So ein Zirkus …

Circus Belly

(gilt als Werbung, weil Namensnennung) – In schwierigen Zeiten wie diesen sind gute Nachrichten Labsal für die Seele. Und weil ich momentan weder von Veranstaltungen noch von Neueröffnungen in Tulln erzählen kann, erzähl ich eine kleine Geschichte. Nämlich die vom Zirkus und Maria …

Viele von euch werden bei der Südumfahrung das Zirkuszelt schon gesehen haben. Dank Mister-Corona, dürfen aber keine Veranstaltungen / Vorführungen stattfinden. Weiter ziehen kann die Truppe vom Circus Belly aber auch nicht. Wohin auch. Das Auftrittsverbot gilt ja in ganz Österreich. Die Situation ist nicht einfach. Denn die Tiere brauchen Futter. Und momentan hagelt es von anderen Städten Absagen auch für die kommenden Monate. 🙁

Dann kam Mary …

Maria Höck – die umtriebige Wirtin vom Kronauerhof – wurde von der überraschenden Entscheidung der Regierung kalt erwischt und musste quasi von jetzt auf jetzt das Lokal zusperren. Wie sämtliche Gastwirte stand sie plötzlich mit einem Lager voll Gemüse, Salaten und Obst da. Alles wegwerfen kam für sie aber nicht infrage. Ihr fiel der Zirkus ein. So kam sie mit einer Wagenladung voll Grünzeug zum Zirkus und spendete es den Tieren.

Im Zirkus war man natürlich hocherfreut. Die Tiere werden dort als Familienmitglieder gesehen und jeder Tierfreund kann bestätigen, dass es einem wehtut, wenn man seinem Schützling kein Futter anbieten kann. Zwar hatte sich zu diesem Zeitpunkt die Tullner Pfotenhilfe schon eingeschaltet. Aber als nun Mary das Ganze in die Hand nahm, war man bei der Pfotenhilfe durchaus erleichtert und dankbar.

Viele Helfer und Unterstützer …

Mary meint, sie hätte ja jetzt bis zum Ende der Beschränkungen ohnehin nichts Besseres zu tun. Also widmet sie sich voll und ganz der Organisation von Spenden jedweder Art. Dank ihres Engagements konnte sie nicht nur Grünzeug von Merkur (das sonst im Abfall gelandet wäre) abholen, sondern auch 2 Säcke Karotten vom Hafenrichter sowie Heu- und mittlerweile sogar Geldspenden für den Zirkus entgegen nehmen. Mit denen sie höchstpersönlich im Lagerhaus Kraftfutter, Lecksteine etc. besorgt hat. Mittlerweile wurde auch hochoffiziell ein Spendenkonto errichtet und es wäre fantastisch, wenn mit Unterstützung der Tullner die Tiere noch ein wenig durchgefüttert werden könnten.

Für alle, die jetzt wissen möchten, um welche Tiere es sich handelt. Nein – es sind weder Seehunde noch Löwen oder Elefanten. Diese Zeiten der Zirkustiere sind glücklicherweise vorüber. Zum Mitarbeiterstab des Circus Belly gehören 5 stolze Araber, 7 Ponys, 2 Kühe, 7 Hunde und 3 Katzen. Ach ja, jetzt hätte ich fast auf die Zweibeiner vergessen. Die gibt es natürlich auch. 7 große und 4 kleine Menschlein zählen natürlich auch zur Zirkus-Crew.

Ich mag so kleine, gute und positive Geschichten. Zeigen sie doch, dass man in der Not zusammen hilft. Jeder von uns kann in irgendeiner Art und Weise helfen. Die einen unterstützen Tiere, die anderen helfen dem Nachbarn, jeder Einzelne kann nach der Krise dem lokalen Einzelhandel helfen (statt den “Großen” das Geld in den Rachen zu werfen und Aktionäre noch reicher zu machen).

Wer Mary bei ihrer Zirkus-Hilfe unterstützen möchte, der kann unter kronauerhof@yahoo.com Kontakt aufnehmen. Oder sich via Facebook mit ihr in Verbindung setzen.

Also bis dann – xund bleiben und Baba

die Tullnerin

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