Charity-Yoga-Veranstaltung

Charity-Yoga-Veranstaltung

Im Rahmen der Garten Festwoche Tulln jagt eine Veranstaltung die andere. Auch Yoga-Veranstaltungen sind einige dabei. Wie z. B. der Mondschein-Spaziergang am Montag, dem 17.6. auf der Donaulände ab 19.30 Uhr. Aber eine Veranstaltung ist mir besonders ins Auge gestochen. Und zwar die Yoga Challenge für den guten Zweck mit 108 Sonnengrüßen. Das gab’s meines Wissens noch nie in Tulln.

108-mal Sonnengruß! Schon allein der Gedanke daran bringt mich ins Schwitzen! Denn ich übe schon seit Jahren – mal mehr mal weniger – fleißig Yoga. Beim Sonnengruß bleib ich aber nie cool. Spätestens beim dritten Durchgang frag ich mich, warum ich mir das antue. Und dann SO eine Challenge? 108 Sonnengrüße? Wie kommt man auf so eine Idee? Also hab ich mich mit der Initiatorin Hilde Geiger getroffen und mal ein bisschen nachgefragt, warum – weshalb – wieso …

Wer steckt dahinter?

Hilde ist seit etwa 13 Jahren Yoga-Lehrerin. Genau weiß sie es eigentlich gar nicht. Aber sie war die erste Yoga-Lehrerin, die über den Verein “Gesundes Tulln” Kurse anbot. Einige ihrer ehemaligen Schüler sind mittlerweile selbst Yoga-Lehrer. Scheinbar macht sie etwas ziemlich richtig.

Die Yoga-Kurse finden in ihrem kleinen Studio im Langenlebarner-Viertel statt. Dort bietet sie übrigens auch noch unterschiedlichste Ayurveda Behandlungen und Ayurveda Kochkurse an.

Die Idee und warum 108 Sonnengrüße …

Aber zurück zum Thema: Seit 2015 finden in Tulln alljährlich Veranstaltungen rund um das Thema Garten statt. Hilde ist mit ihrem “Yoga im Garten” immer Fixstarter. Für heuer wollte sie sich jedoch etwas Besonderes einfallen lassen.

Auf die Matten - fertig - los - Yoga für Körper, Geist und Seele
Auf die Matten, fertig, los …

Und das ist gelungen. Die Idee, an der Donaulände eine größere Veranstaltung mit 108 Sonnengrüßen anzubieten, war geboren. Die Zahl 108 spielt nämlich im Hinduismus eine große Rolle. Bei meinen Recherchen erklärte mir Hilde Folgendes: Die Zahl 108 ist eine kosmische Ordnungszahl. Denn 12 Monate hat das Jahr – diese 12 werden nun mit 3 multipliziert (3 steht für Körper, Geist und Seele) – das ergibt 36 und wird nun nochmal mit 3 multipliziert (nun steht die 3 für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft).

Jeder ist herzlich eingeladen mit zu machen. Egal ob Anfänger oder Profi. Egal wie viel Sonnengrüße man schafft. Egal ob man als Einzelkämpfer die 108 anpeilt, oder ob sie von einer Gruppe im Wechsel gemeinsam gemeistert werden. Es zählt das Dabeisein und der Charity-Gedanke.

Klar kommt man bei so vielen Asanas ganz schön ins Schwitzen. Und an seine Grenzen. Genau deshalb ist es eine öffentliche Veranstaltung mit hoffentlich vielen Teilnehmern. Denn durch die gemeinsame Energie trägt man sich gegenseitig weiter und schafft persönliche Bestleistungen.

Für den guten Zweck …

Diese Veranstaltung soll aber auch einem guten Zweck dienlich sein. Die Teilnehmer (und gern auch die Zuschauer) werden um eine Spende gebeten. Zugute kommt sie einerseits einem Jungen, der vom Schicksal weniger gut bedacht wurde und dringend Therapiegeräte benötigt. Andererseits wird der Weltladen unterstützt, der die Spende im Kampf gegen Kinderarbeit und für Schulbildung in Entwicklungsländern einsetzt.

