Bester Kuchen überhaupt – Heidelbeer-Streuselkuchen

Bester Kuchen überhaupt – Heidelbeer-Streuselkuchen

Voll Euphorie muss ich sagen: ES IST WIEDER SOWEIT! Es gibt heimische Heidelbeeren. Noch heute denk ich mit Verzückung an meine Kindertage zurück. Familienurlaub in der Steiermark. Irgendwo bei Admont rein in den Wald. Und dann: Heidelbeeren, Heidelbeeren und nochmals Heidelbeeren. So stell ich mir das Paradies vor.

Aus den gepflückten Beeren zauberte meine Mama damals die beste Marmelade der Welt. Ab diesem Augenblick war ich verrückt nach den Beeren. Nebenbei gesagt sind sie auch sehr gesund. Das liegt am dunklen Farbstoff. Die Beere ist voll mit Anthocyanen. Man könnte sagen, sie ist ein Jungbrunnen.

Heidelbeer-narrisch

Ich liebe Heidelbeeren in allen Varianten. Als Streusel-Heidelbeerkuchen, als Marmelade, im Joghurt und als Shake mit Buttermilch. Natürlich gedeiht auch ein  Heidelbeerstrauch in meinem Garten. Sogar die Farbe Lila hat’s mir angetan. Ich liebe Lila. Eindeutige Diagnose: krankhaft beerige Heidelsucht!

Glücklicherweise gibt es Heidelbeeren nicht nur in der Steiermark. Obwohl – ich würde sie mir von dort holen, gäbe es keine Alternativen. Aber aktuell habe ich welche aus dem Waldviertel. Wer es noch regionaler möchte: man kann sie auch im Tullnerfeld kaufen. Direkt beim Bauern Zachhalmel in Rust gibt’s heimische Heidelbeeren. Oder auch freitags am Naschmarkt hab ich sie schon gesehen. Allerdings sind die natürlich nicht so aromatisch wie die selbst geplückten aus dem Wald.

Heute möchte ich deshalb eines meiner Lieblingsrezepte vorstellen, dass auch bei meiner Familie immer gut ankommt.

Heidelbeerkuchen
Heidelbeerkuchen

Heidelbeer-Streuselkuchen

Für den Teig brauchst du: 225 g Butter, 200 g Staubzucker, 225 g glattes Mehl, 400 g Heidelbeeren, 5 Dotter und 5 Eiklar

Butter mit Zucker und Dottern schaumig rühren. Anschließend das Mehl und den steif geschlagenen Schnee unterheben.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech leeren und mit den Heidelbeeren bestreuen.

Heidelbeerkuchen_roh
Heidelbeerkuchen_roh

Für die Streusel: 270 g Mehl, 180 g flüssige Butter, 130 g Staubzucker zu Mürbteig verkneten. Wer mag, kann auch noch eine Prise Zimt einarbeiten. Danach krümelig über die Heidelbeeren streuen , sodass Streusel entstehen.

Der Kuchen wird im vorgeheizten Backrohr bei 170 Grad etwa 40 Minuten lang gebacken.

Mit Staubzucker bestreut servieren.

Guten Appetit

die Tullnerin

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4 Kommentare

  1. Renate
    22. September 2015 / 13:24

    Danke für das tolle Rezept, der Kuchen ist wirklich ein Traum und werde ich am Woe gleich ein 2. Mal backen.

    Liebe Grüße, Renate

    • 24. September 2015 / 23:05

      Liebe Renate,
      freu mich riesig, wenn ich deinen Geschmacksnerv getroffen habe. Lass es dir schmecken …

  2. Annette
    1. Juli 2016 / 19:29

    Tolles Rezept und schnell zubereitet. Allerdings werde ich beim nächsten Mal die Menge Streuseln erhöhen (das Ergebnis war bei mir nicht annährend so wie auf dem Foto oben) und schauen, ob ich im Bodenteig die Menge Butter etwas reduzieren kann…

    • 4. Juli 2016 / 14:56

      Liebe Annette, freut mich, dass dir der Kuchen gelungen ist. Ich habe nachgedacht, warum bei dir die Streusel nicht reichten für den “dicken” Belag. Und ich weiß jetzt auch vermutlich warum. Ich verwende zwar ein Backblech, aber eines, dass ich durch Einsetzen einer kleinen Leiste verkleinern kann. Und genau das tu ich auch meistens, damit der Kuchen nicht ganz so groß wird (sonst essen wir 5 Tage dran – grins). Also entweder erhöhst du wirklich die Menge oder du nimmst vielleicht eine Backpfanne, die etwas kleiner als ein Kuchenblech ist.
      Liebe Grüße
      die Tullnerin

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