Freizeit-Tipps

Wir lieben Freizeit, wir lieben Spaß. Dazu zählen vielerlei Dinge. Das kann für den einen der Yogakurs oder ein Beauty-Tag sein, für den nächsten ein Workshop und für den anderen eine Juxveranstaltung. Ich kann euch natürlich nur einen kleinen Überblick über alle Möglichkeiten in Tulln und Umgebung bieten. Aber zumindest den einen oder anderen Tipp geben, wo ihr eure Freizeit gut verbringen könnt.

Der Tullner Gladiator

Der Tullner Gladiator

Zugegeben, die Veranstaltung war nicht extrem stark beworben und viele, die ich drauf ansprach, sahen mich leicht verständnislos an. Völlig ahnungslos, von welchem Event ich sprach. Aber ich bedaure jeden, der sich diesen Spaß am Nationalfeiertag nicht gönnte. Ich kann nur sagen, ihr habt was verpasst. Übrigens der Gewinner hat sich den Titel “Tullner Gladiator” redlich verdient.

Aber nicht traurig sein, wenn ihr diese Action verpasst habt, denn hier gibt’s die ersten Bilder und somit seid ihr quasi eh fast live dabei 🙂 .

Tullner Gladiator? Noch nie gehört …

Nun, das ist an sich kein Wunder, denn die Veranstaltung fand heuer erstmalig statt. Und zwar bei Wahnsinns-Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein (zumindest ab der Mittagszeit) und milden Temperaturen. Ins Leben gerufen wurde sie von Hannes Blauensteiner (Sportunion Tulln). Die Idee dazu entstand zwar schon vor gut einem Jahr, seinem Team vorgestellt hat sie Hannes allerdings erst vor etwa 6 Wochen.

Danach waren wirklich alle mit Feuereifer dabei. Es wurden Sponsoren gesucht, Hindernisse ausgedacht, ein Moderator gesucht (und die perfekte Besetzung mit Markus Floth gefunden), der DJ gebucht, ein Festzelt organisiert und für Speis und Trank gesorgt. Aber natürlich das Wichtigste: die Hindernisse aufgebaut!

The Bridge
The Bridge

Es ist soweit …

Am Start standen 80 Teilnehmer, die die 800 m lange Strecke mit 8 Hindernissen mehrmals passieren mussten. Der Hauptdarsteller war mit Sicherheit der Rodelberg, den es bei jeder Runde zweimal zu bezwingen galt. Einerseits bergab, verschärft durch eine Plastikplane (netterweise mit Aquaplaning ausgestattet), die in einem Wassergraben endete. Bevor es dann weiter über Brücke und Strohballen ging. Durch den Sand robben hieß es dann beim 3. Hindernis, bevor es wieder zurück zur Brücke (4. Hindernis) und weiter zu den Autoreifen ging, die den einen oder anderen schon ein wenig in die Knie gehen ließen.

hier geht's lang
hier geht’s lang
Stolperfalle Reifendschungel
Stolperfalle Reifendschungel
Rohrbezwinger
Rohrbezwinger

Das 6. Hindernis war leicht zu schaffen. Jedenfalls für Kinder und Zwerge, die über weniger als 1 Meter Körpergröße verfügen. Andernfalls hieß es: auf die Knie und ab durch die Röhre. Danach waren die Strohballen von “The Mountain” ein durchaus gnädiges Hindernis, bevor es mit zwei Sandsäcken bepackt den Rodelberg bergauf ging. Hier zeigte sich, dass der Parcours kein Kindergeburtstag war. Tja – und danach alles wieder von vorn.

