Eine Runde Hop on – hop off

Eine Runde Hop on – hop off

WERBUNG Geht’s euch auch so, dass ihr in euren Urlauben alles Mögliche besichtigt? Jede Kirche und jedes Museum wird gestürmt. Meilenweit läuft man durch die Städte, um jeden Winkel zu erkunden. Und weil die Füße dann gnadenlos zum Streik aufrufen, gönnt man sich ein Hop On Hop Off-Ticket. Ich geb’s zu. Ich liebe diese Art des Sightseeings. Zwar unsportlich aber äußerst bequem. Und meine Füße haben mich danach auch wieder lieb.

Worauf ich hinaus will? Tja. Hop on Hop off gibt’s nämlich auch in Tulln. Und DAS wissen die wenigsten, oder? Aber macht nichts, denn deshalb ist das heute ja mein Thema.

Tullner Bummelzug
Tullner Bummelzug

Bummelrunde durch Tulln …

Den Tulli-Express kennt bei uns jedes Kind, aber wie schaut’s mit den vielen zugezogenen Neo-Tullnern aus? Und Hand aufs Herz: Wer von uns Tullnern hat schon mal so eine kleine Sightseeing-Tour hier gemacht? Ich kann euch versprechen, dass ihr viele vertraute Dinge mit anderen Augen seht, wenn ihr mit dem Bummelzug vorüber zuckelt.

Was gibt es Schöneres, als sich durch die Gegend kutschieren zu lassen? Nebenbei einige der schönen Fleckerl von Tulln zu sehen und weder auf Autos, Radfahrer noch auf Fußgänger achten zu müssen. Einfach mal nur schauen und sonst nichts tun. Geht nicht? Doch! Im Entschleunigungsmodus bei gefühlten 5 km/h – trotz der 18 Räder. Also lange Rede, kurzer Sinn: Ich dreh eine Runde im Tullner Bummelzug. Mit Hop On Hop Off-Option noch dazu. Aussteigen, wo ich bleiben will und bei der nächsten Runde einfach wieder rein hüpfen.

Tulli-Express
Tulli-Express Haltestelle Hauptplatz

… macht gute Laune …

Vielleicht hält mich der eine oder andere für durchgeknallt. Mal einfach so eine Runde im Zug mitzufahren. Weil man Städtetrips doch in Großstädten macht. Pffff – pfeif drauf. Wer will schon normal sein. Der Bummelzug entschleunigt, macht Spaß, ist witzig, macht gute Laune. Und habt ihr das auch schon mal bemerkt? Wer drin sitzt, winkt gern und oft raus. Mit einem strahlenden Lächeln noch dazu. Ein interessantes Phänomen, dem ich auf die Spur gehen werde.

Pavillion
Pavillion im Marc Aurel Park

Die Fahrt fühlt sich an wie ein kleiner Mini-Urlaub: Tulln aus neuer Perspektive, aus Sicht eines Touristen. Einfach mal was anderes machen, raus aus dem üblichen Alltagstrott. Das ist wie Schokostreusel am Eiskaffee 🙂

Wasserkreuz
Wasserkreuz an der Donaulände

Hier geht’s lang …

Die Route verläuft über Hauptplatz – Rathausplatz – Marc Aurel-Park –Donaulände – Garten Tulln. Abschluss ist wieder der Hauptplatz. An diesen Orten gibt es Haltestellen, wo man aus- und zusteigen kann. Das Ticket kostet 1,70 Euro und erlischt beim Aussteigen. Das Hop On Hop Off-Tagesticket gilt den ganzen Nachmittag und kostet 2,80 Euro. Eine Tour dauert in etwa 25-30 Minuten.

Man kann z. B. bequem zur “Garten Tulln” fahren, den Nachmittag dort verbringen und mit dem Bummelzug dann wieder ins Zentrum zurück fahren. Oder beim Schiele-Museum raus hüpfen, die Kunstsammlung besuchen und anschließend wieder zusteigen.

Tullner Hirtenspieße
Tullner Hirtenspieße

was ich euch noch erzählen wollte …

Der Bummelzug fährt seit 4. Mai – allerdings nur bei Schönwetter (er kann die italienische Herkunft nicht abstreiten). Macht aber nix. Weil uns gefällt es bei Schönwetter auch deutlich besser. Die üblichen Fahrzeiten sind von 14 bis 18 Uhr an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Allerdings gibt’s auch immer wieder Sonderfahrten. Auskunft dazu gibt das Tourismusbüro.

