Rainbowsend oder wo es sich gut träumen lässt …

Rainbowsend oder wo es sich gut träumen lässt …

Ich schätze mich durchaus glücklich, hier in Tulln leben zu dürfen. Weil ich schöne Dinge liebe. Allen voran schöne Gärten. Vermutlich wurde ich bereits in Kinderjahren infiziert. Vielleicht in Omas Garten? Oder doch schon mit der Muttermilch? Jedenfalls ist der “Garten-Virus” definitiv nicht heilbar. Da muss ich wohl damit leben. Also trifft es sich hervorragend, dass sich Tulln zu Österreichs Top-Gartenstadt gemausert hat. Und mich immer wieder inspiriert …

auf Erkundungstour
auf Erkundungstour

Wir Tullner haben sowieso die allertollste Donaulände weit und breit (ein bisschen Eigenlob darf sein). Dazu noch einen wunderschönen Stadtpark, “Die Garten Tulln”, das malerische Aubad und gefühlte 1000 Gärtnereien, die mich zum Shopoholic mit Gummistiefel und Scheibtruhe werden lassen. Als Draufgabe gibt’s auch noch private Schaugärten. Die wunderbar als Ideenschmiede für den eigenen Traumgarten dienen. Einen davon hab ich kürzlich besucht. Und zwar RAINBOWSEND vonUschi und Herbert Weber in Langenlebarn. Absolut traumhaft!!!

Es begann vor 20 Jahren …

Schon beim Betreten des Grundstückes fühlt man sich ein bisschen ins vorige Jahrhundert versetzt. Kein Wunder. Das adrette Häuschen stammt aus der Gründerzeit und wurde 1910 erbaut. Im Jahr 1999 fanden die heutigen Besitzer Herbert und Uschi sowie das Haus zusammen. Quasi Liebe auf den ersten Blick. Die beiden waren sich sofort einig, dass nur diese Immobilie für sie infrage kommen würde und so wurde baldigst von Wien nach Langenlebarn übersiedelt.

Uschi selbst besitzt mittlerweile über 300 Gartenbücher und gestaltet für ihr Leben gern. Genauso wie ihr angetrauter Herbert. Sie unternahmen sogar Garten-Reisen nach England, um sich danach sofort mit Feuereifer ans Umsetzen zu machen. Angesichts der Unmengen an größeren Steinen im Asiagarten sicher Schwerstarbeit. Aber ist erst mal das Gartenfieber ausgebrochen … Wie eingangs erwähnt – dieses Virus ist nicht heilbar 😉

Innerhalb von 5 Jahren entstanden dann Zug um Zug die verschiedenen Gartenräume. Als Natur-im-Garten-Mitglied wird natürlich sehr auf ökologische Schädlingsbekämpfung geachtet. Neben Nützlingshotels findet sich hier deshalb auch Vogelfutterplätze, wo ganzjährig zugefüttert wird. So lockt man fleißige Helfer wie z. B. Meisen im Kampf gegen Zünsler und Läuse auf das Grundstück.

Man geht nie zweimal in den gleichen Garten …

Rose
Rose

Gärten sind lebende Elemente, zu jeder Stunde sind sie irgendwie und irgendwo ein bisschen anders. Mal blüht hier etwas auf, mal kommt dort ein Dekostück dazu. So zogen im Lauf der Zeit zahlreiche Keramikfiguren aus der eigenen Keramikwerkstatt ein, die Eibenhecke wurde durch eine nostalgische Ziegelstein-Mauer ersetzt (wie praktisch – nun entfällt das mühsame Heckenschneiden) und der Brotbackofen fand 2018 im Englischen Garten seinen Platz.

die Garten(t)räume

Das Grundstück ist zwar nur 13 Meter breit, aber beachtliche 85 Meter lang. Also ein Schlauch, der gestalterisch eine große Herausforderung ist. Jedoch konnten auf diese Art und Weise verschiedene Gartenräume entstehen. Und die möchte ich euch jetzt ein bisschen zeigen …

Willkommen bei Rainbows End
Willkommen bei Rainbows End

Im Vorgarten befinden sich herrliche Rosensträucher und eine Holzbank. Die zwar nicht zum Sitzen dient, aber als Bühne für unterschiedliche sommerliche Blumenarrangements in Töpfen. Der Weg führt entlang eines Holzzaunes, der mit allerlei Deko geschmückt ist. Einfach dem Weg Richtung Keramikatelier folgen. Dort befindet sich der erste größere Gartenteil mit einem überdachten Sitzplatz und Brunnen samt Wasserbecken. Hier hatte ich mein erstes Wow!