The Mountain
The Mountain

Die Stimmung war jedenfalls einfach großartig. Sowohl beim Publikum als auch beim Veranstalter und dem Moderator. Bei den Athleten war ich streckenweise nicht so sicher, ob der eine oder andere nicht bereute, mit Sandsäcken “bewaffnet” den Rodelberg hinauf zu schnaufen. 😉

Unfassbar: Der Sieger Philipp Knopf, der – fast wie eine Maschine – lief und lief und lief … So nebenbei machte er in seiner letzten Runde am Hindernis The Mountain noch einen Purzelbaum, bevor er beim allerletzten Aufstieg auf den Rodelberg nicht nur den Sandsack hievte, sondern völlig tiefenentspannt auch noch seinen Sprössling mit hochtrug. Unglaublich. Das Publikum dankte es mit Gejohle und Applaus …

Kleine Zaungäste mit stolzem Papa
Kleine Zaungäste mit stolzem Papa

Unsere Tullner Gladiatoren …

Die gute Stimmung war auch bei der Siegerehrung nicht zu überhören. Bei den Herren ging der 1. Platz in der Gesamtwertung an Philipp Knopf, sowie der 2. und 3. Platz an Daniel Süß und Jakob Schmidt.

die Tullner Gladiatoren
die Tullner Gladiatoren

Natürlich gab’s auch Frauen-Power beim Kampf um den Titel. Den hat sich Kristina Zehetner hart erkämpft. Sie darf sich nun Tullner Gladiatorin nennen, die Ränge 2 und 3 gingen an Katharina Nast und Michi Dietrich.

die Tullner Gladiatorinnen
die Tullner Gladiatorinnen

Auch nicht außer Acht zu lassen …

Weil wir Tullner gern die Feste feiern wie sie fallen, gab’s im Festzelt natürlich auch was zu schmausen. Der Auftragsgriller war mit seinem Truck vor Ort und sorgte für volle Bäuche. Schließlich darf man nicht unterschätzen, dass auch Anfeuern und Applaudieren hungrig machen 😉

Auftragsgriller beim Tullner Gladiator
Auftragsgriller beim Tullner Gladiator

Vorfreude ist die schönste Freude …

Organisator Hannes Blauensteiner
Organisator Hannes Blauensteiner

Wer das Spektakel heuer verpasst hat, der muss unbedingt im nächsten Jahr mit dabei sein. Denn eines hat Hannes Blauensteiner versprochen: Der 26. Oktober wird in Zukunft der Tag des Tullner Gladiator s! Ich bin dann Fixstarter. Nicht unbedingt mit den Laufschuhen, aber zumindest als Klatscher und Johler 😉

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Keramik-Workshops in Tulln

Keramik-Workshops in Tulln

unbezahlte Werbung / Verlinkung 

Kreativ arbeiten entspannt und beflügelt den Geist. Das kann jeder bestätigen, der malt, strickt oder eben mit Ton arbeitet. Wobei das Arbeiten mit Ton sicher noch ein wenig mehr erdet, schon aufgrund des verwendeten Materials. Um dieses wunderbare Hobby mehr Menschen näher zu bringen, bietet Uschi Weber nun in ihrem Atelier “Rainbowsend” in Langenlebarn Keramik-Workshops an.

Ein bisschen töpfern zum Entspannen …

Keramik Spiel tic tac toe
Keramik Spiel tic tac toe

Als Ausgleich zum stressigen Job fanden Uschi und ihr Mann Herbert Gefallen am Arbeiten mit Ton. Sie belegten gemeinsam an der künstlerischen Volkshochschule einen Kurs. Wo dann beide mal gleich ordentlich Feuer fingen. Und da die Webers gern alles ordentlich und genau wissen wollen, belegten sie – eh klar – noch weitere Kurse bei akademischen Profis. (Wusste gar nicht, dass Keramikbearbeitung ein Studium sein kann …) 😉

Weil aber das Wohnzimmer beim Ausleben der Kreativität schnell wie ein kleines Schlachtfeld ausschauen kann, suchte Uschi schon bald nach einer Alternative. Also zum Wohnzimmer, nicht zum Töpfern. Die war auch rasch gefunden. Inmitten des wunderbaren Schaugartens (zum Garten-Artikel geht’s hier) wurde anstelle des alten Holzschupfens aus den 1920er Jahren ein herrliches Atelier aufgebaut. Natürlich mit Blick in den Garten, damit die kreative Ader noch mal ordentlich angefeuert wird. Und hier werkt Uschi (mittlerweile ist auch Freundin Traude mit an Bord) seit über 8 Jahren.