Gewässer Seerosenbrücke
Gewässer Seerosenbrücke
Haltestelle Garten Tulln
Haltestelle Garten Tulln

Was ihr vielleicht auch noch nicht wisst: Man kann den Tulli-Express, der vor bald 25 Jahren aus dem sonnigen Italien zu uns wechselte, sogar mieten. Für Geburtstagsrunden, die euch zum Restaurant bringen. Für Junggesellenabschiede, Hochzeitsgesellschaften, Kindergeburtstage, Firmenfeiern und was weiß ich, was euch dazu noch so alles einfallen könnte.

Der Mini-Zug fährt dann natürlich nicht seine Sightseeing-Runde, sondern die von euch vorgegebene Route. Allerdings nur im Tullner Stadtbereich sowie in den Katastralgemeinden wie Langenlebarn, Nitzing, Staasdorf, Frauenhofen etc. Infos und Kontaktdaten für Buchungen findet ihr hier.

Ich für meinen Teil hab die kleine Tour genossen. La vita é bella im bunten Bummelzug!!!

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Waldbaden am Schritteweg

Waldbaden am Schritteweg

In Tulln gibt’s echt viele schöne Eckerl zum Spazieren gehen, Natur genießen, sporteln und relaxen. Eines dieser schönen Platzerl befindet sich zwischen Seerosen-Brücke und Garten Tulln. Und das ist alles andere als langweilig!

Postadresse Schritteweg? Fehlanzeige …

Schon seit Jahren gibt es den “Schritteweg” in Tulln. Nein, das ist keine Adresse im Stadtgebiet. Sondern eine Einladung für alle. Eine Einladung, sich zu bewegen. Denn es gibt ja die ärztliche Empfehlung, täglich 10.000 Schritte zu gehen. In einer Zeit, wo man immer unter Zeitdruck steht und deshalb viele Strecken per Auto oder Fahrrad zurück legt, kein leichtes Vorhaben. Das hört sich jetzt ein bisschen fad an. Ja. Geb ich zu. Aber nur auf den ersten Blick …

Tut gut Schritteweg
Tut gut Schritteweg

Es kommt nämlich auf den Blickwinkel an. Wenn man nämlich dabei den Geruch des Waldes einatmet, den Specht klopfen hört. Eichkätzchen und manchmal auch Rehe beobachten kann. Die Pflanzen von Bärlauch bis Holunder wahrnimmt und den ganzen Reichtum der Natur bemerkt … Dann ist das alles andere als fad. Sondern einfach nur Erholung pur. Da kann sogar das Beobachten einer Schnecke pure Stressbekämpfung sein. Gratis noch dazu!

Weinbergschnecke in Action
Weinbergschnecke in Action

Leider hab ich schon oft bemerkt, dass die allermeisten Tullner keine Ahnung vom Schritteweg haben. Also bin ich um Aufklärung bemüht. Und möchte euch ein bisschen Lust und Appetit auf “Waldbaden” machen.

Hier geht's lang ...
Hier geht’s lang …

Hier geht’s lang …

Gestartet wird bei der Tafel, die in der Nähe des Kinderspielplatzes an der Donaulände steht (Richtung Seerosenbrücke). Dann geht es über die Brücke weiter in Richtung Garten Tulln. Die Gemeinde hat erst kürzlich sämtliche gelbe Wegweiser erneuert, damit sie nun auch gut erkennbar sind und man nicht vom Weg abkommt. Abkürzungen nehmen und schummeln ist nämlich nicht sinnvoll. Schließlich will man ja die etwa 5.000 Schritte schaffen. Ist ohnehin erst die halbe Miete. Aber besser wie nix, oder?

Thementafel 1
Thementafel 1
Hängematte zum Wald genießen
Hängematte zum Wald genießen

Zeit für kleine Genuss-Pausen

An verschiedenen Stellen wurden Themenschilder aufgestellt. Wie zum Beispiel gleich am Beginn des Waldbereichs. Dort findet man auch sechs Hängematten, um die Seele baumeln zu lassen. Ich sag’s euch. Das ist absolut genial. Wie Urlaub! Dolce far niente!!! Das süße Nichtstun!!!

Dann geht’s weiter Richtung Garten Tulln. Dort findet ihr die zweite Thementafel mit ein paar Tipps. Aber dann schnell weiter. Über den Platz drüber und Richtung Parkplätze spazieren. Nach den Parkplätzen achtet wieder auf das gelbe Taferl. Ihr müsst nun nämlich wieder in die Au rein. Zumindest in das was von der Au noch da ist. Ihr kommt dann unweigerlich zur Böschung neben der Großen Tulln. Einfach weiter gehen, bis die nächste Raststelle kommt.