Die Challenge findet am Samstag, dem 22.6.2019 von 9.30 – 11.00 Uhr an der Donaulände statt. Treffpunkt ist der Nibelungenbrunnen. Natürlich nur bei Schönwetter. Zur Stärkung gibt’s Mango Lassi und Energy-Balls. Anmeldung ist unbedingt erbeten (zwecks der Stärkung) und zwar bis spätestens 19. Juni!!!! Die Kontaktdaten für die Anmeldung findet ihr hier:

Kommt – macht mit – tut eurem Körper Gutes und unterstützt Hilde bei ihrem Charity-Projekt …

Namasté

die Tullnerin

Teilen:

Eine Runde Hop on – hop off

Eine Runde Hop on – hop off

(WERBUNG) – Geht’s euch auch so, dass ihr in euren Urlauben alles Mögliche besichtigt? Jede Kirche und jedes Museum wird gestürmt. Meilenweit läuft man durch die Städte, um jeden Winkel zu erkunden. Und weil die Füße dann gnadenlos zum Streik aufrufen, gönnt man sich ein Hop On Hop Off-Ticket. Ich geb’s zu. Ich liebe diese Art des Sightseeings. Zwar unsportlich aber äußerst bequem. Und meine Füße haben mich danach auch wieder lieb.

Worauf ich hinaus will? Tja. Hop on Hop off gibt’s nämlich auch in Tulln. Und DAS wissen die wenigsten, oder? Aber macht nichts, denn deshalb ist das heute ja mein Thema.

Tullner Bummelzug
Tullner Bummelzug

Bummelrunde durch Tulln …

Den Tulli-Express kennt bei uns jedes Kind, aber wie schaut’s mit den vielen zugezogenen Neo-Tullnern aus? Und Hand aufs Herz: Wer von uns Tullnern hat schon mal so eine kleine Sightseeing-Tour hier gemacht? Ich kann euch versprechen, dass ihr viele vertraute Dinge mit anderen Augen seht, wenn ihr mit dem Bummelzug vorüber zuckelt.

Was gibt es Schöneres, als sich durch die Gegend kutschieren zu lassen? Nebenbei einige der schönen Fleckerl von Tulln zu sehen und weder auf Autos, Radfahrer noch auf Fußgänger achten zu müssen. Einfach mal nur schauen und sonst nichts tun. Geht nicht? Doch! Im Entschleunigungsmodus bei gefühlten 5 km/h – trotz der 18 Räder. Also lange Rede, kurzer Sinn: Ich dreh eine Runde im Tullner Bummelzug. Mit Hop On Hop Off-Option noch dazu. Aussteigen, wo ich bleiben will und bei der nächsten Runde einfach wieder rein hüpfen.

Tulli-Express
Tulli-Express Haltestelle Hauptplatz

… macht gute Laune …

Vielleicht hält mich der eine oder andere für durchgeknallt. Mal einfach so eine Runde im Zug mitzufahren. Weil man Städtetrips doch in Großstädten macht. Pffff – pfeif drauf. Wer will schon normal sein. Der Bummelzug entschleunigt, macht Spaß, ist witzig, macht gute Laune. Und habt ihr das auch schon mal bemerkt? Wer drin sitzt, winkt gern und oft raus. Mit einem strahlenden Lächeln noch dazu. Ein interessantes Phänomen, dem ich auf die Spur gehen werde.

Pavillion
Pavillion im Marc Aurel Park

Die Fahrt fühlt sich an wie ein kleiner Mini-Urlaub: Tulln aus neuer Perspektive, aus Sicht eines Touristen. Einfach mal was anderes machen, raus aus dem üblichen Alltagstrott. Das ist wie Schokostreusel am Eiskaffee 🙂

Wasserkreuz
Wasserkreuz an der Donaulände

Hier geht’s lang …

Die Route verläuft über Hauptplatz – Rathausplatz – Marc Aurel-Park –Donaulände – Garten Tulln. Abschluss ist wieder der Hauptplatz. An diesen Orten gibt es Haltestellen, wo man aus- und zusteigen kann. Das Ticket kostet 1,70 Euro und erlischt beim Aussteigen. Das Hop On Hop Off-Tagesticket gilt den ganzen Nachmittag und kostet 2,80 Euro. Eine Tour dauert in etwa 25-30 Minuten.