Atelier
Atelier

Anfangs produzierte Uschi noch Schmuckstückerl für den eigenen Schaugarten. War ja bislang nur Hobby. Dann kamen immer mehr Gäste Schaugarten-schauen. Die dann auch von den Keramikstücken begeistert waren und diese kaufen wollten. So kam eines zum anderen. Das Keramikatelier ist nun auch gleichzeitig der Verkaufsladen. Der jedoch ziemlich leer ist, wenn die Gartenliebhaber, die mittlerweile Autobus-weise angekarrt kommen, wieder von dannen ziehen. 

Keramik -Blumenscheiben
Keramik -Blumenscheiben
Keramik - maritim Art
Keramik – maritim Art
Keramik - Schüssel
Keramik – Schüssel

Wenn das Hobby zum Beruf wird …

Wenn man mit Begeisterung bei der Sache ist, verschwimmen die Grenzen zwischen Beruf und Hobby schnell mal. Das ist auch im Falle Uschi Weber passiert. Denn mittlerweile wird nicht mehr nur an Autobustouristen im Keramik-Atelier verkauft, sondern Uschi ist auch Fixstarter beim alljährlichen Bezaubermarkt (heuer am 7. und 8.12.2019) in Tulln. Logisch, dass sie auch bei den “NÖ Tagen der offenen Ateliers” mit dabei ist. Da öffnen Uschi und Herbert ihr Atelier “Rainbowsend” am Samstag, den 19.10.2019 von 14-18 Uhr und am Sonntag, den 20.10. von 10-18 Uhr.

Also wer jetzt Lust hat, mal im Keramik-Atelier vorbeizuschauen, der ist an diesen Tagen herzlich eingeladen. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag gibt’s Kaffee, Kuchen, Getränke und – absolut bodenständig – Schmalzbrot. Heißt im Klartext, man freut sich über Gäste, die auch ein bisschen zum Plaudern verweilen möchten.

Keramik -Schwammerlfeld
Keramik -Schwammerlfeld

die Keramik-Workshops – so läuft’s ab …

Seit kurzem werden im Keramik-Atelier auch Workshops angeboten, wo in kleinen Gruppen theoretische Kenntnisse zum Werkstoff Ton vermittelt werden, um diesen dann in ein individuelles Stück zu verwandeln.

Da die Gruppen wirklich klein gehalten werden – von 2 bis 4 Personen – ist nicht nur eine sehr individuelle Betreuung garantiert, sondern man hat wirklich die Möglichkeit, stressfrei und ohne “der-andere-ist-schneller/kanns-besser-Denken” sein persönliches Werkstück zu formen.

Der Workshop zieht sich über zwei Tage, wobei am ersten Tag etwa sieben Stunden eingeplant sind. Davon eine Stunde Info über Ton und Techniken, danach kreatives Formen.

Ein Goodie gibt’s auch noch …

Hunger leiden braucht man/frau an diesem Tag glücklicherweise auch nicht, denn eine Mittagspause steht klarer weise mit am Plan. Dazu haben sich Uschi und Herbert etwas Tolles einfallen lassen. Sie bekochen ihre Gäste mit einem 3-gängigen Menü. Kochen ist neben Garten und Keramik nämlich die 3. Leidenschaft der beiden Gastgeber. Das Mittagessen, Kaffee und Getränke sind übrigens im Workshop-Preis inkludiert.

