände. Für jene, die nicht direkt aus der Stadt kommen und daher das Rad nicht dabei haben: Es gibt in Tulln die Möglichkeit, Räder auszuleihen. Infos zu NEXTBIKE findet ihr hier.

Für die relaxte Mutti …

Ihr könnt aber auch einfach nur entspannen. Ich mach das sehr gern in der Tullner Salzgrotte. Warm eingepackt in eine kuschelige Decke bei sanfter Musik, ist man/frau sehr schnell tiefenentspannt und knapp am Einschlafen. Und anschließend in eines der Tullner Lokale auf ein feines Abendessen gehen. Das ist definitiv besser als Schokolade zum Muttertag. Und hat noch dazu weniger Kalorien …

Salzart Tulln
Relaxen in der Salzgrotte

Noch ein paar Ideen gefällig?

Natürlich gibt’s am Muttertag auch fixe Veranstaltungen in Tulln. So lädt das Diamond City Hotel zum Muttertags-Brunch. Von 11.30 bis 14.30 könnt ihr hier nach Herzenslust schmausen. Die Garten Tulln bietet an diesem Tag ein Rahmenprogramm mit Clown für die Kids und SERVUS Picknick.

Nicht direkt in Tulln, sondern am Wasser könnt ihr den Muttertag natürlich auch verbringen. Am 12.5. gibt’s nämlich eine Sonderfahrt mit der “MS Stadt Wien” zur Skyline nach Wien. Inklusive Brunch-Buffet und Live-Musik. Abfahrt ist in Tulln um 11.00 Uhr. Weitere Infos findet ihr hier.

Also dann – ich wünsch euch und euren Müttern viel Spaß und vor allem eine gute Zeit miteinander!

die Tullnerin

Teilen:

Echt jetzt?

Echt jetzt?

Die letzten Februartage waren mild und sonnig. Ein Grund, jede frei Minute raus zu gehen. Die Sonnenstrahlen tun gut nach den Wintermonaten. Dabei hab ich natürlich schon Ausschau nach dem ersten Grün gehalten. Hab ich auch tatsächlich gefunden. Allerdings etwas anders als ich erwartet hätte.

Neue botanische Entdeckung? Der Flaschenstrauch!

Neue Pflanze Glasbusch?
Neue Pflanze Glasbusch?

Entlang der Straße beim Roten Kreuz in Richtung Kleiner Tulln gibt’s so ein kleines Wäldchen. Und da fand ich doch tatsächlich bereits etwas Grün an so manchen Sträuchern. Allerdings nicht zartes Blattwerk sondern dunkles Flaschen-, Plastik- und Aludosengrün. Oh wie toll. Da wachsen doch tatsächlich Fläschchen an einem Baum. Ich hab wohl gerade eine neue Baumgattung entdeckt …

Keine zwei Meter daneben. Noch eine neue Art. Der Aludosen-Baum. Ich traute meinen Augen nicht.

Wächst Alu jetzt auf Bäumen?
Wächst Alu jetzt auf Bäumen?

Ich frage mich, welche Scherzküberl auf so einfältige Ideen kommen. Was hat das in der Natur verloren? Wie sieht es bei diesen Leuten wohl daheim aus? Hm! Was würden die wohl sagen, wenn ich auf Besuch komme und so nebenbei meinen Mistkübel in deren Wohnzimmer entleeren würde?

Müllvermeidung ist ja wohl kein Randthema mehr. Das Problem mit Massenkonsum und Plastik kennt mittlerweile jedes Kind. Solche Bilder verärgern mich. Unsere Natur ist keine Müllhalde!!! Und in Tulln stehen ausreichend Mülleimer zur Verfügung.

"Frisches Grün" im Wald
“Frisches Grün” im Wald

Mein Vorschlag: Wenn man solche Leute inflagranti erwischt, für mindestens sechs Monate zu wöchentlichen Reinigungsdienst-Ausflügen in Wald und Flur abkommandieren. Bei jedem Wind und Wetter. Vorzugsweise den ganzen Samstag und Sonntag. Nix mit Party, Clubbing & Co. sondern ab in die Botanik zum Saubermachen.

Tut das Not?
Tut das Not?