Charmanter Landhausstil
Charmanter Landhausstil
fröhliche Deko Rainbows End
fröhliche Deko Rainbows End

Alles, wirklich alles, ist so liebevoll gestaltet. Hier kann man es echt aushalten. Das beruhigende Plätschern des Wasser. Der überdachte Sitzplatz, das einladende helle Atelier. Und überall Deko-Objekte, die das Tüpfelchen am i sind. Ich konnte kaum erwarten, was mich im nächsten Gartenraum erwarten würde.

Mein persönlicher Favorit …

Brotbackofen
Brotbackofen im englischen Garten

Hier hüpfte mein Gärtner-Herz höher. DER PERFEKTE Garten für mich. Wie aus einer Zeitschrift gesprungen. Als Kreis angelegt, in der Mitte üppig blühende Rosen, rundum Funkien, Blattstauden und Bäumchen wie z. B. Mispel und Kriacherl. Und dann als absolutes Highlight: der Brotbackofen! Hier wird nicht nur Brot, sondern auch Pizza gebacken. Spätestens jetzt spürte ich kurz den Wunsch, mich entweder von Uschi adoptieren zu lassen oder zumindest als Gartengehilfe anzuheuern.

Asia-Garten
Asia-Garten

Weiter ging’s dann zum Asia-Garten. Obwohl ich kein großer Fan von Steinen im Garten bin, muss ich gestehen: Der Asia-Teil hat was. Neben Fächer-Ahorn und Rhododendren leben hier unzählige Azaleen. Leider ist die Hauptblüte vorüber, aber trotzdem besticht dieser Garten durch seine Farben und die Gestaltung. Sogar Szechuan-Pfeffer wächst hier gemütlich vor sich hin.

Seitlich des Asia-Gartens haben Uschi und Herbert noch einen weiteren Garten angelegt. Nämlich den Gemüsegarten. Mit einem entzückenden Gartenhäuschen, in dem fein säuberlich geordnet und geschlichtet alles, was der Garten-Junkie zum täglichen Garteln benötigt, zu finden ist. Fazit: Sogar Gemüsegärten können äußerst dekorativ sein …

Knusperhäuschen
Knusperhäuschen

Last but not least …

Als Highlight wurde der Garten dann auch noch um einen Schwimmteich mit Badehaus erweitert. Hm. Also wenn mich Uschi und Herbert nicht adoptieren möchten, dann könnte ich vielleicht auch als Poolboy – sorry – meinte natürlich Teichgirl anheuern.

Hier gefällt es übrigens nicht nur mir und der ganzen Weber-Family, sondern auch Fröschen und sogar einer Tante Ringelnatter. Gott sei Lob und Dank ist die aber eher scheu und so konnte ich ohne Begegnung der schreckhaften Art eine Runde um den Teich machen.

Schwimmteich
Schwimmteich

Termine für den offenen Garten …

Für alle, die sich RAINBOWSEND nun auch gern anschauen möchten: Ab 15. Juni 2019 finden in Tulln wieder die Garten Festwochen statt. Aus diesem Grund öffnen Uschi und Herbert ihren Schaugarten an folgenden Tagen: Samstag, den 15. Juni / Sonntag, den 16. Juni / Donnerstag, den 20. Juni und Sonntag, den 23. Juni von 10.00 bis 18.00 Uhr. Ihr findet den Schaugarten in 3425 Langenlebarn, Bahnstraße 19. Der Eintritt während der Garten Festwochen ist frei.

Blumenscheiben aus Keramik
Blumenscheiben aus Keramik

Übrigens hat natürlich auch die Keramikstube an diesen Tagen geöffnet. Schaut rein, da gibt’s tolle Deko für den Garten.

Keramikpilz
Schwammerl aus der Keramikwerkstatt

Also dann – liebe Grüße und ich bin dann mal in meinem Garten … 😉

die Tullnerin

Teilen:

Naschgarten für alle

Naschgarten für alle

Vor einiger Zeit schon entdeckte ich im Bereich des Schiele-Museums ein kleines Gärtchen. Mit einem Holzzäunchen begrenzt. Sowie auch mit Hinweistafel versehen, dass es ein “Natur im Garten”-Projekt sei. Ihr habt es vermutlich schon erraten. Es handelt sich um den 1. Tullner Kräuter-Naschgarten.