Rohlinge
Rohlinge

Der zweite Teil …

Nach etwa drei Wochen – das Keramikteil muss ja bei 950 Grad gebrannt werden und sich dann auch ein bisserl ausruhen – treffen sich die Kursteilnehmer für den nächsten Schritt. Im zweiten Teil des Workshops (dauert einen Vormittag) wird dann nämlich glasiert. Danach muss das Teil ein weiteres Mal in den Brennofen. Diesmal wird all den Tassen, Schüsseln, Schwammerln & Co. aber so richtig eingeheizt. “Läppische 1.200 Grad” beträgt die Temperatur beim zweiten Brenndurchgang. Damit ist die Keramik dann sogar winterhart 🙂

Der Termin für die Abholung all der wunderbaren Werkstücke ist dann einige Tage später. Dann hält jeder Teilnehmer sein Unikat in Händen. Nichts mit “made in China”, sondern echte Handarbeit aus dem Tullnerfeld 😉

Also dann – lasst eurer kreativen Ader freien Lauf und spürt die Zufriedenheit, wenn ihr mit eigenen Händen etwas geschaffen habt!!! Falls ihr aber vorher ein bisschen Atelierluft schnuppern wollt, so lasst euch bei den 17. NÖ Tagen der Offenen Ateliers ein bisschen verzaubern.

Liebe Grüße

die Tullnerin

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Meine kleine Seelenwerkstatt

Meine kleine Seelenwerkstatt

Erst kürzlich habe ich festgestellt, dass wir in Tulln jede Menge hervorragender Autoren haben, die interessante und spannende Bücher schreiben. Das beginnt bei Ratgebern wie der kleinen Seelenwerkstatt bis hin zu Krimis und Kinderbüchern.

Die Autorin …

Eine der Autorinnen ist Mag. Natalia Ölsböck. Viele werden sie vielleicht kennen. Schließlich ist sie eine gebürtige Tullnerin, auch wenn sie mittlerweile ins etwas ruhigere Umland übersiedelt ist. Aber macht nix, sie ist ja trotzdem nicht aus der Welt …

Nun gab’s neulich eine kleine Buchpräsentation im Minoritenkloster. Vorgestellt wurde das dritte Buch von Natalia: “Meine kleine Seelenwerkstatt”. Die Idee dazu kam ihr bei einem Waldspaziergang. Anmerkung der Tullnerin: Was frische Waldluft alles an Kreativität fördern kann !!! 😉

Die Umsetzung bis zur Präsentation hat dann allerdings ein wenig gedauert. Während das 1. Buch noch in zwei Monaten geschrieben und im Eigenverlag schnell heraus gebracht wurde, dauerte es beim 2. Buch immerhin schon ein Jahr. Jaja – die Verlage haben es scheinbar nicht eilig. Nun, beim neuesten Exemplar, musste man bereits fast 18 Monate warten (so ein Verlag kann einen Autor doch sehr auf die Geduldsprobe stellen …)

Natalias Bücher
Natalias Bücher

Und worum geht’s ?

Aber das Warten hat sich gelohnt. Mit praktischen Übungen, wie man sich in der lauten und stressigen Welt ein starkes “Schutzschild” bauen kann, ist das Werk so etwas wie ein Erste Hilfe-Buch für die Seele.

“Meine kleine Seelenwerkstatt” gibt 50 Tipps (eigentlich sind’s sogar 52 Tipps), um Gelassenheit und Lebensfreude (wieder)zu finden. Für das Buch gibt’s so etwas wie einen Assistenten, man könnte es auch Reiseleiter nennen. Nämlich die kleine Seelenklempnerin.

Sehr nützlich fand ich auch die Erkenntnis, dass man für ein glückliches Leben die Formel 1:3 berücksichtigen sollte. Jetzt könnt ihr natürlich nicht wissen, was damit gemeint ist. Drum hier die Aufklärung. Für jedes negative Erlebnis braucht man 3 positive Erlebnisse. Am besten täglich. Dann kann das Negative “einpacken”, weil es uns nicht aus der Bahn werfen kann.