Ich geh ja stark davon aus, dass es sich da um halbstarke Jugendliche bzw. sehr junge Erwachsene handelt. Vielleicht sollt man statt Schulausflügen, die den Eltern mitunter ganz schön teuer kommen, die jungen Herrschaften zu Nachhaltigkeits- und Umweltschutzstunden heranziehen? Dann würden Mc Donalds-Sackerl & Co. vermutlich nicht mehr beim Autofenster hinaus direkt am Feld entsorgt werden.

Weil cool und lustig ist das nicht, sondern nur bescheuert!!!

Wie seht ihr das? Freu mich auf eure Kommentare.

Liebe Grüße

die Tullnerin

Teilen:

Was gibt’s Neues in Tulln?

Was gibt’s Neues in Tulln?

Neujahrstreffen in Tulln

Mag. Eisenschenk bei seiner Rede
Unser Tullner Bürgermeister – Mag. Eisenschenk

Bereits zum 10. Mal fand das Tullner Neujahrstreffen statt. Der Bürgermeister betonte, dass in der Geschichte dieser Veranstaltung noch nie so viele Bürger teilgenommen hätten. Und tatsächlich waren doch über 800 Menschen der Einladung nachgekommen, sich die Bilanz vom Vorjahr und die Pläne fürs kommende Jahr anzuhören.

Obwohl ich kein großartig politisch engagierter Mensch bin, war es sehr interessant, die Sprecher der einzelnen Parteien anzuhören. Vor allem auch zu erfahren, welche Vorschläge und Wünsche sie 2019 umsetzen möchten. Viele Ideen finde ich wirklich gut.

Wie zum Beispiel diese, dass aufgrund des immer rarer und teurer werdenden Wohnraums in Tulln der neue Kindergarten am Zeiselweg in Tulln mit Wohnungen überbaut wird. Wie übrigens auch der Kindergarten in Neuaigen. Bravo! Eine bauliche Entwicklung, die sich schon in vielen Städten bezahlt gemacht hat.

Ich persönlich finde es ja totale Platzverschwendung, dass etwa beim Billa in der Staasdorfer Straße kein Stockwerk über dem Markt gebaut wurde (gilt übrigens für die meisten Supermärkte). Hier hätten z.B. auch Büroräume oder eben Wohnungen untergebracht werden können. Klar kann kein Konzern dazu gezwungen werden. Aber die verbaute Fläche ist doch ziemlich groß. Es war immerhin Ackerland, das auf immer und ewig verschwunden ist. Ewig schade um diese Verschwendung.

Die Bodenversiegelung wurde übrigens auch von Herbert Schmied von den Neos angesprochen. Fakt ist, dass Tulln etwa 16.000 Einwohner hat und die mögen/brauchen Infrastruktur. In die Breite kann die Stadt nicht mehr allzu lange wachsen. Bleibt nur die Höhe. Es müssen ja nicht gleich Wolkenkratzer werden. Ich glaube aber, dass man sich hierüber in der Gemeinde ohnehin bereits Gedanken macht. Die Problematik ist durchaus bekannt.

Gefallen hat mir auch der Vorschlag, in Zukunft nicht nur als die Gartenstadt Tulln, sondern auch als die Baumstadt Tulln bezeichnet zu werden. Die Idee, die Rainer Patzl vorgebracht hat, stammt von den Grünen. Aber: Der Klimawandel macht wohl allen Parteien gleich viel Sorge. Die Hitze der letzten Sommer hat ihres dazu beigetragen. Sprach man 2003 noch vom Jahrhundertsommer, wurde dieser vom 2015er Jahr eingeholt, dieses wieder vom Sommer 2016 und spätestens 2018 hätte auch ich am liebsten die Nächte im Keller verbracht.

Es kann aber nicht nachhaltig sein, wenn jeder in seinem Heim Klimageräte aufstellt. Das kostet viel zu viel Energie und genau diese gilt es, in Zukunft einzusparen. Abhilfe könnten hier tatsächlich mehr Bäume im Stadtgebiet bringen. Aber auch bepflanzte “grüne” Fassaden könnten als Bio-Klimagerät von Nutzen sein.