Kräuter-Naschgarten
Kräuter-Naschgarten

Gegründet wurde der 1. Tullner Kräuter-Naschgarten von Ing. Michaela Nikl. Und zwar bereits im Juli 2015. Warum und weshalb hat sie mir bei einem Kaffeeplauscherl erzählt.

Der Weg zur Praxis war schiarch …

Michaela hatte im angrenzenden Haus die Praxisräume für ihr noch junges Unternehmer-Netzwerk “Lebenszeichen” und ging tagtäglich an dem wenig ansprechenden Plätzchen vorbei. Naturgarten ist ja schön und gut. Aber DAS! Nun – hier handelte es sich wahrlich um keine Augenweide. Also beschloss sie, aktiv zu werden.

Naschgarten – Vorher
Naschgarten – Vorher

Nun gibt es in Tulln ja seit einigen Jahren Grünraum-Patenschaften. Also nahm Michaela kurzerhand mit der Gemeinde Kontakt auf. Sie wollte jedoch nicht einfach nur Blumen oder Sträucher setzen. Sie wollte Urban Gardening nach Tulln bringen. Der Vorschlag wurde mehr als gut aufgenommen, der Kontakt mit dem Stadtgärtner Mario Jaglarz umgehend hergestellt.

Alle halfen mit …

Schon bald wurden dann mit vielen fleißigen Helfern (Weggefährten der Praxis Lebenszeichen) gegraben, begradigt und Steine für den Weg verlegt. Mit Feuereifer dabei auch Michaelas Sohn Christoph, der gerade mal sechs Jahre alt war. Was beweist, dass auch Kindern garteln einfach Spaß macht.

Der Beginn
Der Beginn

Die Gemeinde sponserte im Rahmen der Grünpatenschaft einen Großteil der Pflanzen. Während der Pflanzung stand Stadtgärtner Mario mit Rat und Tat zur Seite. Aber es wurde nicht nur Essbares gepflanzt, womit ich nun auch gleich den Übergang zu Weiden hätte: Als AugenWEIDE wurde nämlich auch ein WEIDEN-Dom aufgestellt.

Es wird schon langsam
Es wird schon langsam
Es ist vollbracht
Es ist vollbracht

Gleich nebenan dann noch eine Bankerl zum Verschnaufen. Gärtnern ist ja mitunter anstrengend, da muss ein Päuschen wohl erlaubt sein.

zum Blaumachen
zum Blaumachen

Allerdings hat ihr mittlerweile Wind und Wetter stark zugesetzt und sie schaut etwas mitgenommen aus. Vielleicht findet sich ja an dieser Stelle auch jemand, der sich ihrer annehmen könnte? Sie vielleicht ein wenig verarzten (sprich neu streichen) könnte?

in die Jahre gekommen
in die Jahre gekommen

Alles in allem haben viele Menschen zusammengeholfen und aus dem unscheinbaren Fleckchen Erde etwas Wunderbares geschaffen. Gemeinsam statt im Alleingang. Das ist einfach toll. Applaus!

Michaela ist insbesondere stolz darauf, dass so viele unterschiedliche Pflanzen gedeihen. Im Laufe der Jahre ist ihre Anzahl durch Ableger und Neuanschaffung noch sehr gewachsen. Einiges hat sie selbst beigesteuert, anderes kam von Freunden und Nutzern des Kräuter-Naschgartens.

Urban Gardening …

Auf kleinstem Raum finden sich nun verschiedene Obstbäume wie Kirsche, Apfel, Birne und Ringlotte. Aber auch Obststräucher wie Aronia, Ribisel, Josta- und Stachelbeere haben hier ein Plätzchen gefunden. Zusätzlich haben die Erdbeeren ihr ursprüngliches Terrain erweitert, Minzarten und Kräuter gedeihen bestens und jetzt im zeitigen Frühjahr sogar Bärlauch. Stellt sich die Frage, ob Michaela auch heuer noch freie Stellen findet, um das eine oder andere Gemüse zu pflanzen.

Ziel war natürlich in erster Linie, den wenig schmeichelhaften Weg zur Praxis zu verschönern. Und dem Ganzen noch Sinn zu geben, indem ein Nutzgarten angelegt wurde. Der jedoch nicht nur für ein paar wenige Menschen da sein soll. Vielmehr handelt es sich um einen Gemeinschaftsgarten, der die Tullner mit frischem Obst und Gemüse erfreuen soll. Natürlich mit Maß und Ziel, damit sich mehrere Menschen daran erfreuen können. Aber grundsätzlich darf jeder mithelfen und ernten.