Nun muss ich zugeben, der erste (bildliche) Gedanke war: Ok – ein Strafzettel, also 3 Punschkrapferl und die Welt ist wieder in Ordnung. Diese Ansicht hat herzliches Lachen bei meiner Sitznachbarin ausgelöst. Aber so verkehrt ist die Idee nicht. Nur die Blutfettwerte könnten wenig Freude damit haben. Und täglich ist wahrscheinlich jetzt auch nicht so mega-optimal. Aber sonst seh ich keine Fehler drin 😉

Einige der Übungen wurden auch gleich von gesamter versammelter Zuhörerschaft (und das waren nicht wenige) durchgeführt. Ein bisschen “Activity” und Spaß, charmante Anekdoten der Gastgeberin und ein Mit-mach-Quiz mit kleinen Gewinnen ließen die Buchpräsentation zu einem kurzweiligen Erlebnis werden.

Signierstunde
beim Signieren der kleinen Seelenwerkstatt

Nach der Präsentation gab’s für die Gäste natürlich noch die Möglichkeit, das Buch gleich zu erwerben und von Natalia signieren zu lassen. Für alle anderen sei gesagt, das Buch kann man in jeder Buchhandlung erwerben und klarerweise auch im kleinen Buchladen am Tullner Hauptplatz.

Also dann – denkt stets an die Glücks-Formel 1:3 – und wenn ihr keine Punschkrapferl mögt, tun’s “Mauserl” auch 😉 Weil das Glücklichsein kann man sich schon ein bisserl selber richten …

Eure Tullnerin

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Vier Minuten vor Tulln …

Vier Minuten vor Tulln …

In Tulln gibt’s bekanntlich ja so einige schöne Platzerl. Aber kennt ihr auch den Starkl-Park in Frauenhofen? Wenn ja, dann lest einfach nicht weiter. Aber wenn ihr unsere schöne Gegend noch nicht so gut kennt, weil ihr Neo-Tullner seid, dann könnt euch das schon interessieren. Das ist ein echter Insider-Tipp und nur etwa 4 bis 5 Minuten von Tulln entfernt….

bunter Sommer
bunter Sommer

Es war einmal …

Oma und Opa sind schuld. Denn manchmal durfte ich sie begleiten. Das war für mich jedes Mal ein Mega-Highlight. Der noch tief in mir schlummernde zukünftige Garten-Freak befand nämlich bereits damals den Starkl-Park als wunderwunderschön. Sowas wollt ich auch haben, wenn ich mal groß wär.

Zum Park hab ich es nicht gebracht, aber einen Garten hab ich mittlerweile.

Zeitsprung: Viele Jahre später! Romantische Bilder am Hochzeitstag im traumhaften Prinzessinenkleid mit meinem Schatz. Ist auch schon wieder ein paar Jährchen her.

Der Park ist übrigens auch heut noch gern besucht als romantische Location für Fotostrecken. Solltet ihr ihn dafür in Erwägung ziehen, bitte bitte zieht nichts Grünes an! Eine liebe Freundin trug ein traumhaftes aber eben grünes Kleid. Wir wollten tolle Hochzeitsbilder schießen. Naja, was soll ich sagen, ihr grünes Kleid fügte sich nahtlos in die Landschaft ein 🙂

Pavillon
Pavillon
Verweilen im Pavillon
Verweilen im Pavillon

Für alle die an historischen Fakten Interesse haben: Der Park – ursprünglich ein Schlosspark – entstand vor über 100 Jahren (Google hat’s verraten). Dass hier einmal Prunkvolles erbaut wurde, sieht man aber eh schon bei der Zufahrt zur Gärtnerei. Für alle, die sich ein bisschen für die Geschichte der ehrwürdigen Gebäude interessieren, gibt’s hier Infos.

herrlicher Altbaumbestand
herrlicher Altbaumbestand

Als ORF-Garten (in den 80er Jahren) schaffte er es als Hauptdarsteller sogar ins Fernsehen. Der ehemalige Schlosspark ist aber einfach auch ein herrlicher Schaugarten, der für alle frei zugänglich ist. Viele meiner Gartenideen sind hier entstanden. Ein Ort der Inspiration. Zu jeder Jahreszeit!