Pause
Zeit für das nächste Päuschen

Bei Tafel Nummer drei – finde ich – kann man getrost einen Zwischenstopp einlegen. Dann wieder zurück in den Wald. Ihr kommt nun auf eine schmale Straße parallel zur Badehaus-Siedlung. Hier seh ich regelmäßig Rehe und Eichkätzchen. Also Augen auf!!!

Achtet aber auf die gelben Hinweisschilder, denn ihr müsst dann von der Straße bald wieder weg und links abbiegen. Richtung Kunstwerk “Affe”. Gut – verlaufen kann man sich in Tulln nicht wirklich. Aber trotzdem kommt man schnell vom ursprünglichen Weg ab, wenn man die gelben Schilder ignoriert.

Nächste Thementafel
Zeit zum Innehalten

Und jetzt: Einfach ein kleines Päuschen gönnen und Trinkflasche oder Jause auspacken. Aber bitte Müll auch wieder mitnehmen, damit die Natur Natur bleibt. Denn Mülleimer sind hier rar, weil mühsam für die Gemeinde, diese i Wald regelmäßig zu entleeren.

Fast geschafft …

Wenn ihr euch vom Wald wieder trennen könnt, was manchmal schwerer fällt als man denkt, geht’s weiter. Über eine schmale Brücke Richtung Donaulände. Und jetzt werdet ihr mit einer prächtigen Kastanienallee an der herrlichen Donau belohnt. Von hier aus geht es dann direkt wieder zurück ins pulsierende Leben der Stadt.

stattliche Kastanien an der Donau
stattliche Kastanien an der Donau

Für die ganze Runde braucht man schon eine gute Stunde. Oder auch länger, wenn ihr die Ruhe und den Wald genießt. In dieser Zeit wird eure Batterie so richtig aufgeladen. Ich liebe das “Waldbaden” – einfach FANTASTISCH!

Info, die Hoffnung macht
Info, die Hoffnung macht

Einziger Wermutstropfen ist leider die extreme Abholzung, die uns das Eschensterben (mehr dazu hier) beschert hat. Zwar wurde fleißig aufgeforstet. Aber die Bäumchen sind noch so zart, dass man zweimal schauen muss, um sie zu sehen. Aber man muss das positiv sehen. Denn zwar haben uns die Eschen verlassen, aber dafür wurde Platz für viele unterschiedliche Laubbäume geschaffen. Einem gesunden Mischwald steht somit nichts mehr im Wege. Auf das bald wieder Eichkätzchen von Baum zu Baum springen!

Jungbäumchen
Auf das sie wachsen und gedeihen

Ich freu mich jetzt schon direkt wieder auf meine nächste Runde am Schritteweg. Weil “Waldbaden” ist was herrliches.

Also dann – liebe Grüße und probiert ihn aus, unseren Schritteweg! Würde mich sehr über eure Kommentare dazu freuen!

die Tullnerin

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Spielplatz für Große – mitten in Tulln

Spielplatz für Große – mitten in Tulln

 Ich ziehe ja leidenschaftlich gern meine Runden durch Tulln. Zu Fuß, per Rad, mit Sportschuhen & Nordic-Walking-Stecken, früher auch gern mit Roller Skates. Dabei hab ich einen Stadtteil ganz besonders gern: das Komponistenviertel. Und das beinahe schon zwanzig Jahre. Gut. Vielleicht passt die Überschrift nicht ganz, denn das Komponistenviertel liegt nicht wirklich MITTEN in Tulln. Vielmehr ist es weiter gewachsen und grenzt nun an die Südumfahrung.

Was ich so besonders schön hier finde, ist der Radweg samt Generationen-Spielplatz. Wer sich jetzt fragt, was das denn sein soll und wo man das findet, dem werd ich hier ein bisschen was erzählen. Beitrag ansehen

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„Aromatherapie“ der anderen Art

„Aromatherapie“ der anderen Art

Jedes Jahr im Frühsommer freue ich mich auf die Linden in Tulln. Man kann sie gar nicht verpassen. Der Duft steigt einem sofort in die Nase. Keine Ahnung, warum ich dann immer so ein gutes und zufriedenes Gefühl bekomme. Liegt sicher am lieblichen Geruch. Aromatherapie der anderen Art sozusagen.

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Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at