Helfer sind immer willkommen. Speziell an heißen Sommertagen, wenn die Pflänzchen etwas saftlos da hängen. Da greifen auch schon mal gerne vorbei kommende Spaziergänger zur Gießkanne. Werkzeug und Gießkannen sind übrigens immer vor Ort. Das Wasser kann beim naheliegenden Hydranten geholt werden.

Hydrant beim Naschgarten
Hydrant beim Naschgarten

Wer möchte sich anschließen?

noch im Winterschlaf
noch im Winterschlaf

Rechtzeitig, bevor es mit dem Frühling richtig ernst wird, sind an dieser Stelle alle herzlich eingeladen, die Spaß daran finden, den Garten ein bisschen auszuputzen und frühjahrsfit zu machen. Michaela hat eine Facebook-Gruppe gegründet, wo man sich nicht nur austauschen, sondern auch absprechen kann, wer wann was macht. Also bitte Freiwillige vor und einfach melden bei Praxis Lebenszeichen.

Michaela vor dem Naschgarten
Michaela vor dem Naschgarten

Bei vielen Helferleins sollte eine reiche Ernte im Sommer dann wohl kein Problem sein, da darf dann auch kräftig genascht werden …

Ich wünsch euch viel Spaß beim Garteln im 1. Tullner Kräuter-Naschgarten

die Tullnerin

Teilen:

Lust auf einen Bienenstock …

Lust auf einen Bienenstock …

Es war einmal ein kleiner Junge. Der sah eines Tages im Kino den Film “More than Honey”. Dieser Film veränderte sein Leben und das seiner Familie. Es sollte der Beginn der großen Bienenliebe und Start für HuBees Bio-Imkerei in Neuaigen direkt vor den Toren Tullns werden.

Honig by HuBee
Honig by HuBee

“Der Zufall geht Wege, da führt die Absicht gar nicht hin”. Dieser Zufall brachte mich bei der Suche nach Bio-Bienenwachs für meine selbst gerührten Salben direkt nach Neuaigen. Zu HuBees, der Bio-Imkerei. Weil’s der Zufall dann auch so wollte, kam ich mit dem Besitzer Bernhard Mayerhofer ins Plaudern. Ich fand die Geschichte so interessant, dass ich beschloss, darüber zu schreiben.

Wie alles begann …

Alles begann 2012, als im Kino der Film “More than honey” lief. Hubertus, damals grad mal zehn Jahre alt, war vom Film und den Auswirkungen des Bienensterbens so entsetzt, dass er beschloss, er möchte aktiv etwas dagegen unternehmen. Mit Hilfe eines Lehrers baute er seinen ersten Bienenstock. Die Eltern, allen voran sein Vater Bernhard, waren ob des Engagements des jungen Mannes sehr beeindruckt und unterstützten ihn bei seinem Vorhaben. Ein Bienenvolk wurde angeschafft, bald ein zweites, dann ein drittes …

Bienenstöcke Au
Bienenstöcke Au

Die Leidenschaft des Sohnes sprang auf Papa Bernhard über. Das ehrgeizige Ziel war, innerhalb von zehn Jahren die Bienenbestände in Österreich zu verdoppeln. Da es aber irgendwann ziemlich ins Geld geht – mittlerweile waren es an die 200 Völker – musste ein Plan gefasst werde. Der da lautete: “Wir bieten Bienenpatenschaften an und vermieten die Bienen”. Das ursprüngliche Projekt von Hubertus nahm immer größere Formen an, der Vater zog mit und so wurde das Unternehmen HuBees gegründet.

Mittlerweile ist Hubertus ein junger Teenager, der zwar nach wie vor gern bei den Bienen hilft. Doch gibt’s mit 17 Jahren viel in der Welt zu entdecken. Das Geschäft ist also derzeit Bernhards alleinige Aufgabe. Er kümmert sich um die Völker, schleudert den Honig, füllt ab und verkauft.

at work
at work

Die kleinen Bienchen veränderten das Leben!

Aus dem Hobby und der Leidenschaft des Juniors hat sich für den Vater ein völlig neues Leben ergeben. Denn um sich der Bio-Imkerei und den tausenden Bienen widmen zu können, hat er seinen Brotberuf aufgegeben. Die bis dahin nebenbei geführte konventionelle Landwirtschaft wurde Schritt für Schritt auf Bio-Landwirtschaft umgestellt.