Starkl-Park_Kids
Starkl-Park_Kids

Falls die lieben Kleinen eure Pflanz- und Gartenlust nicht ganz so enthusiastisch teilen, so kann man sie schon am Beginn der Runde mit einer kleinen Pause am Mini-Spielplatz “bestechen”. Oder nach dem kleinen Spaziergang einen Abstecher zum Imbiss beim Parkplatz des Gartencenters machen.

Relaxing
Relaxing

Ich mag den Park noch immer gern. Weil er nicht überlaufen ist. Weil ich mich im Pavillon wie eine Prinzessin fühl und nostalgischen Gedanken nach hänge. Und weil ich immer lachen muss, wenn ich an das grüne Kleid beim Hochzeits-Shooting meiner Freundin denk. Werd ihm also weiterhin die Treue halten, denn er begleitet mich schon fast mein ganzes Leben …

Sonnige Grüße

die Tullnerin

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Sommer, Sonne, Kroatien …

Sommer, Sonne, Kroatien …

Transparenzhinweis: Die Reise, der Aufenthalt und die Verköstigung wurden von mir selbst bezahlt. Dieser Artikel entstand ohne Vergütung oder Beeinflussung seitens der genannten Hotels/Lokale.

Seit über 30 Jahren zieht’s mich immer wieder nach Kroatien. Von Mali Losinj bis hin nach Brela an der Makarskaküste oder nach Pakoštane bei Biograd. Wobei die beiden letzteren mit unglaublich schöner Landschaft samt türkisem Meer punkten. Mein klarer Favorit ist und bleibt aber bis auf weiteres Opatija. Und da nehm ich euch jetzt mit auf eine kleine Reise …

Opatija – mein liebstes Stück Kroatien …

Opatija oder auch Abbazia genannt (die italienische Bezeichnung und vielen älteren Semestern unter diesem Namen bekannt) war bereits in der Donaumonarchie ein bekannter Winterkurort und Seebad. Davon zeugen zahlreiche Gebäude, die an die Ringstraße in Wien erinnern. Oder auch die Kaiser-Franz-Joseph-Promenade entlang des Meeres, an der man abends so wunderbar flanieren kann.

Franz-Joseph-Promenade
Franz-Joseph-Promenade

Einige Hotels hab ich hier schon ausprobiert. Das Remisens Ambasador z.B. wirkt zwar von außen wie ein uncharmanter Würfel. Allerdings ist es ein Top-Hotel mit wunderschönen Zimmern, herrlichem Ausblick vom Balkon und sehr gutem und umfangreichem Frühstücksbuffet. Da gab es absolut nichts zu meckern. Modernes Top-Hotel!!! Nur hab ich eine kleine Schwäche für die K&K-Zeit, darum bin ich dann doch woanders picken geblieben. Und zwar nur einen Steinwurf entfernt …

Angekommen …

Miramar mit Villa Neptun
Miramar mit Villa Neptun

Mein persönlicher Favorit ist nämlich das Hotel Miramar. Etwas abseits vom Trubel und dem pulsierenden Leben liegt es direkt an der Franz-Joseph-Promenade, auch Lungomare genannt. Geführt von einer österreichischen Direktrice und auch im Besitz einer österreichischen Hoteliersfamilie, fühl ich mich hier angekommen und fast ein bisschen daheim.

Bereits wenn man die Hotelhalle betritt, weht einem K&K-Luft um die Ohren. Überall Bilder von den Habsburgern, von Kurgästen aus längst vergangenen Tagen und elegantes Ambiente.

Hier ist der Kunde König (passend zum K&K-Stil 😉 ). Allein beim Servicepersonal bin ich immer wieder erstaunt, dass man 4-sprachig mit den Gästen parliert. Und viele der Angestellten sind im Lauf der Jahre bekannte Gesichter geworden. Offensichtlich fühlen sich hier nicht nur die Gäste wohl, was ja auch für das Hotel spricht …

Über die Jahre kamen zusätzlich zur ursprünglichen Villa Neptun neue Gebäude mit schönen hellen Zimmern hinzu. Ich denke, ich hab wohl schon in jedem Trakt einmal gewohnt. Hier sind dann etwa das Hallenbad und die Sauna untergebracht, der Fitness- und der Yogaraum oder auch die Bücherei. Somit ist selbst bei Schlechtwetter ein perfekter Urlaubstag garantiert.