Mir fallen dazu sofort sehr alte Häuser ein, die von Wildem Wein und Efeu umrankt und bewachsen waren/sind. Kann es sein, dass schon unsere Altvorderen Pflanzen zum Kühlen und Wärmen eingesetzt haben? Waren sie da klüger als wir? Man merkt jedenfalls einen deutlichen Temperaturanstieg, wenn man von den umliegenden Ortschaften nach Tulln fährt. Da sind mir bis zu 3 Grad aufgefallen. Mag sich nicht viel anhören. Aber es macht einen Unterschied, ob es 33 oder 36 Grad hat …

Mir ist bei der Veranstaltung heute erst richtig bewusst geworden, wie viel Projekte umgesetzt wurden, die positive Auswirkungen auf die Stadt und ihre Bürger hatten. Wie unsere Stadt vom einst verschlafenen langweiligen Tulln zu einem lebendigen und absolut lebenswerten Ort geworden ist.

Daher an dieser Stelle noch einige Infos, für alle, die an diesem Neujahrstreffen nicht teilnehmen konnten. Durch “Green Art” – DAS Großereignis im Vorjahr – kamen an die 40.000 Gäste nach Tulln, die Nächtigungsraten stiegen um 14 % und auch der eine oder andere Wirtschaftszweig hat sicher stark davon profitiert. Im Aubad kommt eine neue Rutsche, Handyparken wird es demnächst auch geben und zum neuen Kino am Ortsrand wird ein Radweg führen. Die Arbeiten am Goldmann-Gebäude laufen und “für eine Lösung mit dem Frank-Gebäude sei man auch guter Dinge”. Das löste bei allen Anwesenden herzhaftes Gelächter aus, selbst bei unseren Gemeindevertretern. Aber wie sagt man so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Einmal mehr bin ich stolz drauf, in dieser wunderbaren Stadt leben zu dürfen. Nach dem offiziellen Teil gab’s noch regen Austausch unter den Anwesenden. Ich traf Menschen, die ich lange nicht sah, ehemalige Nachbarn, Schulkollegen, Freunde der mittlerweile erwachsenen Kinder usw. Überall geselliges Beisammenstehen, fröhliche Gesichter, gute Laune.

Ja, die Veranstaltung ist gelungen. Bei Brötchen, Wein und Co. lässt es sich einfach gut plaudern. Und nebenbei gesagt hab ich viele, viele tolle neue Geschichten und Ideen für weitere Blogartikel mit nach Haus genommen. Ihr dürft gespannt sein, was ich euch demnächst erzählen werde …

Bis dahin – liebe Grüße

die Tullnerin

Teilen:

Unser Wald in Nöten …

Unser Wald in Nöten …

Wer bei diesem herrlichen Herbstwetter gern spazieren geht und hier vorzugsweise rund um “Die Garten Tulln” sein Blut mit frischem Sauerstoff vollpumpt, der kann den Klang der Motorsägen derzeit wohl nicht überhören. Mittlerweile hat es sich ja bis in den letzten Winkel herumgesprochen. Das Falsche Weiße Stängelbecherchen hat auch Tulln erreicht. Wer? Das Stängel-Was? Noch nie davon gehört? Aber klingt doch so niedlich …

Tullner Au
Tullner Au

Im ersten Moment denkt wohl kaum jemand Böses, es sei denn, man ist im Broterwerb Botaniker, Forstwirt oder Ähnliches. Doch dieses Stängel-Was ist ein ziemlich fieser Pilz. Der seinen Siegeszug – und somit den Niedergang der Eschen – von Richtung Nordosten kommend angetreten hat.

Sowohl in Skandinavien, Polen, Tschechien, der Slowakei, Deutschland und auch der Schweiz hat man mit diesem Pilz zu kämpfen. Insgesamt sollen bereits 22 europäische Länder betroffen sein. Da stell ich mir schon die Frage, wo kommt dieses “Monster” denn plötzlich so schnell her?

Möglicherweise haben die Umweltbedingungen wie z.B. höhere Temperaturen in den letzten Jahren diese Entwicklung begünstigt. Ich gehe davon aus, dass die Forscher auf Hochtouren arbeiten, um herauszufinden, warum … wieso … weshalb!

Ja natürlich, es stimmt schon, dass immer wieder Schädlinge auftreten und Bäume eben gefällt werden müssen. Man denke nur an den Borkenkäfer oder vor zig Jahren an den Sauren Regen, der der österreichischen Fortwirtschaft zusetzte. Oder an den Buchsbaumzünsler, der gern in meiner Buchshecke wütet (ein frecher Schmetterling, der aus Asien eingewandert ist). Und trotz all dieser Herausforderungen für unsere Bäume ist unser Land waldreich geblieben.

