Geboren, um zu malen …

Julie bei ihrer Lieblingsbeschäftigung

Wer jetzt denkt, ich will auf unseren berühmten Egon hinaus, der liegt gewaltig daneben. Ist nicht ganz so mein Geschmack, und auch für mein Geldbörserl eine Nummer zu groß. Außerdem sind mir lebende Künstler eh lieber. Da trifft es sich gut, dass ich eine äußerst kreative Dame in meinem Bekanntenkreis hab. Nämlich die Tullner Künstlerin Julie Kreuzspiegl, die viele von euch vielleicht sogar kennen. Schließlich finden immer wieder Vernissagen (z. B. in der Kunstwerkstatt Tulln) von ihr statt …

Weil Garten und Kunst ja perfekt zusammen passen, traf ich Julie also unlängst in ihrer grünen Oase. Dieses ruhige Plätzchen direkt in Tulln ist dank liebevoller Dekoration auch für sich allein schon ein Augenschmaus. (Dass ich ein Gartenfreak bin, muss ich nicht schon wieder erwähnen, oder?)

Garten einer Künstlerin, dekoriert mit großen Tonkugeln und Töpfen
Im Garten der Tullner Künstlerin

Nebenbei durfte ich aber natürlich auch noch einige von Julies Werken besichtigen. Und bei Kaffee und Fruchtschnitte auch ein bisschen aus ihrem kreativen Schaffen erfahren.

Gartendeko: große "Rostkugeln", im Hintergrund Sträucher und Stauden
Julies Garten

Darf ich vorstellen? Das ist Julie …

Schafe aus der Schwarz/Weiß Periode
Schafe aus der Schwarz/Weiß Linie

Wie viele Kreative ist Julie durch ihre Mutter, die viel und gern zeichnete, vorbelastet. Sie kann sich nicht erinnern, irgendwann mal nicht gemalt zu haben. Über Volkshochschul-Kurse und später dann Sommerakademien bei hoch angesehenen Lehrmeistern erlernte Julie im Laufe der Jahre unterschiedlichste Techniken. Von Ölgemälden bis hin zu zarten Aquarellbildern, von gegenständlichem Malen bis zu Modern Art ist so ziemlich alles dabei.

Da ein Leben als Künstler in Österreich eher nicht zu Wohlstand führt, ging Julie natürlich auch einem Brotberuf nach. Aber selbst der musste kreativ sein und so war sie lange Jahre als Dekorateurin für die Auslagen beim Modehaus Frank tätig. Und die Auslagen waren echt immer pipifein. Die Freizeit gehörte aber immer der Kunst, der Malerei, der Dekoration des Gartens …

Unterschiedliche Stile probieren macht’s spannend …

Julie bevorzugt keinen bestimmten Malstil. Sie wechselt je nach Stimmung zwischen gegenständlicher Malerei und Abstraktion. Vorweg entscheidet sie zwar das Motiv, lässt dann jedoch der Kreativität freien Lauf. Und schaut, in welche Richtung sich das Bild entwickelt. Das beruhigt mich sehr, hab ich doch erst kürzlich beim Versuch Rosen zu malen, kläglich versagt. Raus kam dann nämlich etwas, das wie Wiesensalbei aussah. Mein Werk hat sich quasi eigenständig weiterentwickelt. Knapp daneben ist auch vorbei …

Ich durfte natürlich auch einen Blick in Julies Atelier werfen. Was soll ich sagen. Ich war echt beeindruckt, wie viele wunderbare Bilder dort „geparkt“ sind und auf Ausstellungen, Vernissagen und Käufer warten. Dieser Hinweis darf übrigens gern aufgegriffen werden, falls meine werte Leserschaft an Julies Werken kaufinteressiert ist!

zwei Gemälde mit Abstrakter Malerei auf Holzbank zur Schau gestellt
Abstrakte Malerei

Julie veranstaltet Malkurse in Tulln …

Nicht jeder wird sich zu einem zweiten Schiele oder Klimt entwickeln, aber trotzdem schlummert in jedem Menschen Kreativität, die nur geweckt werden muss. Und Julie hilft dabei.

Anmeldungen für Malkurs werden sehr gern entgegengenommen unter der Telefonnummer: 0676/3560315. Aber die Nummer gilt natürlich auch für all jene, die einfach an den Werken der Tullner Künstlerin Interesse haben und vielleicht beim „Tag der offenen Ateliers“ vorbeischauen möchten.

Weitere Infos zur Person findet man übrigens hier: https://www.kulturvernetzung.at/de/julie-kreuzspiegl/

Ich wünsch euch noch einen wunderbaren Sommer, liebe Grüße

die Tullnerin

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2 Kommentare

  1. Avatar
    Christine
    18. November 2021 / 18:41

    Liebe Julie, ich habe einstmals eine Versandkarte gekauft mit dem Bild ??? Minoritenkirche, Tulln ????? / Kreuspiegel, mit farbenfrohem rötlichen Himmel. Ich kann Ihnen leider das Bild nicht senden, möchte aber dennoch vergewissert sein, ob meine Annahme stimmen könnte. Ich will es verschenken, der Bezug zur Minoritenkirche hat.
    Bitte um Auskunft mit lieben Grüßen als begeisterte Bewunderin deiner Bilder
    Christine Hajek

    • dietullnerin 19. November 2021 / 12:57

      Hallo Christine,
      Ich kann hier leider nicht helfen. Ich schreibe Artikel für den Blog „die Tullnerin“ und hatte das Vergnügen, ein Interview mit Julie Kreuzspiegel zu führen. Über die Werke von Julie kann ich jedoch leider keine Auskunft geben. Ich würde Ihnen jedoch den Tipp geben, einfach in Google „Minoritenkirche Tulln“ einzugeben, dann kommen Bilder von der Kirche. Sie könnten dann vergleichen, ob es mit Ihrem Kunstwerk übereinstimmt …
      Liebe Grüße
      die Tullnerin

Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at