Das Essen: ein Traum …

dreierlei Variationen vom Fisch
dreierlei Variationen vom Fisch
Mangoldrisotto mit gebackenem Spargel
Mangoldrisotto mit gebackenem Spargel

Das Essen ist immer wieder ein Gedicht. Es steht ein großes Salatbuffet zur Verfügung, als Vorspeise gibt es Suppen, Smoothies oder kleine Köstlichkeiten. Sowohl Fleisch- als auch Fischesser und Vegetarier kommen auf ihre Kosten, für Kinder gibt es eigene Speisen (wir Mütter wissen, sie wollen immer Schnitzel, Pommes und Spaghetti 🙂 ). Tja und dann noch das Sahnehäubchen am Eiskaffe: DER AUSBLICK von der Terrasse, wo Frühstück als auch Abendessen serviert werden. Fantastisch!!!

köstlicher Fisch
köstlicher Fisch

Was ich anfangs für einen schlechten Scherz hielt, hier aber tatsächlich völlig normal ist: Man bekommt Nachschlag, wenn’s doch sooooooo gut schmeckt. Was besonders die männlichen Mitglieder der Familie immer wieder gern genutzt haben …

traumhaftes Dessert
traumhaftes Dessert

Mein perfekter Tag in Opatija …

Frühstücks-Terrasse
Frühstücks-Terrasse

Als Morgenmuffel starte ich nur in mäßigem Tempo in den Tag. Hab ich mich zur morgendlichen Yogastunde mal überwunden, läuft es dann aber wie am Schnürchen. Danach schnell duschen und ab auf die Frühstücksterrasse. Mit Blick auf die unendlichen Weiten des Meeres (naja nicht ganz unendlich, schließlich sieht man auf Krk und Cres). Am Frühstücksbuffet sichere ich mir Eiergerichte, Maisbrot, Croissants und auf alle Fälle Apfel-Zimt-Joghurt. Oder ich bestell mir Palatschinken. Oder Omelette …

Danach zieht es mich zum hoteleigenen Strand, wo eine Runde im Meer planschen am Plan steht. Herrlich. Wer lieber am Pool liegt, hat auch dort eine wunderschöne Liegewiese mit tollem Ausblick. Jetzt fehlt nur noch das gute Buch und dann einfach das süße Nichts-Tun genießen.

Ausblick auf Insel Cres
Ausblick auf Insel Cres

Mittags kurz für einen Snack auf die schattige Terrasse, nachmittags auf einen Eiskaffee – wieder auf selbige Terrasse und dann ein tiefer Seufzer der Zufriedenheit. Dankbar für dieses schöne Leben, den traumhaften Ausblick, die schönen Blumen, das blaue Meer, das gute Essen …

schattiges Plätzchen
schattiges Plätzchen für Mittags-Snack

Oder darf’s der Lungomare sein?

Wenn es nicht allzu heiß ist, würde ich als Alternative zum Strandtag einen Spaziergang auf der Franz Josefs-Promenade/Lungomare Richtung “Zentrum” empfehlen. Gut – Zentrum ist vielleicht ein bisschen übertrieben. Es spielt sich hier eigentlich alles entlang der Hauptstraße ab. Da reiht sich ein Laden an den anderen.

Aber am Lungomare bemerkt man davon nichts. Man spaziert gemütlich entlang des Wassers und hat immer wieder einen tollen Ausblick. Man sollte ausreichend Zeit einplanen, denn man bleibt des Öfteren stehen, um 1. diese Eindrücke aufzusaugen und 2. um Fotos zu machen.