Honig-Variation
Honig-Variation

Aus ehemals 10 Hektar Monokultur entwickelt sich langsam ein kleines Paradies. Da schnattern nun die Weidegänse unter den Haselnusssträuchern. Demnächst gesellen sich noch Hühner dazu, um fleißig Bio-Eier zu legen. Damit die Schar nicht zu frech wird oder Fuchs und Marder zum Opfer fallen, ist bereits ein Hirtenhund auserwählt, der in Kürze bei den Mayerhofers einziehen wird.

Die ehemaligen Maisfelder sind Heimat für Aroniabeeren, Pekanuss- und Apfelbäume geworden. Die kurz geschnittenen Grünstreifen, die sich mit Hecken und Blühwiesen-Streifen abwechseln, bieten der reichen Vogelschar Futter sowie Nistplätze in den angrenzenden Sträuchern. Also Schädlingsbekämpfung der sanften Art. Sogar Lindenbäume hat Bernhard gepflanzt. Und mitten drin ruhen die Bienenstöcke …

Tja, wie eingangs erwähnt: Der Zufall geht Wege, da führt die Absicht gar nie hin. Die unabsehbaren Folgen eines Kinobesuchs …

Honig von HuBee
Honig von HuBee
Honigwein / Met
Honigwein / Met

Es summt und brummt in allen Gärten …

Die Idee, die Bienenbestände zu vervielfachen, ist nach wie vor die Triebfeder in Bernhards Arbeit. Sie war und ist DER Grundgedanke. Aber nicht nur in Neuaigen, sondern in ganz Niederösterreich und Österreich. Darum ist es ihm auch ein großes Anliegen, die Stöcke über die Sommermonate zu vermieten. Um die Menschen ein Stück zurück zur Natur zu führen. Um Kindern die Beobachtung von Bienen im eigenen Garten zu ermöglich.

Bienenvermietung
Bienenvermietung

Vermietet werden Bienen sowohl an Privatpersonen als auch an Firmen, die Patenschaften übernehmen können. Auch Gemeinden können sich hier anschließen und Bienenstöcke im öffentlichen Bereich aufstellen.

Belohnt wird das nicht nur mit fleißigen Bienen im eigenen Garten, die für die Bestäubung sorgen, sondern auch mit mindestens 5 kg Honig-Garantie (je nachdem ob Miete oder Patenschaft), Imkerfrühstück, Schleuderfest etc. Nähere Infos dazu findet ihr unter Bienenpatenschaft. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Die Ausgabe der Bienenstöcke erfolgt nämlich schon ab Anfang April.

Auch Workshops sind möglich …

Auf Anfrage kann man auch Workshops besuchen bzw. buchen. Interessant natürlich für Schulen, wenn der Biologie-Unterricht mal etwas anschaulicher sein darf. Aber auch für Vereine und Gruppen sind kleine Workshops mit anschließendem Verkosten des Honigs buchbar.

Ich für meinen Teil freu mich jedenfalls, meinen Bio-Imker des Vertrauens gefunden zu haben und wer weiß, vielleicht habe auch ich demnächst einen kleinen Bienen-Flug-und-Landeplatz in meinem Garten.

Liebe Grüße

die Tullnerin

Teilen:

Der Tullner Zehner & der Film “Tomorrow” …

Der Tullner Zehner & der Film “Tomorrow”  …

Wie versprochen, gibt’s heut noch weitere Gedanken zum Thema des Films “Tomorrow – der Film”

Nach Nahrung, Landwirtschaft etc. ging’s um die globale Wirtschaft. Ein Thema, das immer und immer wieder in den Medien angesprochen wird. Da gab es auch schon vor vielen Jahren die Werbekampagne “Fahr nicht fort, kauf im Ort”. Das müsste mittlerweile abgeändert werden in “die Großen fressen die Kleinen” oder so. Beitrag ansehen

Teilen:

Tomorrow – der Film …

Tomorrow – der Film …

Mit zunehmendem Alter schaut man sich seine Umwelt genauer an. Meistens. Gut – ich war immer schon ein Querdenker und für manche Leute unbequem. Aber mein Motto lautet: Nur wer gegen den Strom schwimmt, gelangt an die Quelle! Beitrag ansehen

Teilen:

Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at