Man kann z. B. bequem zur “Garten Tulln” fahren, den Nachmittag dort verbringen und mit dem Bummelzug dann wieder ins Zentrum zurück fahren. Oder beim Schiele-Museum raus hüpfen, die Kunstsammlung besuchen und anschließend wieder zusteigen.

Tullner Hirtenspieße
Tullner Hirtenspieße

was ich euch noch erzählen wollte …

Der Bummelzug fährt seit 4. Mai – allerdings nur bei Schönwetter (er kann die italienische Herkunft nicht abstreiten). Macht aber nix. Weil uns gefällt es bei Schönwetter auch deutlich besser. Die üblichen Fahrzeiten sind von 14 bis 18 Uhr an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Allerdings gibt’s auch immer wieder Sonderfahrten. Auskunft dazu gibt das Tourismusbüro.

Gewässer Seerosenbrücke
Gewässer Seerosenbrücke
Haltestelle Garten Tulln
Haltestelle Garten Tulln

Was ihr vielleicht auch noch nicht wisst: Man kann den Tulli-Express, der vor bald 25 Jahren aus dem sonnigen Italien zu uns wechselte, sogar mieten. Für Geburtstagsrunden, die euch zum Restaurant bringen. Für Junggesellenabschiede, Hochzeitsgesellschaften, Kindergeburtstage, Firmenfeiern und was weiß ich, was euch dazu noch so alles einfallen könnte.

Der Mini-Zug fährt dann natürlich nicht seine Sightseeing-Runde, sondern die von euch vorgegebene Route. Allerdings nur im Tullner Stadtbereich sowie in den Katastralgemeinden wie Langenlebarn, Nitzing, Staasdorf, Frauenhofen etc. Infos und Kontaktdaten für Buchungen findet ihr hier.

Ich für meinen Teil hab die kleine Tour genossen. La vita é bella im bunten Bummelzug!!!

Liebe Grüße

die Tullnerin

Teilen:

Bester Kuchen überhaupt – Heidelbeer-Streuselkuchen

Bester Kuchen überhaupt – Heidelbeer-Streuselkuchen

Voll Euphorie muss ich sagen: ES IST WIEDER SOWEIT! Es gibt heimische Heidelbeeren. Noch heute denk ich mit Verzückung an meine Kindertage zurück. Familienurlaub in der Steiermark. Irgendwo bei Admont rein in den Wald. Und dann: Heidelbeeren, Heidelbeeren und nochmals Heidelbeeren. So stell ich mir das Paradies vor. Beitrag ansehen

Teilen:

Lavendel schmeckt anders…

Lavendel schmeckt anders…

Nach jahrelanger Saftproduktion mit Zitronenmelisse und Hollerblüten wollte ich endlich mal was Neues probieren. Wer ab und zu in meinem Blog stöbert, hat ja sicher schon das Rezept für Minz-Sirup gefunden. Für experimentierfreudige Hobbyköche und Sirup-Produzenten hab ich aber nun ganz was Feines. Lavendelsirup.

Nicht jedermanns Sache. Meine Familie ist skeptisch. Aber Geschmäcker sind verschieden. Und ich liebe diesen Sirup. Und deshalb mach ich ihn einfach nur für mich. Und für Freundinnen. Und natürlich für meine Schwester, die sich jedesmal riesig freut.

Beitrag ansehen

Teilen:

„Aromatherapie“ der anderen Art

„Aromatherapie“ der anderen Art

Jedes Jahr im Frühsommer freue ich mich auf die Linden in Tulln. Man kann sie gar nicht verpassen. Der Duft steigt einem sofort in die Nase. Keine Ahnung, warum ich dann immer so ein gutes und zufriedenes Gefühl bekomme. Liegt sicher am lieblichen Geruch. Aromatherapie der anderen Art sozusagen.

Beitrag ansehen

Teilen:

Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at