Vielleicht liegt auch gerade wieder einmal eine riiiiiiiiiesige Jacht im Hafen? Denn die Super-Reichen liegen hier auch gern mal für 1 oder 2 Tage vor Anker . Samt Luxusjacht und inkludiertem Hubschrauber-Landeplatz. Da kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Sehenswert …

Der Lungomare ist kein langer gerader Spazierweg, sondern schlängelt sich durch die Buchten immer weiter voran. Hinter jeder neuen Biegung wartet wieder eine Überraschung. Man spaziert vorbei an wunderschönen alten Villen. An Hotels, die den Glanz vergangener Tage widerspiegeln. Am alten Hafen, an der Statue des “Mädchen mit der Möwe” und an vielen weiteren schönen Blickfängen …

Unter anderem auch am Park Angiolina. Wo ich einen kurzen Abstecher empfehle. Verschlungene Wege durch einen wunderschönen Park führen hangaufwärts zur Villa Angiolina. Sie beherbergte z. B. das österreichische Thronfolgerpaar Rudolf und Stephanie. Oder auch Peter Rosegger soll hier verweilt haben. Heut befindet sich ein Museum in der Villa.

Noch ein Stück weiter hangaufwärts kommt man zu besagter Hauptstraße mit all den Shops. Also entweder zurück zur Promenade und gemütlich weiter spazieren oder entlang der Straße weiter Richtung Hauptplatz/Zentrum. Beide Wege führen ans Ziel.

Wer in Tulln gern Kaffee bei Wagner genießt, kann seinen Cappuccino auch hier bei Wagner “schlürfen”. Denn es befindet sich tatsächlich ein wunderbares altes Café am Ende der Franz-Joseph-Promenade, welches den Namen “Caffe Wagner” trägt 🙂 🙂

Man fühlt sich wie in einem Alt-Wiener Café, hat einen wunderschönen Ausblick auf die Kvarner Bucht und kann das pulsierende Leben der Stadt beobachten.

Café_Wagner_Opatija
Café_Wagner_Opatija

Traditionell starte ich meinen ersten Urlaubstag immer hier mit Kaffee (der leider nicht immer sensationell ist) und einer riesigen super-guten Vanille-Cremeschnitte, auf die ich mich jedes Mal freu …

Hinweis für Naschkatzen: Sowohl der Lungomare als auch die Hauptstraße führen direkt zu Wagner. Kann man also nicht verfehlen. Und nebenbei gesagt: Nicht nur die Cremeschnitte ist dort suuuuper-gut.

Monarchie-Charme trifft Moderne …

Eine Besonderheit in Opatija ist auch der Croatian Walk of Fame, wo sich Berühmtheiten aus Sport, Kunst & Kultur sowie Wissenschaft verewigen.

In den letzten Jahren hat sich der Tourismus stark modernisiert. Während man in den 90er Jahren noch viele Senioren traf, ist der Ort in den letzten 10 Jahren insgesamt “jünger” geworden. Überall Musik, neue moderne Hotels, Bars, Cafés, Shops (die nichts mehr mit den alten verstauben Läden zu tun haben), viele junge Leute, Strandaktivitäten etc. Also quasi vom Kurort zur Partymeile – jedoch trotzdem noch mit Monarchie-Charme. Kurzum, der perfekte Urlaubsort für mich …

So meine Lieben, das war’s für heute wieder! Genießt den Sommer und vielleicht zieht es euch demnächst ja auch an den Lungomare …

Sommerliche Grüße

die Tullnerin

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Kooperation mit der Tullnerin

Gerne stehe ich für  werbliche Kooperationen zur Verfügung. Diese werden auch als solche gut erkennbar für die Leser gekennzeichnet. Allerdings behalte ich mir vor, Themen abzulehnen, mit denen ich mich nicht zu 100% identifizieren kann. Das bin ich mir und vor allem meinen Lesern/Leserinnen schuldig.

Für Anfragen bezüglich Kooperationen: info@die-tullnerin.at