Allerdings war Tulln meines Wissens noch so stark mit so einem Problem konfrontiert. Allein die Zahlen, die von der Stadtgemeinde Tulln bekannt gegeben wurden, sind erschreckend. Nahezu die Hälfte des Baumbestandes sind Eschen und mussten gefällt werden bzw. werden noch bis Ende des Jahres der Säge zum Opfer fallen. Das geht in die Abholzung tausender Bäume!

Eschensterben Tulln
Eschensterben Tulln

Bereits im August traf die Gemeinde ja rund um die Garten Tulln Vorkehrungen und sperrte teilweise die Wege aufgrund der Forstarbeiten. Auch das Aubad war betroffen. Da gibt’s derzeit noch teilweise Absperrungen, der Haupt-Eingang des Aubades ist aber nicht betroffen. Hier stehen glücklicherweise riesige Kastanienbäume und die sind momentan ohnehin der Hauptanziehungspunkt für Kinder und deren Eltern, die Frischluft suchen.

Auch auf den meisten Wegen in der Au rund um das Pfadfinderheim und die Garten Tulln kann man wieder seine Runden ziehen. Hier wurde bereits im Sommer als Sofortmaßnahme gerodet, um keine Menschen zu gefährden. Aber natürlich zieht sich dieses Thema weit über die beliebten Spazierwege und die Stadtgrenze hinaus.

Egal ob Stockerau oder Korneuburg, Langenrohr oder Langenlebarn. Der Pilz kennt keine Grenzen. Überall sieht man derzeit das gleiche Bild. Gefällte Stämme, zusammen geschlichtet und riesige “Löcher” im Wald.

Mir wurde jedenfalls ziemlich schlagartig bewusst, dass ich das Erscheinungsbild der Au, wie ich es seit meiner Kindheit kannte, in diesem Leben nicht mehr sehen werde. Denn: Aufforsten ist ja recht schön und gut. Aber so ein Baum wächst ja nicht ruckzuck mal schnell 20 Meter in die Höhe. Das braucht Zeit. Etwa 100 Jahre oder mehr! Ein gutes Eschenleben kann ja schon an die 250 bis 300 Jahre dauern und da schafft sie es bis in luftige 40 Meter Höhe.

Als gebürtige Tullnerin habe ich meine halbe Kindheit in der Au verbracht. Sie war immer selbstverständlich da. Ich verschwendete nie einen Gedanken daran, dass „meine Au“ einmal krank werden könnte und so „dünn“ würde.

Abgesehen vom wirtschaftlichen Schaden ist es natürlich auch für unsere Wildtiere eine Katastrophe. Selbst wenn vom Boden her alles verwuchert und in ein paar Jahren wieder „wild“ ist. Die Bäume brauchen Jahrzehnte, um wieder einen optimalen Lebensraum und Schutz zu bieten.

Bei einem meiner Spaziergänge in den letzten Tagen konnte ich nicht umhin, einige Fotos (wenn auch nicht sensationell gelungen) zu machen, um diesem Thema einen Beitrag auf meinem Blog zu widmen. Auch wenn es für viele Leser keine Neuigkeit mehr ist und es sich ohnehin schon bis in den letzten Winkel rum gesprochen hat … Das Falsche Weiße Stängelbecherchen ist da!

Liebe Grüße

Eure Tullnerin

Teilen:

Spielplatz für Große – mitten in Tulln

Spielplatz für Große – mitten in Tulln

 Ich ziehe ja leidenschaftlich gern meine Runden durch Tulln. Zu Fuß, per Rad, mit Sportschuhen & Nordic-Walking-Stecken, früher auch gern mit Roller Skates. Dabei hab ich einen Stadtteil ganz besonders gern: das Komponistenviertel. Und das beinahe schon zwanzig Jahre. Gut. Vielleicht passt die Überschrift nicht ganz, denn das Komponistenviertel liegt nicht wirklich MITTEN in Tulln. Vielmehr ist es weiter gewachsen und grenzt nun an die Südumfahrung.

Was ich so besonders schön hier finde, ist der Radweg samt Generationen-Spielplatz. Wer sich jetzt fragt, was das denn sein soll und wo man das findet, dem werd ich hier ein bisschen was erzählen. Beitrag ansehen

Teilen:

Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at